Nach der Dämmung fördert eine dezentrale Lüftung ein gesundes Raumklima

(djd). Wer ein älteres Haus energetisch saniert, dichtet es damit zugleich ab. Neue Fenster, eine Wärmedämmung an der Fassade und abgedichtete Türen dienen dazu, die Heizenergie besser im Gebäude zu halten. Eine dichtere Hülle des Eigenheims bedeutet aber zugleich, dass sich der Luftaustausch erheblich reduziert. Feuchtigkeit, die früher durch undichte Fugen entweichen konnte, bleibt nun ebenfalls in den Räumen. Zu den Folgen können beschlagene Scheiben, schlechte Luft und im schlimmsten Fall eine Schimmelbildung an der Innenseite der Außenwände zählen.

Automatisch gut gelüftet

Ein regelmäßiges Stoßlüften kann diesen Risiken gegensteuern, allerdings gelingt das im Alltag nur den wenigsten. Mehrmals täglich die Fenster weit zu öffnen, kostet Zeit und Disziplin. Zudem führt es dazu, dass im Winter doch wieder Heizenergie nach draußen verloren geht. Die Alternative dazu ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Sie führt automatisch die verbrauchte, feuchte Luft ab und lässt frische Luft von außen zuströmen. Gleichzeitig halten Filter Staub und Pollen zurück und fördern so ein gesundes Raumklima. Auch der Kohlendioxidgehalt im Raum bleibt niedrig. Für den Bestand eignen sich dezentrale Systeme wie das Lüftungsgerät TL 200-100 topline von tecalor. Anders als zentrale Anlagen kommen sie ohne ein Netz aus Lüftungskanälen aus, das sich nur aufwendig nachrüsten lässt und daher häufig im Neubau Anwendung findet. Bei der dezentralen Lösung hingegen ist die Montage deutlich unkomplizierter. Das Teleskopgehäuse lässt sich unterschiedlichen Wandstärken anpassen, ein eingebrachter Schaum dichtet das Gerät in der Wandöffnung ab. Filter und Wärmetauscher sind ohne Werkzeug zugänglich, was die Wartung erleichtert.

Heizwärme effektiv zurückgewinnen

Die dezentralen Einheiten folgen dem Prinzip der sogenannten Pendellüftung. Dazu werden die Geräte paarweise in Außenwände gesetzt. Zwei gegenüberliegende Geräte arbeiten dann im Wechsel: Während das eine warme Abluft nach draußen führt und dabei einen Wärmespeicher auflädt, zieht das andere kühle Außenluft herein. Nach kurzer Zeit kehrt sich die Strömung um, und die gespeicherte Wärme erwärmt die einströmende Frischluft. So lassen sich über 90 Prozent der Wärme zurückgewinnen. Ein weiterer Pluspunkt im Alltag ist der besonders leise Betrieb der dezentralen Lüftungsgeräte, unter www.tecalor.de etwa finden sich dazu mehr Details. Ein wichtiger Tipp: Vor der Anschaffung empfiehlt sich stets eine Beratung durch das Fachhandwerk. Die Experten prüfen vor Ort, wie viele Geräte für das Eigenheim erforderlich sind und übernehmen die fachgerechte Montage.

Foto: djd/tecalor

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