Referenzzins für Mieten unverändert

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Referenzzins für Mieten unverändert

Referenzzins für Mieten unverändert Der mietrechtliche Referenzzinssatz bleibt auch nach seiner aktuellen Publikation am 1. Juni 2018 weiterhin auf 1,5 Prozent. Damit ergibt sich in bestehenden Mietverhältnissen kein neuer Anpassungsbedarf bei den Mietzinsen.

Kein aktueller Handlungsbedarf bei den Mietzinsen Der vom Bundesamt für Wohnungswesen vierteljährlich publizierte hypothekarische Referenzzinssatz für die Mietzinsen liegt auch am 1. Juni 2018 weiterhin bei 1,5 Prozent. Er verharrt seit dem 2. Juni 2017 auf diesem tiefsten, jemals erreichten Zinsniveau. Bei Mietverhältnissen, deren Mietzinse auf einem Referenzzinssatz von 1,5% basieren, besteht kein Handlungsbedarf.

Weitere Entspannung bei den Mieten Das langjährige Tiefzinsniveau hat zu einer Entspannung auf dem Mietwohnungsmarkt beigetragen, und zwar auch in städtischen Gebieten:  Gemäss letzter Erhebung des BFS (Strukturerhebung 2015) kostete eine Drei-ZimmerMietwohnung im Kt. Zürich im Durchschnitt 1‘446.- Franken, im Kt. Basel 1‘220.- Fr., im Kt. Bern 1’114.- Fr. und im Kt. St. Gallen sogar nur 1‘108.- Fr. Im Schweizer Durchschnitt betrug der monatliche Mietzins für eine solche Wohnung 1‘238.- Fr. Die Belastung der Haushaltseinkommen des Mittelstandes mit Wohnkosten ist seit Jahren stabil bei ca. 20%. Dies bestätigt auch eine jüngst vom Bund erstellte detaillierte Studie zur wirtschaftlichen Lage der Mittelschicht.  Die Leerwohnungsquote hat sich 2017 weiter erhöht und ist mit 1,45% so hoch wie seit Ende der 90er Jahren nicht mehr. Am Stichtag waren 53 327 Mietwohnungen unbewohnt. Ein weiterer Anstieg der Leerwohnungen ist im laufenden Jahr zu erwarten. In einigen Regionen gibt es bereits zu viele Leerwohnungen. Damit kommen auch die Anfangsmietzinse in neuen Mietverträgen unter Druck.

www.hev-schweiz.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2018-06-11T16:33:51+00:00 Kategorien: Baunews|Tags: , , , |