Ein gesundes Raumklima schaffen, Schimmel vermeiden und die Bausubstanz schützen
(djd). Nicht nur der Mensch muss atmen. Auch Gebäude benötigen Frischluft. Ohne einen regelmäßigen Austausch staut sich verbrauchte Atemluft, Feuchtigkeit setzt sich an kühlen Wänden ab und am Ende kann Schimmel die Bausubstanz bedrohen. Das Lüften per Hand ist nicht immer praktikabel, zum Beispiel in Kellerräumen oder bei Ferienhäusern, die nur zeitweise genutzt werden. Automatische Systeme schaffen hier verlässlich Abhilfe und ermöglichen einen steten Luftaustausch auf umweltfreundliche Weise. Noch cleverer ist die Lösung, wenn die nötige Energie für den Betrieb frei Haus von der Sonne geliefert wird.
Seit 30 Jahren im Hochgebirge verlässlich im Betrieb
Ein Kollektor an Fassade oder Dach fängt dabei die Sonnenenergie ein, wärmt bei Bedarf die Außenluft vor und befördert sie ins Gebäude, während verbrauchte Luft entweicht. Weil die Energie mithilfe der Sonne gewonnen wird, fallen im Betrieb kaum laufende Kosten an, und das Raumklima bleibt selbst nach langer Abwesenheit trocken statt klamm. Wie verlässlich und robust diese Technik ist, zeigt etwa der deutsche Hersteller Grammer Solar seit 30 Jahren mit mehreren Tausend Projekten in über 50 Ländern. Selbst unter widrigen Bedingungen: Im Jahr 1996 rüstete der Deutsche Alpenverein die Augsburger Hütte auf 2.298 Metern mit Solarkollektoren aus. „Die Anlage ist noch voll im Einsatz, wir sind rundum zufrieden und schätzen vor allem die fast wartungsfreie Technik“, sagt der Hütten- und Wegewart Markus Gretschmann. Was alpinen Schneestürmen oder dem Einsatz an der Antarktis-Forschungsstation Gondwana trotzt, bewährt sich im heimischen Umfeld umso leichter. Hinzu kommt eine unkomplizierte Nachrüstung, die sich etwa mit dem Twinsolar-System auch raumweise verwirklichen lässt.
Frischluft und Wärme auf umweltfreundliche Weise
Neben dem Luftaustausch bietet das System einen wertvollen Nebeneffekt: kostenfreie Wärme. Besonders in den Herbst- und Frühlingsmonaten entlastet die vorgewärmte Zuluft die reguläre Hausheizung und entlastet so die Haushaltskasse. Der Aufwand für Hausbesitzer bleibt überschaubar, bis auf einen gelegentlichen Filterwechsel arbeiten die Anlagen verschleißfrei. Unter www.grammer-solar.de etwa finden sich ausführliche Informationen. Gut zu wissen: Der Staat honoriert den Einbau zertifizierter Luftkollektoren weiterhin mit Fördergeldern. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude sind Zuschüsse von 30 Prozent abrufbar, die Immobilienbesitzer über die KfW beantragen können. Wer seinem Haus rechtzeitig eine Frischluftkur verordnet, investiert pragmatisch in den dauerhaften Werterhalt der eigenen vier Wände.
Foto: djd/GRAMMER Solar









