Die Disruption im Immobilienmarkt verstärkt sich

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Die Disruption im Immobilienmarkt verstärkt sich

Lausanne, 20.02.2018. Nach der digitalen Revolution im Arbeits- und Finanzmarkt rechnet die Fachwelt damit, dass diese Entwicklung auch im Immobiliensektor Einzug hält. Während jedoch «Immobilien 2.0» in gewissen Nachbarländern bereits eine enorme Bedeutung erlangt hat, steht dieser Prozess in der Schweiz noch ziemlich am Anfang. Vor diesem Hintergrund haben vier Unternehmer aus Lausanne die Firma Neho gegründet, die Immobilienbesitzer beim Verkauf ihrer Liegenschaft begleitet – ohne ihnen Zehntausende von Franken in Rechnung zu stellen.

Wer beim Hausverkauf einen Makler heranzieht, bezahlt heute in der Regel eine Kommission von rund 3% des Verkaufspreises. Dass dieser Betrag für die Hauseigentümer so hoch ist, liegt im Wesentlichen an zwei Marktineffizienzen:
·  Eigentümer, die ihre Liegenschaft verkaufen wollen, wenden sich häufig an mehrere Makleragenturen. Die direkte Folge: Durchschnittlich führt nur jedes dritte Mandat zu einem Vertragsabschluss, weshalb der Makler die entstandenen Ausgaben mit den abgeschlossenen Verträgen «wettmachen» muss. 
·  Makleragenturen haben ausserdem sehr hohe Fixkosten – repräsentative Büros an bester Lage, Papierdokumentationen, wenig automatisierte Prozesse, Fixkosten für einen Teil der Maklerlöhne. 
Neho hat eine Lösung entwickelt, die auf digitale Prozesse setzt und gleichzeitig ein traditionelles Element bewahrt, das für den Auftraggeber zentral ist : die Begleitung durch einen Experten in jeder Verkaufsetappe. Kurz gesagt bleibt die gesamte Wertschöpfungskette bestehen, die dazu beiträgt, eine Liegenschaft zu möglichst vorteilhaften Bedingungen zu verkaufen (Schätzung der Immobilie, Inserate auf allen grossen Websites, virtueller Besuch, Verhandlungshilfe sowie rechtliche, finanzielle und steuerliche Beratung…). Neu wird der Prozess jedoch so ausgestaltet, dass die Kosten drastisch sinken und der Anteil der Mandate mit Verkaufsabschluss fast 100% erreicht.
Der Eigentümer bezahlt eine sehr günstige Pauschale in Höhe von weniger als 1% des Verkaufspreises, da der Vermarktungsaufwand nicht vom Wert der Liegenschaft abhängt (basierend auf dem durchschnittlichen Verkaufspreis von Immobilien in der Schweiz). Der grösste Teil davon wird ausserdem erst fällig, wenn der Verkauf abgeschlossen ist. Über die Online-Plattform kann der Verkäufer überdies sämtliche Informationen – Dokumente, Termine, Feedbacks, Angebote, Statistiken – jederzeit und überall einsehen.
Im aktuellen, seit einigen Jahren stagnierenden Immobilienmarkt mit sinkender Wertschöpfung beim Verkauf, bietet sich Neho als willkommene Alternative an.

Text: Neho

DATEN ZUM SCHWEIZER MARKT 

Anzahl Wohnungen und Häuser (ohne Mietobjekte, 2015): 1’969’000
Durchschnittlicher Verkaufspreis (2017): CHF 961’000
Geschätzte Transaktionen in der Schweiz pro Jahr: 40’000-50’000

Quelle: Immo-Monitoring 2018/1, Wüest Partner 

Geschätzte durchschnittliche Maklerkommission bei einem Verkauf: CHF 30’000
Geschätzter Anteil der Verkäufe mit Beteiligung eines Maklers: 60%
Geschätzte Maklerkommissionen pro Jahr : CHF 810 Millionen

Quelle: PropTech Partners SA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2018-03-19T16:39:14+00:00 Kategorien: Baunews|Tags: , , |