Ölheizung raus, Wärmepumpe rein: Effizient heizen im Altbau
(djd). Rund 160 Quadratmeter Wohnfläche, eine solide Bauweise, viel Gemütlichkeit und noch mehr schöne Erinnerungen: Renate Rabenschlag fühlt sich wohl in ihrem Zuhause aus dem Jahr 1957. Seit über vier Jahrzehnten lebt sie in der weiß verputzten Haushälfte in einem ruhigen Wohnviertel von Solingen (Nordrhein-Westfalen). Lange lieferte ein Ölkessel die Wärme. Doch die Anlage war in die Jahre gekommen – und eine neue Heizung sollte effizient, zukunftssicher und umweltfreundlich sein. Heute sorgt eine Luft/Wasser-Wärmepumpe effizient und kostensparend für Wärme und Warmwasser.
Einfach umsteigen: Wärmepumpe funktioniert auch ohne große Umbauten
Wie Renate Rabenschlag geht es vielen Eigentümern älterer Gebäude: Sie möchten auf eine zukunftssichere Heiztechnik umsteigen. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit – wie aufwendig ist der Umstieg und welche Folgekosten entstehen? Dabei ist der Umstieg auf eine Wärmepumpe auch im Altbau häufig ohne umfassende energetische Sanierung möglich: Im Fall von Renate Rabenschlag war lediglich der Tausch eines neuen Heizkörpers erforderlich. Sogar die 40 Jahre alten Doppelglasfenster und die Dachdämmung konnten bleiben. Dass die Wärmepumpe im Altbau funktioniert, zeigte sich bereits im vergangenen Winter: Selbst in den frostigsten Nächten blieben das Erd- und Obergeschoss angenehm warm. „Für mich ist eine Wärmepumpe die nachhaltigste Form der Wärmeerzeugung. Und bei solchen Entscheidungen sehe ich mich in der Verantwortung, auch an die Zukunft meiner Enkelkinder zu denken“, sagt die Hauseigentümerin.
Dank Förderung: Wärmepumpe kaum teurer als neue Ölheizung
Unterstützung erhielt sie durch Martin Vosswinkel, Geschäftsführer von Vosswinkel Haustechnik: Der Heizexperte analysierte zunächst den Energieverbrauch der vergangenen Jahre und bezog zugleich den zukünftigen Bedarf ein – etwa für den Fall, dass eines Tages vielleicht wieder mehr Personen im alten Familiensitz wohnen werden. Im Ergebnis fiel die Wahl auf eine Vaillant Wärmepumpe vom Typ aroTHERM plus mit 12 kW Leistung. Auch die staatliche Förderung der Investitionskosten erleichterte die Entscheidung. „Unterm Strich war das neue Wärmepumpensystem sogar günstiger als eine neue fossile Heizung“, erzählt Renate Rabenschlag. Seit Ende Juli 2026 gelten neue Förderrichtlinien. Diese ermöglichen eine staatliche Unterstützung bei den förderfähigen Kosten in Höhe von bis zu 80 Prozent. Hier lohnt es sich, schnell zu sein, denn bereits ab dem 1. Februar 2027 sinkt die Gesamtförderung alle sechs Monate. Ausführliche Informationen gibt es etwa unter www.vaillant.de. Dort lassen sich auch Fachpartner für eine Beratung vor Ort finden.
Foto: djd/Vaillant Deutschland/Bernd Gabriel
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