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Eigenmietwert-Abschaffung nicht auf die lange Bank schieben

Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) hat die Bundesverwaltung mit der Auslotung der im Vernehmlassungsverfahren umstrittenen Eckpunkte für einen Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung beauftragt. Der HEV Schweiz hält dezidiert fest, dass die Revision damit nun nicht auf die lange Bank geschoben werden darf.

Nutzungen ausserhalb des Baugebiets

Die Mehrheit der vorberatenden Kommission des Nationalrates (UREK-N) will nicht auf die Vorlage des Bundesrates zur Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG2) eintreten. Der HEV Schweiz bedauert diesen Entscheid. Das Bauen ausserhalb der Bauzonen ist von grosser politischer Brisanz. Die entsprechenden Bestimmungen sind geprägt von einer Vielzahl komplizierter Einzelinteressen. Deshalb ist eine Gesamtschau für eine umfassende Abwägung der Interessen an Schutz und Nutzung erforderlich. Die Revision bietet hierfür eine Chance.

Wohneigentümer bezahlen einiges mehr als nur Hypothekarzinsen

Beim Vergleich der Wohnkosten von Mietern und Wohneigentümern dürfen nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Es greift deutlich zu kurz, wenn der Nettomiete nur die Hypothekenkosten gegenübergestellt werden. Zu den Hypothekarzinsen hinzu kommen bei den Wohneigentümern noch die Kosten für Amortisation, Unterhalt, Gebühren und Steuern. Rechnet man dies alles ein, ist Mieten unter dem Strich günstiger als Wohneigentum.

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