Tipps zum richtigen Mulchen: Schutz vor Unkraut, Austrocknung und Hitze

(djd). Bei der Gartenarbeit und Pflanzenpflege schwören viele auf ihre ganz persönlichen Geheimrezepte. Doch in einem Punkt sind sich fast alle Pflanzenfreunde einig: Ohne Mulchen geht es nicht. 84 Prozent der Gartenbesitzer setzen auf eine schützende Bodenabdeckung für ihre Beete. Schließlich gilt Mulch regelrecht als Allheilmittel, das vor Unkraut schützt, Wasser spart und somit die Pflege des Grüns erheblich vereinfacht. Denn die Schutzschicht entzieht nicht nur Unkrautsamen das Licht, sondern hält das Wasser effektiver im Boden, ein wichtiger Vorteil in anhaltend trockenen Phasen. Auch die Bodenqualität verbessert sich, da das organische Material beim Zersetzen die Humusbildung fördert. Zudem dient Mulch als natürlicher Temperaturausgleich: Im Winter schützt er die Wurzeln vor Frost, im Sommer vor Überhitzung.

Das Beet richtig vorbereiten

Mulchen ist weit mehr als ein wenig optische Kosmetik für das Beet. Wer clever mulcht, spart nicht nur Zeit beim Jäten, sondern schont auch die wertvolle Ressource Wasser. Wichtig ist dabei eine gute Vorbereitung: „Zuerst sollten alle Wurzelunkräuter wie Giersch oder Quecke gründlich entfernt werden. Danach wird der Mulch gleichmäßig und nicht zu dick aufgetragen, damit die Pflanzen nicht in diesem ‚versinken‘“, sagt Dipl.-Gartenbauingenieur Werner Peitzmann von der Firma Compo. Dazu eignen sich verschiedene Materialien, ob Holzschnitzel, Rasenschnitt oder Rindenmulch. Eine gute Alternative sind naturbelassene Produkte, zum Beispiel aus getrocknetem Weizenstroh. Sie bieten eine enorme Gewichtsersparnis beim Transport und erleichtern somit die Handhabung für Freizeitgärtner erheblich – und sie sind besonders ergiebig. Die Compo Bio Bodenschutz Pellets etwa quellen nach dem Gießen auf das Vierfache ihres Volumens auf. Aus zehn Kilogramm ergeben sich somit rund 80 Liter Mulch, ausreichend für etwa vier Quadratmeter Gartenfläche.

Wirksamer Schutz mit Weizenstroh

Die Pellets bestehen zu 100 Prozent aus geruchsneutralem Weizenstroh und eignen sich als Bodenabdeckung für Gemüsebeete, Hochbeete oder Blumenrabatten. Der Rohstoff ist pH-neutral und führt somit nicht zu einer Versauerung des Bodens und stammt von regionalen Bauernhöfen. Tests bestätigen, dass der Schutz vor Unkraut nochmals wesentlich effektiver ist als etwa bei Rindenmulch. Unter www.compo.de gibt es viele weitere Informationen und Tipps zum richtigen Mulchen. Und was passiert mit der Bodenabdeckung am Ende der Saison? Diese Frage stellen sich viele Gartenbesitzer. Werner Peitzmann: „Im Spätherbst kann der Mulch einfach in den Boden eingearbeitet werden. Die zersetzten Bestandteile fördern die Humusbildung und verbessern die Bodenstruktur langfristig.“

Foto: djd/Compo/Witte Wattendorff

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