Tipps für das richtige und batterieschonende Laden des Elektroautos
(djd). Der Boom der Elektromobilität hält an: Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden bundesweit rund 368.000 batterieelektrische Pkw neu zugelassen, so das Kraftfahrt-Bundesamt. Das bedeutet ein Plus von etwa 48 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu Gründen für die steigende Nachfrage dürften die anhaltend hohen Benzin- und Dieselpreise sowie attraktive staatliche Zuschüsse für E-Autos zählen. Viele Haushalte rechnen inzwischen genauer nach, welcher Antrieb sich langfristig lohnt und auch, woher sie ihn beziehen.
Energie fürs E-Auto selbst gewinnen
Die meisten E-Auto-Besitzer laden ihr Fahrzeug am liebsten dort, wo es ohnehin steht: zu Hause, an der eigenen Wallbox. Das erspart den Weg zu öffentlichen Ladesäulen und ist häufig auch die günstigere Variante, insbesondere wenn der Strom vom eigenen Dach kommt. Eine praktische Möglichkeit dafür stellen Solarcarports dar, die den Stellplatz und Witterungsschutz fürs Fahrzeug mit der Stromgewinnung verbinden. Auf einer Dachfläche von 15 Quadratmetern können beispielsweise Solarmodule von Premium Solarglas – abhängig von Standort, Ausrichtung und weiteren Bedingungen – rund 2.500 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Die Energie lässt sich direkt für die eigene Wallbox sowie den Haushalt nutzen oder auch für später in einem Batteriespeicher vorhalten.
Jeder Carport wird passend zum Grundstück geplant und errichtet, die Konstruktion basiert entweder auf Holz oder Aluminium. Die Montage erfolgt wahlweise anschließend an der Hauswand oder als frei stehender Stellplatz. So steht das Fahrzeug auch in der kalten Jahreszeit gut geschützt, das Eiskratzen am frühen Morgen kann man sich damit ersparen.
Ladetipps für den Akku
Neben dem „Wo“ kommt es beim Laden des Stromers insbesondere auf das „Wie“ an. Von einem regelmäßigen Vollladen auf 100 Prozent wird abgeraten, ebenso von einem Leerfahren auf nahezu Null. Beides kann sich langfristig negativ auf den Zustand des Akkus auswirken. Für den Alltag empfiehlt sich meist ein Ladefenster zwischen 20 und 80 Prozent, auf 100 Prozent sollte nur vor längeren Fahrten geladen werden. Steht das Fahrzeug über mehrere Wochen still, etwa im Urlaub, ist ein Akkustand um 50 bis 70 Prozent günstig. Ein überdachter Stellplatz kann zudem dazu beitragen, das Fahrzeug und den Akku vor starker direkter Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen zu schützen.
solarglas.com (KI-modifiziert)
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