Innovationsfonds investiert in Entwickler von Ultraschallsensoren

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Innovationsfonds investiert in Entwickler von Ultraschallsensoren

Der Smart Energy Innovationsfonds von Energie 360° unterstützt Start-up-Unternehmen, die einen Beitrag zu einer sinnvollen Energiezukunft leisten. Gemeinsam mit der Zürcher Kantonalbank investiert der Innovationsfonds nun in das Zürcher Jungunternehmen Distran. Distran entwickelt Inspektionsgeräte, die Gaslecks mit akustischen Sensoren im Ultraschallbereich aufspüren.

Druckgassysteme sind in Kraftwerken und in der Industrie weitverbreitet. Entsprechend gross ist der Bedarf nach effizienten Lösungen für die Suche nach Lecks. Das Zürcher Start-up-Unternehmen Distran hat ein Handinspektionsgerät entwickelt, das mit akustischen Sensoren im Ultraschallbereich ausgestattet ist und so Gaslecks aufspürt. Die Sensoren funktionieren unabhängig von der Art des Gases aus einer Distanz von bis zu 30 Metern, allfällige Lecks werden in Echtzeit auf einem Bildschirm angezeigt. Leitungskontrollen können dank Ultra M – so der Name des Geräts – bis zu zehnmal schneller und mit besseren Ergebnissen durchgeführt werden. Dies ist insbesondere für Betreiber von thermischen Kraftwerken interessant, die ihre Inspektionskosten dank Ultra M senken können. Zudem hilft die frühzeitige Entdeckung von Leckagen, kostspielige Betriebsausfälle zu vermeiden. «Die Technologie von Distran ist ein grosser Fortschritt für die Inspektion und Überwachung von Druckgassystemen», sagt Ruth Happersberger, Vorsitzende des Investitionskomitees und Verwaltungsrätin der Smart Energy Innovationsfonds AG. «Mit diesem Investment unterstützen wir ein dynamisches Jungunternehmen und fördern den Innovationsstandort Zürich. Gleichzeitig leisten wir einen Beitrag, um die Inspektion von Gasleitungen schneller und zuverlässiger zu machen.»

Unterstützung auch vom Bund

Die Unterstützung freut auch Florian Perrodin, CEO und Mitbegründer des ETH-Spin-offs Distran: «Schön, dass wir mit Energie 360° und der Zürcher Kantonalbank zwei erfahrene Investoren gewinnen konnten, die an das Potenzial unserer Technologie glauben und unsere Vision teilen, Kraftwerke und Gasanlagen sicherer und umweltfreundlicher zu machen», so der Jungunternehmer. Weil die Ultraschallsensoren Gaslecks kosteneffizient finden, leistet Distran auch einen Beitrag, um das Entweichen von Treibhausgasen in die Atmosphäre zu verhindern. Diesen Beitrag anerkennen auch die Klimastiftung Schweiz und das Bundesamt für Umwelt, die die Entwicklung von Ultra M finanziell unterstützt haben.

Für eine sinnvolle Energiezukunft

Distran ist nicht das erste Unternehmen, das der Innovationsfonds von Energie 360° unterstützt. Der Fonds ist bereits an vier weiteren Start-ups beteiligt. Der Fokus liegt bei Unternehmen in Europa, die in den Bereichen IT-optimierte Energielösungen (Smart Home / Smart Grid), Energiespeicherung und -verteilung, Verbundlösungen, erneuerbare Energien oder innovative Energieträger tätig sind. «Gesucht sind Geschäftsmodelle und Technologien, die einen Beitrag zu einer sinnvollen Energiezukunft leisten», erklärt Ruth Happersberger. Bei einem Investment des Innovationsfonds profitieren die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer auch vom Fachwissen und vom Netzwerk von Energie 360°. Im Gegenzug erhält Energie 360° Zugang zu den Innovationen der Start-up-Unternehmen. Weitere Informationen über die Beteiligungen des Smart Energy Innovationsfonds sind unter spekt.ro/innovationsfonds veröffentlicht.

Text: energie360.ch

Bildquelle: energie360.ch

Kontakt: [email protected]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2017-10-17T13:48:39+00:00 Categories: Baunews|Tags: , , , |