Aufstocken statt austauschen

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Aufstocken statt austauschen

 

Aufstocken statt austauschen

Vorhandene Fassadendämmungen lassen sich oft auf aktuellen Stand bringen

Das energetische Sanieren ist keine Erfindung der heutigen Zeit. Schon vor rund 60 Jahren wurden erste Gebäudefassaden mit einer wärmedämmenden Schicht aus Styropor versehen – und sind teils auch heute noch in Betrieb. Das zeigt, wie langlebig bewährte Dämmmaterialien sind. Allerdings entspricht eine Dämmung aus den späten 1970er- oder 1980er-Jahren naturgemäß nicht mehr den Anforderungen von heute. Dies ist aber kein Grund, die alte Dämmung komplett zu entfernen und zu entsorgen. Deutlich wirtschaftlicher ist es häufig, eine bereits vorhandene Dämmschicht zu verstärken und somit die energetische Bilanz des Zuhauses zu verbessern.

Dämmen für über 100 Jahre

Selbst jahrzehntealte Styropor-Wärmedämmverbundsysteme lassen sich meist noch ertüchtigen und somit über viele Jahrzehnte weiternutzen. „Oft empfiehlt sich eine Aufdoppelung der vorhandenen Dämmung. Das ist deutlich preisgünstiger als Rückbau und Neudämmung und trägt außerdem zu einem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen bei“, schildert Serena Klein, Sprecherin der Geschäftsführung vom Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH). Voraussetzung sei allerdings, dass die alte Fassade intakt ist. In diesem Fall kann der Fachhandwerker die in die Jahre gekommene Gebäudehülle durch das Aufstocken auf einen hohen, modernen Energiestandard bringen. „Ein Gebäude mit einer zusätzlichen Dämmschicht und frischem Putz wirkt wie neu und bietet einen höheren Wohnkomfort“, so Klein weiter. Die Lebensdauer einer älteren Styropor-Dämmung beispielsweise verlängert sich auf diese Weise laut dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik maßgeblich: „Die Nutzungsdauer des WDVS lässt sich damit auf einen Zeitraum bis 120 Jahren ausdehnen“, schreiben die Baufachleute. Unter www.mit-sicherheit-eps.de gibt es viele weitere Informationen zum nachhaltigen Dämmen.

Einfaches und wirksames Dämmen

Ältere Fassaden, die mit diesem Material gedämmt wurden, halten teils 60 Jahre und länger problemlos der Witterung stand. Langlebigkeit und effiziente Dämmleistung sind somit seit Langem unter Beweis gestellt. Hinzu kommt eine einfache Handhabung und Verarbeitbarkeit, die das Material seit vielen Jahren zu einer der meist verbreiteten Baustoffe für die Wärmedämmung machen – von der Fassade bis zum Dach.

Energie sparen über viele Jahrzehnte

Das energetische Dämmen und Sanieren zahlt sich für jeden Altbau aus. Dabei gilt die Faustformel: Je älter das Gebäude und umso schlechter die bisherige Energieeffizienz, umso höher sind auch die Einsparmöglichkeiten etwa durch eine Fassadendämmung. Für diese Form des Wärmeschutzes hat sich seit vielen Jahrzehnten etwa Styropor bewährt – als einfach zu verarbeitendes, wirksam dämmendes und vor allem auch langlebiges Material. Wichtig ist in jedem Fall eine gut geplante und fachgerecht ausgeführte Dämmung, Altbaubesitzer sind daher gut beraten, in jedem Fall einen Energieberater hinzuziehen. Er kann auch zu möglichen Fördertöpfen informieren. Unter www.mit-sicherheit-eps.de gibt es viele weitere Tipps zum energetischen Sanieren.

 

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