Digitales Bauen

Was versteht man unter digitalem Bauen BIM

 

BIM steht für Building Information Modeling (Bauwerksdatenmodellierung).

Beim digitalen Bauen mit BIM wird ein Bauwerk nicht nur als 2D-Plan dargestellt, sondern als digitales, dreidimensionales Modell, in dem wichtige Informationen zu den Bauteilen hinterlegt sind.

Einfaches Beispiel

Bei einem digitalen BIM-Modell einer Wohnung ist eine Wand nicht nur eine Linie. Sie kann beispielsweise folgende Informationen enthalten:

  • Material: Beton oder Mauerwerk
  • Dicke und Abmessungen
  • Kosten
  • Hersteller
  • Einbauzeit
  • Brandschutzklasse
  • Informationen für Wartung und Betrieb

Was bringt BIM?

BIM ermöglicht es, dass Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen und Bauherren mit gemeinsamen digitalen Informationen arbeiten. Dadurch können beispielsweise:

  • Planungsfehler und Kollisionen früh erkannt werden
  • Mengen und Kosten besser ermittelt werden
  • Bauabläufe digital geplant werden
  • Änderungen einfacher nachvollzogen werden
  • Informationen später für Betrieb und Unterhalt genutzt werden

Kurz gesagt:

BIM ist eine digitale Methode zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken, bei der alle wichtigen Bauwerksinformationen in einem gemeinsamen digitalen Modell organisiert werden.

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Jürg Westreicher

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