Analyse zeigt: Hausbesitzer könnten Milliarden sparen
(djd). Heizen mit erneuerbaren Energien wird für viele Hausbesitzer zur naheliegenden Wahl – allen voran mit der Wärmepumpe. Was im Neubau längst etabliert ist, hält zunehmend auch Einzug in Bestandsgebäude. Wer heute über den Austausch einer alten Öl‑ oder Gasheizung nachdenkt, hat gute Gründe, die umweltfreundliche Alternative in Betracht zu ziehen. Denn sie schont nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel.
Berechnungen machen finanzielle Vorteile deutlich
Die finanziellen Vorteile sprechen klar für die zukunftssichere Wärmepumpentechnologie, wie eine aktuelle Analyse von E.ON zeigt. „Allein die Menschen in Einfamilienhäusern hätten in der abgelaufenen Heizsaison durch den Umstieg auf eine elektrische Wärmepumpe insgesamt rund 2,28 Milliarden Euro an Energiekosten einsparen können“, erläutert Martin Endress, als Chief Commercial Officer (CCO) bei E.ON Energie Deutschland verantwortlich für den Bereich Energielösungen. Für die Berechnung wurde ein Wärmebedarf von knapp 14.000 Kilowattstunden pro Einfamilienhaus in der üblichen Heizperiode von Oktober bis März zugrunde gelegt. „Klar ist zudem: Langfristig trägt eine stärkere Elektrifizierung des Wärmesektors dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern signifikant zu verringern“, so Endress weiter.
Kosten weiter senken mit smarter Steuerung
Ein weiterer Vorteil der Wärmepumpe gegenüber fossilen Heizungsanlagen: Wenn sie smart gesteuert wird und in ein intelligentes Energiesystem integriert ist, können Besitzer zusätzlich Geld sparen. Dabei wird ein Teil des Stromverbrauchs der Wärmepumpe automatisch in Zeiten mit geringerer Netzauslastung verschoben, ohne dass sich dies auf die Raumtemperatur oder den Wohnkomfort auswirkt. Dazu eignet sich beispielsweise der modulare Energieservice E.ON Home Comfort. Dabei wird ein Energie-Management-System (HEMS) mit einem Stromtarif kombiniert, um die Stromflüsse der Wärmepumpe (oder anderer Energielösungen) vollautomatisch zu optimieren. Zusätzlich zu den langfristigen Einsparmöglichkeiten bringt die Heizungsmodernisierung mit dem Umstieg auf eine Wärmepumpe eine positive Klimawirkung mit sich. Wenn alle bislang noch fossil beheizten Einfamilienhäuser in Deutschland auf eine Wärmepumpe umgestellt wären, hätte dies der Analyse zufolge allein in der vergangenen Heizsaison 14,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid beim aktuellen Strommix in Deutschland oder 27,3 Millionen Tonnen CO2 bei reiner Ökostrom-Nutzung eingespart.
Foto: djd/E.ON/Getty Images/Frederick Doerschem








