Olympia 2022 in Peking: Schweizer Firmen entwerfen Austragungsstätte

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Olympia 2022 in Peking: Schweizer Firmen entwerfen Austragungsstätte

(Schaffhausen)(PPS) Auf Einladung des Organisationskomitees für die Olympischen Winterspiele in Peking 2022 haben vier Schweizer Firmen ein Konzept für die Austragungsstätte der nordischen Disziplinen entworfen. Entstanden ist ein einzigartiges Projekt mit viel Symbolik und Schweizer Innovationsgeist.

In den letzten Tagen der Olympischen Winterspiele in Südkorea blickt die Welt bereits gespannt auf den Austragungsort der nächsten Olympischen Spiele im Jahr 2022: Der Grossraum Peking wird als Gastgeber die Wintersportwelt begrüssen. Schon heute setzt das Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Winterspiele Beijing 2022 alles daran, den Sportlern und Besuchern in vier Jahren ein einmaliges Erlebnis zu bieten. Für die Planung der zahlreichen neuen Grossanlagen wurde ein internationaler Ideenwettbewerb mit Präqualifikation ausgeschrieben. Für den Ideenwettbewerb für die Planung der Austragungsstätten für Skisprung, Langlauf und Biathlon wurde je ein Team aus Kanada, Australien, Frankreich, Finnland und der Schweiz nominiert. Als Schweizer Team unter der Projektleitung der Generis AG überzeugten die Architekten, Ingenieure und Ökonomen der Firmen Fanzun AG, Küchel Architects sowie BG Ingenieure und Berater AG das Olympische Komitee mit ihrer Idee.

«Der Ring» als Sportzentrum mit Zukunft

Inspiriert von den Olympischen Ringen hat das Schweizer Projektteam eine Idee entwickelt, welche das Olympische Komitee beeindruckte: Ein Olympischer Ring als funktionales Gebäude «der Ring» nimmt in Kombination mit der Skischanze – die nach dem Flügelschlag eines Vogels modelliert wurde -symbolisch Bezug auf das «Vogelnest» in Peking, in dem bereits die Eröffnungsfeier für die Spiele 2008 stattgefunden hat. Damit wollte das Projektteam einen starken Bezug zur Geschichte herstellen und gleichzeitig ein Wahrzeichen gestalten, das als starker Treiber für die nacholympische Entwicklung der gesamten Region im Norden von Beijing wirken kann. Die Architektur wurde gänzlich vom Prinzip der Nachhaltigkeit gesteuert und von einem ausgeklügelten Verkehrs- und Sicherheitskonzept ergänzt. So kann sich «der Ring» auch nach den Olympischen Spielen als modernes Sportzentrum mit Erlebnischarakter etablieren.

Für die Schweizer Unternehmen Generis AG, Fanzun AG, Küchel Architects und BG Ingenieure und Berater AG war der Wettbewerb des Olympischen Komitees eine einmalige Erfahrung. Einzelne Ideen aus dem spannenden Wettbewerbsprojekt werden vom Olympischen Komitee in der Realisierung weiterverfolgt und tragen so dazu bei, dass die Olympischen Spiele 2022 in Peking ein für Sportler und Besucher, auch dank der Schweizer Expertise, ein einzigartiges Erlebnis mit vielen Emotionen, dass die Region nachhaltig prägen wird.

Bildrechte: Generesis AG

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2018-03-19T16:41:35+00:00 Kategorien: Baunews|Tags: , , |