Fassade als Visitenkarte des Hauses

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Fassade als Visitenkarte des Hauses

Die Fassade, nur zum Schutz vor Witterung und zur Werterhaltung eines Gebäudes? Nein, die Aussenhülle und deren Farbgestaltung hat seit jeher Architekten und Künstler inspiriert. Dennoch müssen gerade hier ästhetische mit funktionalen Aspekten zusammenfliessen:

Richtige Farbwahl

Lassen Sie sich durch Fassadenfarben inspirieren. Die emotionale Verbindung von Farben der Hausfassade und Gebäudeform sind nicht zu unterschätzen und prägen den Charakter eines Gebäudes massgeblich. Klassische Fassaden verlangen eher nach traditionellen Werkstoffen und Farbtönen. Moderne Gebäude erhalten dagegen mit innovativen Materialien oder dem kreativen Einsatz bewährter Werkstoffe ein progressives Gesicht. Dabei können Oberflächen, als ein Teil der Architektur, sehr unterschiedlich strukturiert sein: glatt oder rau, hart oder weich, reflektierend, spiegelnd oder matt. Die Farbwirkung reicht von hell bis dunkel, ist kräftig oder dezent und weist unterschiedlichste Farbnuancen auf. Gemäss neuestem Trend haben nebst verhüllten Erdfarben und Pastelltönen auch etwas dunklere Farbtöne bei den Gebäudehüllen Einzug gehalten. So oder so: Die Fassadenfarbe sollte ins Gesamtkonzept und in die Umgebung passen.

Expertentipp: Da ein solcher Fassadenanstrich ein paar Jahre bis Jahrzehnte überdauern sollte, lassen Sie die Farbe beim Maler in einer Simulation (mittels Foto des Hauses) ausprobieren.

Umwelt

Heute sind Fassadenfarben hauptsächlich umweltfreundlich, denn sie enthalten in der flüssigen Phase vorwiegend Wasser und kaum Lösungsmittel. In der Praxis erfolgt ihre Einteilung ausschließlich nach ihren Bindemitteln.

Technische Komponenten

Gemäss dem Farbunternehmen Caparol, führender Anbieter von Bautenanstrichmitteln,
Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) und Bautenschutzprodukte gibt es jedoch einige technische Aspekte, die es bei der Fassadenfarbe zu beachten gilt: So kann die UV-Strahlung des Sonnenlichts Farbtonveränderungen verursachen oder durch Luftverschmutzung gibt es feine Stäubchen, die sich auf der Fassadenflächen ablagern und als Schmutzpartikel ersichtlich werden.

Algen und Pilze

Algen und Pilze sind Mikroorganismen, die zum Überleben vor allem Feuchtigkeit benötigen, können, wenn die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind, sich an der Fassade besiedeln. Der entstandene Algen- und Pilzbefall auf Fassaden ist jedoch kein Anstrichschaden im klassischen Sinne. Bei einem reinen Algenbefall handelt es sich vielmehr um eine biologische Verschmutzung, die keine zerstörende Wirkung auf den Untergrund ausübt. Die insbesondere durch Algen ausgelösten optischen Beeinträchtigungen können jedoch für den Hausbesitzer sehr störend und ärgerlich sein. Hier den richtigen Schutz für die Fassade zu finden ist nicht einfach. Inzwischen schreiben sich jedoch beinahe alle Fassadenfarben auf die Flagge, dass sie Inhalte gegen Veralgung und Vermoosung beigemischt haben. Die Firma Caparol bietet z.B. eine NQG³ -Technologie basierend auf einer harten Oberfläche mit mineralischem Charakter an, die auch bei extremer Hitze (z.B. im Hochsommer) hart bleibt.

Webseite: www.homegate.ch

2017-10-13T14:35:46+00:00 Kategorien: Renovation|Tags: , |