Wie Lehm das Raumklima verbessert
(djd). Die Kinder sind ausgezogen, die Kinderzimmer stehen leer: Viele Paare nutzen diese Lebensphase für Veränderungen in den eigenen vier Wänden. Ein komfortableres Bad, ein Umbau nicht mehr benötigter Kinderzimmer zu Arbeits-, Hobby- oder Gästeräumen, oder ein Grundriss, der ein barrierefreies Leben auf einer Ebene vorbereitet. Oft stehen dabei umfangreichere Modernisierungs- oder Sanierungsarbeiten an. Wer in diesem Zuge Wände und Decken neu gestaltet, kann neben der Ästhetik auch auf wohngesunde Materialien setzen. Dafür eignen sich besonders gut traditionelle Baustoffe wie Lehm.
Gesundes Raumklima durch einen alten Baustoff
Die positiven Eigenschaften des rein mineralischen Naturmaterials schätzt der Mensch schon seit Jahrtausenden. Lehm hat eine Vielzahl von Raumlufteffekten, die in gut gedämmten und abgedichteten Häusern wichtiger sind denn je. So puffert Lehmputz die Luftfeuchtigkeit im idealen Bereich von 50 Prozent. Steigt der Feuchtegehalt der Luft, wird Dampf im Putz gespeichert. Sinkt sie ab, verdunstet das Wasser in den Raum zurück. „Das sieht man im Bad, wenn die Spiegel nicht mehr beschlagen. Und das spürt man, da die Schleimhäute in Mund und Rachen sich gesünder anfühlen und messbar weniger Krankheitserreger in der Luft unterwegs sind“, erklärt Michael Weihele, Geschäftsführer des Lehmputz-Trockenbauspezialisten naturbo. Gerade für Allergiker oder Menschen mit schwachem Immunsystem ist das hilfreich. Daneben werden auch Geruchs- und Schadstoffe absorbiert, und die Luft fühlt sich frischer an.
Verarbeitung einfacher als gedacht
Bei Verarbeitung und Gestaltungsvielfalt von Lehmputzen hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. In Form von Trockenbauplatten, wie sie etwa naturbo anbietet, lässt sich Lehm schnell und sauber verarbeiten – und ist damit auch hervorragend für den Einsatz bei Renovierungen und Modernisierungen geeignet. Unter www.naturbo.de etwa gibt es dazu viele Informationen und Anwendungstipps. Wer im Zuge der Modernisierung auch auf eine moderne Wärmepumpenheizung umstellt, kann eine dazu passende Flächenheizung an Wand oder Decke mit vorgefertigten Heiz- und Kühlplatten mit Lehm einbauen. Angenehmer Nebeneffekt: Lieb gewonnene, wertvolle Holz-, Naturstein- oder Fliesenbeläge bleiben unberührt. Schadstoffarme, gesund gestaltete Innenräume sind dabei nicht nur eine Frage des Wohlbefindens: Sie gelten Immobilienfachleuten zufolge langfristig auch als werterhaltend – ein Aspekt, der bei einer späteren Weitergabe des Hauses an Bedeutung gewinnt.
Foto: djd/Naturbo
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