Inneneinrichtung

So gemütlich kann grell sein

Neonfarben bringen mit gezielten Akzenten das Zuhause zum Leuchten

(djd). Zurück in die Zukunft mit voller Leuchtkraft: Neonfarben prägten in den 1980er- und 1990er-Jahren zahlreiche Modetrends, von Jogginganzügen über knallbunte Bauchtaschen bis zu Sonnenbrillen mit grellen Rahmen. Jetzt ist der Look zurück: allerdings nicht in der Mode, sondern bei der Inneneinrichtung des Zuhauses. Was früher als zu laut für die eigenen vier Wände galt, ist heute als gezielter Akzent in Fluren, Wohnzimmern und Badezimmern angesagt. Entscheidend dabei ist allerdings die richtige Dosierung. Neon wirkt nicht durch die schiere Fläche, sondern durch bewusste Kontraste. Eine einzelne, in Pink gestrichene Wand verändert einen Raum stärker als ein komplett buntes Zimmer, das schnell unruhig erscheint.

Welche Farbe passt in welchen Raum?

Weniger ist mehr, diese Prämisse sollten Selbermacher beherzigen, die mit Neonfarben neue Frische und Fröhlichkeit ins Zuhause bringen möchten. Denn ein häufiger Anfängerfehler ist es, zu viel auf einmal mit grellen Tönen zu überfrachten. Stattdessen reichen eine einzelne Akzentwand, eine Nische oder ein Türrahmen oft bereits aus, um einem Raum einen neuen Charakter zu geben. Besonders clever ist es, nicht nur Wandflächen, sondern auch Möbelstücke mit Schranktüren, Regale oder Kommoden in die kreative Gestaltung einzubeziehen. Dazu gibt es etwa von Schöner Wohnen-Farbe passende Produkte für Wände und Möbel. Bei der Auswahl aus den drei Farboptionen entscheiden der persönliche Geschmack sowie die Raum- und Lichtsituation. Pink kommt in eher kühlen, nordseitigen Räumen gut zur Geltung, Gelb bringt Wärme in dunkle Flure, Orange fungiert als Energiespender in Arbeits- und Kreativbereichen. Wichtig ist außerdem der Blick auf das Umfeld: Neon braucht ruhige Gegenspieler. Weiß, Grau und helles Holz lassen die grelle Farbe wirken, ohne dass der Raum überladen erscheint.

Alte Möbel neu erstrahlen lassen

Auch Möbel eignen sich als kreative Spielfläche. Eine alte Kommode, ein Regal oder ein Beistelltisch lassen sich mit wenig Aufwand vom Gebrauchsgegenstand in einen Blickfang verwandeln. Der Vorteil gegenüber der Wand: Ein Möbelstück lässt sich verschieben, austauschen oder bei Bedarf wieder überstreichen. Für den ersten Versuch mit den kräftigen Tönen ist das ein guter Einstieg. Die Neonprodukte lassen sich genauso wie jede andere herkömmliche Farbe verarbeiten. Streichen, Rollen und Sprühen sind möglich, je nach Untergrund und gewünschtem Ergebnis. Unter www.schoener-wohnen-farbe.com etwa gibt es mehr Inspirationen. Noch ein Tipp: Glatte Flächen ergeben einen gleichmäßigen Ton, raue Strukturen als Untergrund brechen das Licht und mildern die Intensität etwas ab.

Foto: djd/SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Jürg Westreicher

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