Beispiel aus der Praxis: Unkomplizierter Umstieg auf eine Wärmepumpe

(djd). Für Familie Meier stand fest: Ihr Zuhause ist zwar geräumig und gemütlich – aber energetisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Um das 1973 erbaute Eigenheim mit 250 Quadratmetern Wohnfläche zu modernisieren, ließ das Paar die alte Ölheizung durch eine moderne Luft/Wasser-Wärmepumpe ersetzen. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erzeugt Strom und ergänzt das System. „Dadurch erwarten wir etwa eine Halbierung unserer Heizkosten und langfristige Kostensicherheit“, sagt Fabian Schiedeck.

Umfrage: Heizungstausch meist ohne weiteres Modernisieren

Die berechnete Jahresarbeitszahl (JAZ) für die Wärmepumpe liegt bei 3,5. Das heißt: Aus einem Kilowatt eingesetzter elektrischer Energie entstehen etwa 3,5 Kilowatt Wärme. „Für einen Altbau ohne größere Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle ist das ein sehr gutes Ergebnis“, sagt Heizungsbauermeister David Neumann vom SHK-Meisterbetrieb Wirths GmbH.

Die Erfahrung von Pia Bondke und Fabian Schiedeck deckt sich mit den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Eigenheimbesitzer, die bereits auf eine Wärmepumpe umgestiegen sind, hat ihr Haus dabei gar nicht oder nur geringfügig modernisiert. Das hat eine Civey-Umfrage im Auftrag von Vaillant ergeben. Moderne Wärmepumpen erfüllen die Anforderungen im Altbau mühelos, oftmals können sogar die vorhandenen Heizkörper weiterverwendet werden. Ein Heizungstausch ist meist einfach und schnell möglich. So auch bei dem Paar. Die Fachleute benötigten für die Installation der Wärmepumpe vom Typ aroTHERM lediglich vier Arbeitstage. Ein Aspekt, der zusätzlich für den Heizungstausch spricht: Aktuell sind die Förderungen so attraktiv wie nie, bis zu 70 Prozent der Investition übernimmt der Staat.

Clevere Kombination: Wärmepumpe und Photovoltaik

Ein weiteres Plus für das Paar: Durch ihre neue Photovoltaik-Anlage werden etwa 50 Prozent des benötigten Stroms selbst erzeugt. „Mit Wärmepumpe und Photovoltaik sind wir in Zukunft bei unserer Energie- und Wärmeversorgung viel unabhängiger. Und umweltfreundlicher ist es auch“, betont Pia Bondke. Neben der Kostenersparnis ist dem Paar ein weiterer Aspekt sehr wichtig: Die Wärmepumpe arbeitet besonders leise, vergleichbar mit der Lautstärke eines Kühlschranks. So überrascht es nicht, dass sich die kostensenkende Technik immer stärker durchsetzt. Nach Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie wurden im ersten Halbjahr 2025 in Deutschland erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Unter www.vaillant.de etwa gibt es mehr Informationen und die Möglichkeit, Ansprechpartner im Fachhandwerk vor Ort zu finden.

Foto: djd/Vaillant

FWS