Streichen oder nicht? Welche Pflichten Mieter beim Auszug kennen sollten
(djd). Müssen Mieter beim Auszug zwingend alle Wände der alten Wohnung überstreichen? Diese Frage ist im Mietrecht immer wieder umstritten. Die kurze Antwort lautet: Es kommt darauf an. Entscheidend sind die detaillierten Regeln im Mietvertrag, etwa eine mögliche Pflicht des Mieters zu Schönheitsreparaturen. Starre Klauseln wie „Das Bad muss alle drei Jahre neu gestrichen werden“ werden heute als unwirksam angesehen. Allerdings gilt beim Auszug häufig eine Pflicht zur neutralen Dekoration. Das bedeutet: Wer die Wände vorher in einem knalligen Rot oder Schwarz gestrichen hat, muss beim Wohnungswechsel zur Farbrolle und zum Pinsel greifen und eine helle, neutrale Farbe auftragen. Diese Regel gilt, damit die Wohnung für eine große Zahl potenzieller Nachmieter unmittelbar akzeptabel ist.
Neutraler Look mit nur einem Anstrich
Nicht nur aus Neutralitätsgründen ist Weiß als Wandfarbe eine gute Wahl. Räume wirken auf diese Weise frisch, luftig und optisch größer. Zudem passt die helle Farbe zu den verschiedensten Einrichtungsstilen, Bodenbelägen und Heimtextilien. Gerade wer ein kräftiges Orange oder Pink verschwinden lassen will, stößt beim Renovieren mitunter auf Probleme – wenn die alte Farbe durch das Weiß immer noch durchschimmert. Für ein zeitsparendes Verschönern, nicht nur beim Auszug, eignen sich daher Dispersionsfarben mit hoher Deckkraft. Schöner Wohnen Polarweiss etwa lässt kräftige Farbtöne mit einem einzigen Anstrich verschwinden, erhältlich ist die Wandfarbe im Fachhandel und in vielen Baumärkten. Neben der Optik spielt die Wohngesundheit eine wichtige Rolle. Farben ohne Lösungsmittel und Weichmacher werden auch diesen Anforderungen gerecht. Der Verzicht auf Konservierungsstoffe trägt außerdem zu einem gesunden Raumklima bei, von dem nicht nur Allergiker profitieren.
Auf die richtige Vorbereitung kommt es an
Damit das Renovieren gelingt, kommt es auf die richtige Vorbereitung an. Schritt-für-Schritt-Anleitungen und weitere Renoviertipps – auch für knifflige Untergründe – gibt es etwa auf polarweiss.de. Bevor die Farbrolle zum Einsatz kommt, sollten die Wandflächen gut gesäubert werden, Risse und Bohrlöcher lassen sich mit Spachtelmasse schließen. Das Abkleben von Lichtschaltern und Fußleisten sowie das Auslegen von Malerfolie schützt vor ungewollten Farbspritzern. Empfehlenswert ist zudem die sogenannte Nass-in-Nass-Technik: Dabei werden die Ecken zuerst mit dem Pinsel gestrichen, bevor die Wand in überlappenden Bahnen von oben nach unten mit der Rolle bearbeitet wird. Tipp: Ein gleichmäßiges Tempo verhindert eine unschöne Streifenbildung.
Foto: djd/SCHÖNER WOHNEN-Kollektion






