Mobile Wärme hilft dabei, den Bauverlauf im Zeitplan zu halten
(djd). Bevor Parkett, Fliesen oder andere Bodenbeläge in einem Neubau verlegt werden können, muss der dafür gegossene Estrich ausreichend getrocknet sein. Ist die endgültige Heizungsanlage des Hauses noch nicht einsatzbereit, können mobile Leihheizungen die benötigte Wärme liefern und somit helfen, den Bauablauf im Zeitplan zu halten.
Warum der Estrich Wärme braucht
Frisch eingebrachter Estrich enthält viel Feuchtigkeit, die zunächst entweichen muss. Wie lange das dauert, hängt unter anderem von Estrichstärke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Bei einer Fußbodenheizung wird der Untergrund nach einem festgelegten Verfahren schrittweise erwärmt: Beim sogenannten Funktionsheizen wird zunächst geprüft, ob Heizung und Estrich wie vorgesehen funktionieren. Danach schließt sich nach Bedarf das Belegreifheizen an. Über mehrere Tage wird gezielt Wärme zugeführt, damit überschüssige Feuchtigkeit nach und nach aus dem Boden entweicht. Das ist wichtig, denn wird ein Bodenbelag zu früh verlegt, kann eingeschlossene Feuchtigkeit später Schäden verursachen. Ob der Estrich tatsächlich trocken genug für Parkett, Fliesen und Co. ist, zeigt abschließend eine Feuchtemessung. Gerade im Neubau ergibt sich allerdings häufig ein praktisches Problem: Die neue Heizungsanlage ist zum Zeitpunkt der Estrichtrocknung noch gar nicht angeschlossen oder betriebsbereit. Das kann den Bauablauf erheblich verzögern, gerade bei feuchtem und kaltem Wetter. Mobile Heizgeräte, etwa von Enerent, können diese Lücke schließen.
Heizen, obwohl die Anlage noch fehlt
Die mobilen Heizungen werden vorübergehend an die bereits verlegten Rohre der Fußbodenheizung angeschlossen und liefern die Wärme, die für das vorgeschriebene Aufheizen benötigt wird. Statt ein solches Gerät für einen einmaligen Einsatz anzuschaffen, lässt sich die benötigte Technik für diese Bauphase auch mieten. Unter www.enerent.de etwa stehen dafür verschiedene Leistungsgrößen zur Verfügung. Neu ist beispielsweise das Elektroheizmobil von Enerent mit bis zu 40 kW Leistung und WLAN-Anbindung. Damit können wichtige Betriebsdaten aus der Ferne eingesehen und geprüft werden. Das ist bei einem über mehrere Tage laufenden Aufheizprogramm praktisch, weil es unter anderem Kontrollfahrten zur Baustelle reduziert.
Foto: djd/Enerent/Getty Images/alvarez/Dagmara_K – stock.adobe.com
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