Das Gefahrenbewusstsein bei der Montage und Instandhaltung von Solaranlagen ist zwar vorhanden, aber es hapert bei der Umsetzung von Sicherheitsmassnahmen. Das zeigt eine Branchenumfrage. Mit guter Planung kann Abhilfe geschaffen werden.
Immer mehr Dächer werden mit Solaranlagen ausgestattet. Das ist gut für die Energiewende – bringt aber auch Risiken für Monteure mit sich. Bei der Montage und Instandhaltung von Solaranlagen auf Dächern können schwere Unfälle passieren. Für Geschäftsführer heisst das: Wer früh richtig plant und Sicherheitsvorgaben ernst nimmt, schützt nicht nur seine Mitarbeiter – sondern auch das Unternehmen.
Erkenntnisse aus der Branche
Die Resultate einer Umfrage der Suva in der Solar- und Gebäudehüllenbranche zeigen: Viele Betriebe sind sich der Gefahren bewusst, wissen aber nicht genau, wie sie Sicherheitsmassnahmen richtig planen und anwenden. Vorschriften werden eingehalten, aber nicht immer verstanden oder verinnerlicht.
Die Folge ist: Die regelkonforme Anwendung von Absturzsicherungsmassnahmen ist noch keine Gewohnheit. Insbesondere bei der Planung und Installation von dauerhaften Absturzsicherungen.
Drei wichtige zu beachtende Punkte:
Was passiert, wenn etwas schiefläuft?
Ein einziger Unfall kann schwerwiegende Folgen haben: für die verletzte Person, aber auch für das Unternehmen. Neben menschlichem Leid drohen:
• Baustellenstopp durch die Suva
• höhere Versicherungsprämien
• Imageverlust bei den Kunden.
Fazit: Sicherheit lohnt sich
Wer früh auf Sicherheit setzt, handelt vorausschauend – und wirtschaftlich. Investitionen in Schulung, Planung und gute Ausrüstung zahlen sich aus.
Und sicheres Arbeiten auf dem Dach ist am Ende nicht nur besser für die Mitarbeiter – sondern auch für das eigene Unternehmen.
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