Der Schweizerische Baumeisterverband lanciert eine Petition für faire und realistische Rahmenbedingungen während Hitzeperioden.
Verzögerungen und Unterbrechungen bei Bauarbeiten wegen extremer Hitze werden im Gegensatz zu Unwettern selten berücksichtigt und nicht entschädigt. Zudem können Verzögerungen zu hohen Konventionalstrafen führen, obwohl Hitzeperioden weder von den Unternehmen noch von den Arbeitnehmenden beeinflusst werden können. Die Kosten und der Druck lasten somit vollständig auf den Bauunternehmen und den Bauarbeitern, die gezwungen sind, bei extremer Hitze immer kürzere Fristen einzuhalten. Vor allem gefährdet es die Gesundheit der Bauarbeitenden. Das ist nicht akzeptabel.
Jeden Sommer herrscht auf Tausenden Baustellen Hochbetrieb. Wer bei gefährlicher Hitze weiterarbeitet, gefährdet die Gesundheit der Bauarbeitenden. Wer die Arbeit unterbricht, riskiert Mehrkosten und Vertragsstrafen. Diese falschen Anreize müssen beseitigt werden.
Mit seiner Petition fordert der SBV einen Kurswechsel. Wir brauchen faire und realistische Rahmenbedingungen für die ganze Schweiz. Bauherrschaften müssen Hitzetage und mögliche Baustopps vorausschauend einplanen und die entsprechenden Kosten übernehmen.
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