So sichere ich mein Haus vor Einbrechern während der Winterzeit

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So sichere ich mein Haus vor Einbrechern während der Winterzeit

von Jürg Zulliger

Mit Beginn des Winters sind die Tage kürzer und es ist länger dunkel. Ideale Bedingungen also für Langfinger, sich unbemerkt Zutritt zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Wie Sie sich in der Winterzeit vor Einbrechern schützen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Im Winter haben Einbrecher Hochsaison
Vor allem in den dunklen Wintermonaten ist es wichtig, sich bestmöglichtst gegen Einbrecher zu schützen, denn in dieser Zeit sind Einbrecher besonders aktiv.
Für Einbrecher ist es aufgrund der frühen Dunkelheit besonders leicht, anhand des eingeschalteten Lichtes zu erkennen, ob die Wohnungs- oder Hausbesitzer zu Hause sind oder nicht. Zusätzlich lassen sich Diebe in der Dunkelheit schlechter von Passanten oder Nachbarn entdecken – diese sind übrigens die größte Sorge von Langfingern.

Vorkehrungen gegen Einbrecher treffen
Effektiver Schutz vor Einbrechern beginnt nicht erst bei einem ausgeklügelten Alarmsystem, sondern bereits bei einfachen Vorkehrungen, die sich leicht von jedem Haus- oder Wohnungsbesitzer treffen lassen.

Tipp 1: Licht einschalten
Entgegen der landläufigen Meinung schlagen Einbrecher eher selten in den Nachtstunden, sondern vielmehr nachmittags und abends zu. Mehr als 20 Prozent der Einbrüche werden zwischen 18 und 20 Uhr begangen. Mehr als die Hälfte der registrierten Einbrüche erfolgt zwischen 16 und 22 Uhr. Aus diesem Grund sollten Sie Teile des Hauses beleuchten, beispielsweise mithilfe von Tisch- oder Stehlampen, die über Zeitschaltuhren verfügen. Bereits durch einen hellen Eingangsbereich schrecken Sie viele Diebe ab.
Und keine Sorge: In Zeiten von LED-Lampen fallen für die Beleuchtung in Abwesenheit keine horrenden Stromkosten an.

Tipp 2: Terrassentüren und Fenster sind eine Gefahrenquelle
Fenster sowie Terrassen- und Balkontüren sind beliebte Zugangsmöglichkeiten für Einbrecher. So erfolgen laut Polizeistatistiken 80 Prozent der Einbrüche in Ein- und etwa die Hälfte in Mehrfamilienhäusern durch diese „Schwachstellen“ einer Immobilie. Vor allem auf den Gebäuderückseiten sorgen Türen oder Fenster, die von Hecken und Sträuchern verdeckt sind, für eine erhöhte Einbruchgefahr.
Daher sollten Sie die Fenster immer schließen, wenn Sie die Wohnung oder das Haus verlassen – selbst wenn Sie nur kurz einkaufen oder andere Besorgungen erledigen möchten. Auch ein gekipptes Fenster ist für einen Einbrecher leichter zu öffnen als ein geschlossenes.

Die meisten Diebe verschaffen sich übrigens Zutritt zu einer Wohnung nicht durch eine eingeschlagene Fensterscheibe, sondern indem sie den Fensterrahmen an der Scharnier- oder Schlossseite aushebeln. Etwa 75 Prozent aller Einbrüche werden auf diese Art und Weise durchgeführt. Selbst bei Terrassen-, Balkon- oder Eingangstüren reicht für den unbefugten Zutritt zum Teil ein großer Schraubenzieher.

Tipp 3: Einbrechern keine Steighilfen bieten
Schließen Sie zusätzlich alle Steig- und Kletterhilfen, wie Leitern, Gartenmöbel oder Mülltonnen in einem Gartenhaus oder in der Garage ein. Hierdurch erschweren Sie es Langfingern, in höhere Stockwerke einzudringen.

Tipp 4: Zeigen Sie Anwesenheit
Durch tagsüber heruntergelassene Rollläden signalisieren Sie Dieben Ihre Abwesenheit. Machen Sie es Einbrechern also nicht unnötig einfach und achten Sie darauf, zumindest tagsüber die Rollläden oben zu lassen.

Zusammenfassung:
• Rollläden tagsüber oben lassen
• Für Lichtquellen in den Abendstunden sorgen
• Fenster bei Abwesenheit geschlossen halten (auch nicht in Kippstellung lassen)
• Steighilfen vermeiden

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2018-02-26T10:17:21+00:00 Kategorien: Planung|Tags: , , , |