Kochende Leidenschaft

>>Kochende Leidenschaft

Kochende Leidenschaft

Ceran, Induktion oder Gas: So lautet die Frage bei der Küchenplanung

(djd). Wer eine neue Küche plant, hat viele Entscheidungen zu treffen – angefangen mit der ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes bis hin zur effizienten Ausnutzung der vorhandenen Grundfläche. Eine wesentliche Frage stellt sich meist zuerst: Mit welcher Technik soll der neue Herd arbeiten? Über Jahre waren Ceranfelder der Standard für die kochende Leidenschaft. Inzwischen bekommen sie jedoch Konkurrenz in Form der Induktionstechnik. Und Koch-Enthusiasten, die auf die Vorteile traditioneller Technik schwören, verhelfen dem Gasherd zu einer regelrechten Renaissance.

Ceran: Bewährter Standard mit langer Anheizphase

Unter dem Begriff Ceran sind Glaskeramik-Herdplatten bekannt. Das Material ist durchlässig für Wärmestrahlung, direkt unter der Platte ist ein elektrisches Heizelement angeordnet. Als Vorteile der beliebten Ceran-Felder gelten neben ihrer attraktiven Optik die einfache Pflege und Reinigung dank der ebenen Oberfläche und die kinderleichte Bedienung. Besonders im niedrigen Temperaturbereich lassen sie sich gut regulieren. Doch es gibt auch Nachteile: Die Kochfelder brauchen einige Zeit zum Anheizen und bleiben nach dem Ausschalten recht lange heiß.

Induktion: Schnell auf Temperatur dank Magnetismus

Nachteile der Ceran-Technik werden mit den optisch ähnlichen Induktionsfeldern beseitigt, erklärt Walter Greil von TopaTeam: „Diese Kochfelder arbeiten nicht mit Wärmequellen, sondern erzeugen ein magnetisches Wechselfeld. Damit erreichen sie besonders schnell die gewünschte Kochtemperatur und lassen sich sehr gut regulieren.“ Da das Kochfeld selbst nicht heiß wird, sinkt die Gefahr, sich zu verbrennen. Zudem lassen sich Induktions-Kochfelder einfacher reinigen als Ceran, da Verschmutzungen nicht einbrennen. Ein wesentlicher Nachteil: Induktions-Kochfelder funktionieren ausschließlich mit ferromagnetischem Kochgeschirr.

Gas: Die Lösung für Koch-Enthusiasten

Passionierte Hobbyköche, ebenso wie viele Profis, schwören auf Gas-Kochfelder: Sie erreichen deutlich höhere Temperaturen als alle anderen Techniken. Die Hitze lässt sich präzise und feinstufig regulieren. „Durch die offene Flamme besteht allerdings eine größere Gefahr sich zu verbrennen“, erklärt Walter Greil. Außerdem lassen sich Gas-Kochfelder durch ihre Konstruktion schwieriger reinigen als ebene Glaskeramikflächen. Ein Vorteil: Im Vergleich zu Strom ist Gas deutlich günstiger. Mehr Informationen zu den verschiedenen Techniken geben Fachbetriebe und Küchenprofis vor Ort, Adressen findet man unter www.topateam.com. Schlussendlich sollten jedoch stets die persönlichen Vorlieben sowie die Erwartungen an das Kochfeld den Ausschlag geben.

Nicht jeder Topf ist induktionsgeeignet

(djd). Induktions-Kochfelder arbeiten mit Magnetismus, durch das im Boden des Kochtopfes Hitze entsteht. Das bedeutet jedoch: Viele vorhandene Töpfe und Pfannen sind oft nicht für das neue Kochfeld geeignet. Das eigene Kochgeschirr lässt sich ganz einfach mit einem kleinen Magneten testen: Bleibt er am Topfboden haften, ist der Topf induktionsgeeignet. Falls nicht, benötigt man neues Kochgeschirr. Mehr Tipps und Informationen rund um die Küchenplanung und die verschiedenen Kochfeld-Techniken gibt es etwa unter www.topateam.com, hier findet man auch Adressen von Fachbetrieben aus der Nähe.

2018-09-04T11:54:11+00:00 Kategorien: Küche|Tags: , , , , , |