Unter einem Rohbau versteht man den Bauzustand eines Gebäudes, bei dem die tragende Konstruktion fertiggestellt ist, das Gebäude aber noch nicht ausgebaut wurde.
Zum Rohbau gehören in der Regel:
- das Fundament oder die Bodenplatte,
- tragende Wände und Decken,
- Treppen,
- der Dachstuhl (oft bereits mit Dacheindeckung),
- häufig auch Fenster und Außentüren, je nach Definition und Bauvertrag.
Nicht zum Rohbau gehören normalerweise:
- Innenputz und Estrich,
- Wärmedämmung (je nach Bauweise),
- Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen,
- Bodenbeläge,
- Malerarbeiten,
- Innentüren,
- die Küche und andere Ausstattungen.
Man kann sich den Rohbau als die „Hülle“ und das tragende Gerüst eines Hauses vorstellen. Erst im anschließenden Innenausbau wird das Gebäude bewohnbar.
Der genaue Umfang eines Rohbaus kann je nach Land, Bauunternehmen und Bauvertrag etwas unterschiedlich definiert sein. Deshalb lohnt sich bei einem konkreten Bauprojekt immer ein Blick in die Leistungsbeschreibung.
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