Diese 4 Stufen machen Sie fit für die Zukunft

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Diese 4 Stufen machen Sie fit für die Zukunft

Die digitale Durchgängigkeit entlang der Wertschöpfungskette ist ein wichtigstes Ziel der Baubranche. Wie der Weg dorthin aussieht und wo Ihr Unternehmen in der digitalen Transformation steht, fasst Markus Weber, Präsident Bauen digital Schweiz, mit einem Ausblick auf den BIM-Kongress 2018 zusammen.

3000 Steine in einer Acht-Stunden-Schicht – das schafft kein gelernter Maurer. Für diese Höchstleistung ist ein Roboter verantwortlich. Ein 36 Hektar grosses Areal binnen 25 Minuten vermessen und wenige Stunden später die Daten für die weitere Planung einsetzen – dies ist nur dank Dronen, Rechnerkapazität und Software möglich. Für eine Baustelle Material bestel-len, ohne dass ein Blick aufs Lager vor Ort geworfen wurde – automatisiert ohne RFID-Technologie unvorstellbar. Diese Beispiele sind keine Zukunftsmusik, sondern schon heute Realität auf Baustellen überall auf der Welt.

Wandel braucht Zeit

Zugegeben, die oben genannten Technologien finden sich weder in der Schweiz noch in ande-ren Ländern auf jeder Baustelle. Der Status in der Schweiz: Wir sind von der Vision einer digi-talisierten Bauwirtschaft noch weit entfernt. Weder auf der technischen noch auf der organi-satorischen Ebene ist das Gros der Baubranche reif dafür.

Um den Weg zur Erfüllung dieser Vision für die gesamte Wertschöpfungskette der Branche zu skizzieren, hat Bauen digital Schweiz 2016 den «Stufenplan Schweiz – digital planen, bauen
und betreiben» entwickelt. Über vier Stufen hinweg fasst dieser Leitfaden zusammen, wie die Transformation – auch in den Unternehmen selbst – aussehen soll. Der Stufenplan erlaubt es gleichzeitig, das eigene Unternehmen in Bezug auf die digitale Transformation einzuordnen.

Wo steht die Schweiz?

In einem Interview für Swissbau Aktuell hält Alar Jost, Vorstandsmitglied von Bauen digital Schweiz, fest, dass die Schweiz sich derzeit auf der Stufe 2 befindet. Dass es langfristig erstre-benswert ist, die Stufe 4 zu erreichen, darüber sind sich alle einig. Die Potenziale der digitalen Technologien sind gross. Standardisierte Prozesse, mehr Effizienz und Transparenz, realisti-sche Risikokalkulationen und die Reduktion von Bauzeiten wie auch Baukosten motivieren, den Veränderungsprozess anzugehen.

Ein wesentliches Element der digitalen Transformation ist das Building Information Modeling (BIM). Ganzheitlich angewendet, bildet es den gesamten Lebenszyklus eines Bauprojektes ab und vereint so alle Beteiligten: Bauherren, Architekten, Planer, Lieferanten, Ersteller und Be-treiber arbeiten Hand in Hand.

Um diese Potenziale geht es auch am BIM Kongress 2018, der von Bauen digital Schweiz in enger Kooperation mit der Swissbau organisiert wird. An der zweitägigen Veranstaltung wer-den die aktuellen Themen zur digitalen Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft in verschiedenen Veranstaltungsformaten diskutiert. Am ersten Tag findet das Symposium mit dem Arc-Award BIM statt, am zweiten Tag werden die konkreten Anwendungen im BIM Camp vertieft. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Ausstellung, wo die neuesten digitalen Technologien und Lösungen führender Unternehmen präsentiert werden.

Mehr Informationen zum BIM Kongress 2018 finden Sie hier.

Weitere Informationen: www.swissbau.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2018-06-26T11:00:44+00:00 Kategorien: Baunews|Tags: , , |