Innenausbau

Warum die Treppe oft mehr Licht braucht als gedacht

Moderne Stufenbeleuchtung verhindert Fehltritte und lässt sich leicht nachrüsten

(djd). Die eigenen vier Wände gelten gemeinhin als Ort der Sicherheit und Geborgenheit. Die Zahlen der Unfallstatistik sprechen jedoch eine andere Sprache: Jährlich ereignen sich in Deutschland Millionen von Haushaltsunfällen, gut 80 Prozent davon sind laut Robert Koch-Institut auf Stürze zurückzuführen. Insbesondere auf Treppenstufen kann es allzu schnell zu Fehltritten mit schmerzhaften Folgen kommen. Rutschige Oberflächen oder lose Teppichkanten können ebenso zum Verhängnis werden wie eine unzureichende Beleuchtung. Dunkle Ecken und harte Schattenwürfe auf den Stufen führen schnell dazu, dass Abstände falsch eingeschätzt werden oder die letzte Stufe im Halbdunkel komplett übersehen wird.

Schritt für Schritt gut ausgeleuchtet

Gutes Licht kann derartige Gefahren minimieren und für mehr Sicherheit zu Hause sorgen. Dabei gehen die technischen Möglichkeiten weit über das herkömmliche Deckenlicht hinaus. Eine gute Idee ist es, die Beleuchtung genau dorthin zu führen, wo die Trittsicherheit entscheidend ist: direkt an der Stufe. Flexibel verlegbare Stripes wie das System MaxLED Stair von Paulmann lassen sich wahlweise als direkte Stufenbeleuchtung, als Seitenakzent oder dezent am Handlauf und an der Treppenwange befestigen. Ein entscheidender Faktor für mehr Sicherheit im Alltag ist die Automatisierung. Wer nachts schlaftrunken die Treppe betritt, sucht oft vergeblich nach dem Lichtschalter. Hier setzen kabellose Funk-Bewegungsmelder an, die eine Erfassung von über vier Metern gewährleisten und die Lichtquelle von selbst aktivieren, sobald sich eine Person nähert. Angenehm fürs Auge und gleichzeitig dekorativ ist ein spezieller Effekt: Die sogenannte Lightwave-Funktion lässt das Licht stufenweise und sanft aufleuchten.

Einfache Montage ohne Werkzeug

Kaum jemand möchte für besseres Licht alle Wände im Treppenhaus aufstemmen, um nachträglich Kabel zu verlegen, schon gar nicht in einer Mietwohnung. Gerade bei der nachträglichen Installation von Beleuchtungselementen kommt es daher auf eine einfache Montage möglichst ohne Werkzeug an. Tipp: Bei der Auswahl darauf achten, dass die LED-Stripes einfach über eine ohnehin vorhandene Steckdose mit Strom versorgt werden können. Unter www.paulmann.de etwa finden sich mehr Tipps für sicheres Licht im Treppenhaus. Nützlich sind dabei unter anderem die individuellen Einstellmöglichkeiten von der Helligkeit bis zur Leuchtdauer. Auch die Geschwindigkeit, mit welcher die Lichtwelle die Treppe entlangläuft, ist variabel einstellbar.

Foto: djd/Paulmann

Jürg Westreicher

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