Nicht zu schwarzen Schafen wechseln

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Nicht zu schwarzen Schafen wechseln

Ratgeber Haushalt: Bei einem Stromanbieterwechsel sollte man genau hinschauen

(djd). Nachdem die Strompreise im vergangenen Jahr weitgehend stabil geblieben sind, müssen etliche Stromkunden in Deutschland 2019 mit deutlich höheren Kosten rechnen. Die Preise zahlreicher Anbieter dürften nach Ansicht von Experten in der Grundversorgung um durchschnittlich vier bis fünf Prozent steigen. Stromkunden sind solchen Preiserhöhungen allerdings nicht wehrlos ausgeliefert: Mit einem regelmäßigen Wechsel des Anbieters können sie bis zu 400 Euro pro Jahr sparen. Wechselwillige Verbraucher sollten allerdings auf die Seriosität des neuen Anbieters achten. Denn im Dschungel der Stromtarife verstecken sich auch ein paar schwarze Schafe.

Seriöse Anbieter von schwarzen Schafen unterscheiden

Diese locken ihre Kunden auf gängigen Vergleichsportalen mit sehr günstigen Tarifen, erhöhen dann aber im zweiten Jahr drastisch ihre Tarife und bereiten ihren Kunden auch sonst oftmals Kopfschmerzen. „Einige dieser Anbieter weigern sich beispielsweise, den Bonus oder das überschüssige Guthaben auszuzahlen – erst nach mehrmaligem Nachfragen oder Einschalten eines Anwalts überweisen sie das Geld“, warnt Tilo Vieten vom Wechselassistenten cheapenergy24. Viele Kunden würden sich außerdem über Probleme bei der Kündigung beschweren, teilweise würden Kündigungen von Anbietern sogar grundlos abgelehnt.

Deshalb sollten wechselwillige Stromkunden grundsätzlich bereits vor Vertragsabschluss das Kleingedruckte genauestens lesen und den Stromanbieter schon beim Tarifvergleich prüfen. Hilfreich seien beispielsweise Erfahrungsberichte, Kundenbewertungen und Einträge auf sogenannten Beschwerdeportalen. „Oftmals sind es immer wieder dieselben Anbieter, die für die meisten Probleme sorgen“, weiß Tilo Vieten. Auch ein Blick auf die Vertragslaufzeiten könne sich lohnen, um möglichem Ärger aus dem Weg zu gehen: „Unseriöse Stromanbieter haben oft eine längere Laufzeit als zwölf Monate, meist beträgt diese mindestens 24 Monate. Hinzu kommen lange Kündigungsfristen, sodass Kunden kaum eine Möglichkeit haben, bei Bedarf den Stromanbieter zu wechseln.“

Digitale „Wechselhelfer“ übernehmen die Kündigung

Wem ein Wechsel des Stromanbieters in Eigenregie zu aufwendig erscheint, kann damit auch sogenannte Wechselhelfer wie cheapenergy24 beauftragen. Der digitale Wechselassistent für Strom- und Gastarife optimiert jährlich die Tarife seiner Kunden und übernimmt in diesem Zusammenhang die gesamte Vertragsorganisation. Das Portal arbeitet anbieterunabhängig.(djd). Wer seinen Stromanbieter selbst über Vergleichsportale wechseln möchte, sollte zumindest vorsichtig sein. Denn diese Portale filtern häufig nur nach dem günstigsten Preis und prüfen die Anbieter vorher nicht im Detail. Demnach liegt es in den Händen der Verbraucher, betrügerische Stromanbieter zu entlarven und den besten Tarif zu finden. Alternativ kann man seinen Anbieterwechsel auch in die Expertenhände beispielsweise von cheapenergy24 geben. Der Wechselassistent führt jedes Jahr automatisch den Wechsel zum besten Strom- und Gasanbieter für seine Kunden durch. Dabei wird die komplette Vertragsorganisation übernommen – von der Tarifprüfung bis zum Wechsel.

 

2019-01-18T13:00:56+00:00 Kategorien: Planung|Tags: , |