Weniger Licht, trockene Luft: So kommen Zimmerpflanzen durch die kühlen Monate
(djd). Bei kälteren Außentemperaturen verändert sich auch drinnen das Klima für unsere Zimmerpflanzen. Weniger Licht, trockene Heizungsluft und ein geringerer Wasserbedarf stellen viele Pflanzenbesitzer vor Herausforderungen. Mit diesen fünf Tipps der Pflanzenexperten von Lechuza kommen die grünen Mitbewohner vital durch die kühlen Monate und sorgen für eine wohnliche Atmosphäre.
1. Den passenden Standort finden
Im Herbst und Winter sollten Pflanzen möglichst hell stehen, etwa in der Nähe eines Fensters, aber ohne direkten Kontakt zur kalten Scheibe oder unmittelbar über der Heizung. Zu trockene Luft macht sich dann durch braune Blattspitzen oder eingerollte Blätter bemerkbar. Abhilfe bei einem nicht idealen Platz schaffen spezielle Wachstumslampen, gelegentliches Besprühen der Blätter oder mehr Abstand zur Heizung.
2. Beim Gießen ist weniger oft mehr
Pflanzen wachsen in den dunkleren Monaten langsamer und benötigen entsprechend weniger Wasser. Statt nach einem festen Zeitplan zu gießen, empfiehlt es sich zu warten, bis die obere Substratschicht bereits trocken ist. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da sie den Wurzeln schadet. Pflanzgefäße mit integriertem Bewässerungssystem versorgen die Pflanzen zu jeder Zeit bedarfsgerecht mit Wasser und erleichtern die Pflege, mehr Infos: www.lechuza.com. Dank des Wasserstandsanzeigers lässt sich direkt erkennen, wann das Reservoir wieder aufgefüllt werden muss.
3. Auf das richtige Substrat kommt es an
Gute Pflanzenerde ist mehr als bloßer „Halt“ für die Wurzeln. Sie sollte Wasser und Nährstoffe speichern können, gleichzeitig aber ausreichend Luft an die Wurzeln lassen. Je nach Pflanzenart können Spezialsubstrate sinnvoll sein, etwa die mineralischen Substrate von Pon. Sie sind auf die individuellen Bedürfnisse verschiedener Pflanzen zugeschnitten und unterstützen eine gesunde Entwicklung.
4. Weniger düngen
Da viele Zimmerpflanzen in den Wintermonaten eine Ruhephase einlegen, benötigen sie in dieser Zeit meist weniger Nährstoffe. Düngergaben können reduziert oder sogar vorübergehend ausgesetzt werden. Erst mit Beginn der Wachstumsphase im Frühjahr steigt der Nährstoffbedarf wieder an. Dann können speziell auf unterschiedliche Pflanzenarten abgestimmte Dünger die Versorgung unterstützen. So treiben Grün- oder Blühpflanzen wieder kräftig aus.
5. Pflanzen regelmäßig kontrollieren
Die Kombination aus trockener Heizungsluft und weniger Licht kann manche Pflanzen anfälliger für Schädlinge machen. Wer Blätter und Triebe regelmäßig kontrolliert, entdeckt Spinnmilben, Trauermücken oder andere ungebetene Gäste frühzeitig, kann schnell reagieren und die Ausbreitung eindämmen.
Foto: djd/Hob Creations



