Nun muss sich das Parlament für den Fonds de Roulement aussprechen

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Nun muss sich das Parlament für den Fonds de Roulement aussprechen

Zürich, 21. März 2018
Der Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» und zu einem neuen Rahmenkredit für den Fonds de Roulement

Nun muss sich das Parlament für den Fonds de Roulement aussprechen

Wohnbaugenossenschaften Schweiz ist erfreut, dass der Bundesrat dem Parlament einen neuen Rahmenkredit für den Fonds de Roulement beantragt. Der Bund anerkennt damit die Bedeutung des gemeinnützigen Wohnungsbaus für die Wohnraumversorgung. Umso wichtiger ist es, dass nun auch das Parlament einer Aufstockung dieses bewährten Förderinstruments für gemeinnützige Bauträger zustimmt. Der Verband bedauert, dass der Bundesrat gleichzeitig die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» ablehnt.

Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» verab-schiedet. Er fordert die eidgenössischen Räte auf, die Initiative Volk und Ständen zur Ablehnung zu empfehlen. Stattdessen beantragt er dem Parlament einen neuen Rahmenkredit für den Fonds de Roulement von 250 Millionen Franken. Für Wohnbaugenossenschaften Schweiz, den Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger, ist eine Aufstockung des Fonds zwingend: «Der Fonds de Roule-ment ist ein bewährtes Finanzierungsinstrument des Bundes und muss weitergeführt werden», sagt Louis Schelbert, Präsident des Verbands.

Appell an das Parlament
Die zinsgünstigen Darlehen aus dem Fonds de Roulement sind eine wichtige Finanzierungshilfe für gemeinnützige Bauträger. In vielen Fällen tragen sie dazu bei, dass Projekte überhaupt umgesetzt werden können. Der Fonds ist neben den Bürgschaften das einzige verbleibende Förderinstrument des Bundes. Der bisherige Rahmenkredit ist ausgeschöpft; ohne zusätzliche Mittel müssten künftig die Hälfte bis zwei Drittel aller förderungswürdigen Gesuche abgelehnt werden. In der Vernehmlas-sung hatten sich breite Kreise – unter anderem fast alle Kantone und die Mehrheit der Parteien – für eine Aufstockung des Fonds ausgesprochen. Wohnbaugenossenschaften Schweiz fordert das Par-lament deshalb auf, einem neuen Rahmenkredit unbedingt zuzustimmen.

Es braucht den Fonds und die Volksinitiative
Die Verknüpfung mit der Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» findet der Verband nicht zielführend. «Für eine gute Wohnraumversorgung in der Schweiz braucht es beides», betont Louis Schelbert. Die vom Verband unterstützte Initiative beinhaltet eine ganze Palette von Massnahmen für mehr bezahlbaren Wohnraum, auch auf raumplanerischer Ebene. «Damit könnte der Anteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus erhöht werden, wie dies die Bevölkerung vielerorts fordert.»

www.wbg-schweiz.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2018-03-22T16:49:55+00:00 Kategorien: Baunews|Tags: , , , |