Haustechnik

Behaglichkeit neu gedacht

So sorgen Wärmepumpen auf effiziente Weise für ein Wohlfühlklima im Zuhause

(djd). Kein Brenner, keine Flamme – und dennoch behaglich warm. Statt fossile Brennstoffe wie Öl und Gas zu verheizen, gewinnen Wärmepumpen die gewünschte Wärme aus der Umwelt, beispielsweise aus der Umgebungsluft. Das senkt die Heizkosten, spart CO2, macht unabhängiger von fossilen Rohstoffen und vermeidet zusätzliche Kosten durch die kontinuierlich steigende CO2-Bepreisung. Die Technik ist heute sowohl für Neubauten als auch für die Modernisierung älterer Gebäude geeignet. Der Umstieg auf die moderne Wärmeversorgung ist technisch viel einfacher möglich, als so mancher Altbaueigentümer glauben mag.

Einfacher Umstieg im Altbau

Aufgrund der hohen Vorlauftemperaturen, die moderne Wärmepumpen ermöglichen, können in Wohngebäuden oft sogar die vorhandenen Heizkörper weiterhin genutzt werden. In Feldstudien hat beispielsweise das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gezeigt, dass es möglich ist, Wärmepumpen ökologisch und ökonomisch erfolgreich in Bestandsgebäuden einzusetzen – auch ohne Komplettsanierung. Entscheidend ist es, die Anlage exakt auf den eigenen Bedarf und die Größe des Gebäudes zuzuschneiden. Zudem sollten Hauseigentümer auf eine hohe Anlageneffizienz Wert legen. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen wie die Daikin Altherma 4 H mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290) erreichen ein Energielabel von A+++ fürs Heizen und bis zu A+ für die Warmwasserbereitung. Aufgrund des besonders leisen Betriebs ist das Gerät für Wohngebiete und geräuschempfindliche Umgebungen gut geeignet. Dabei sorgt die Wärmepumpe für warmes Wasser mit Temperaturen bis zu 75 Grad Celsius und arbeitet selbst bei frostigen minus 28 Grad Celsius Außentemperatur zuverlässig.

Zukunftssichere Heizung mit Förderung

Auf diese Weise profitieren Hauseigentümer nicht nur von behaglicher, zukunftssicherer Wärme – sondern können die weiterhin attraktive staatliche Förderung für die Heizungsmodernisierung in Anspruch nehmen. Unter www.daikin.de etwa gibt es ausführliche Informationen und die Möglichkeit, erfahrene Fachbetriebe in der Nähe zu finden. Für Einsparungen bei den Heizkosten ist insbesondere der verhältnismäßig geringe Stromverbrauch der Technik verantwortlich. Denn die Wärmeenergie setzt sich bis zu 75 Prozent aus kostenfreier Umweltenergie, etwa aus der Luft, und aus lediglich 25 Prozent Strom als Antriebsenergie zusammen. Das senkt nicht nur Betriebskosten, sondern auch die Emissionen. Tipp: In Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage können die Stromkosten zusätzlich minimiert werden. Zugleich werden die Bewohner unabhängiger von schwankenden Strompreisen.

Foto: djd/modem conclusa/DAIKIN

 

Jürg Westreicher

Recent Posts

Der gesellige Mittelpunkt des Zuhauses

Der gesellige Mittelpunkt des Zuhauses. Essbereich und Einrichtung gewinnen an Stellenwert – Ergonomie inklusive. Beim…

4 Tagen ago

Nach dem Hitzesommer ist vor der Poolsaison

Nach dem Hitzesommer ist vor der Poolsaison. Wer 2027 im eigenen Garten baden möchte, sollte…

4 Tagen ago

Multifunktionalität: Weniger kann mehr

Multifunktionalität: Weniger kann mehr. Clevere Mehrzweckprodukte von der 3-in-1-Jacke bis zur Brandschutz-Kuscheldecke. Der Klassiker ist…

4 Tagen ago

Welche neue Heizung passt wirklich zu meinem Haus?

Welche neue Heizung passt wirklich zu meinem Haus? Das neue GModG: Mehr Wahlfreiheit – aber…

4 Tagen ago

Das Dach als Wetter-Schutzschild

Das Dach als Wetter-Schutzschild. Moderne Dachdämmungen bieten bei Hagel und Sturm entscheidende Vorteile. Wetterextreme mit…

4 Tagen ago

Vielfalt in der Tüte

Die Freude am Gärtnern und der Appetit auf selbst angebautes Gemüse sind groß. Gerade Garten-Einsteiger…

4 Tagen ago

This website uses cookies.