Der schweizerische Gebäudepark wird gut Unterhalten

>>>Der schweizerische Gebäudepark wird gut Unterhalten

Der schweizerische Gebäudepark wird gut Unterhalten

Jährlich werden Milliarden in den Unterhalt und die Erneuerung der Wohnbauten in der Schweiz investiert. Insbesondere private Eigentümer sorgen hiermit dafür, dass der Gebäudepark in einem guten Zustand bleibt und unsere Städte nicht verlottern.

Der schweizerische Gebäudepark ist in einem guten baulichen Zustand. Auch wenn uns verschiedene Player aus der Energieszene glaubhaft machen wollen, dass die Erneuerungsrate unter einem Pro-zent läge, erwecken unsere Städte und Dörfer nicht den Eindruck als würden sie nur alle hundert Jah-re überholt. Ganz im Gegenteil. Der Gebäudebestand in der Schweiz ist gut unterhalten und wird re-gelmässig erneuert. Studien des statistischen Amts der Stadt Zürich belegen, dass die Erneuerungs-rate energetischer Sanierungen und Ersatzneubauten im Zeitraum von 2000 bis 2015 bei 1.5 % lag. Dazu kommen etliche Unterhaltsmassnahmen, die ohne Baubewilligung umgesetzt werden können. So zeigen andere Studien, dass zum Beispiel die Fenster rund alle 25 Jahre ausgetauscht werden. Dies entspricht in etwa der Lebensdauer von der bei einem Fenster ausgegangen werden kann. Bau-teile werden demnach meist nach deren Lebensdauer ersetzt, was aus ökonomischer Sicht durchaus Sinn ergibt. Mit dem Ersatz oder der Erneuerung gehen immer auch energetische Verbesserungen der entsprechenden Bauteile einher.

Gesamtschweizerisch investieren Private Immobilieneigentümer jährlich rund zwölf Milliarden Franken in den Unterhalt und die Erneuerung ihrer Liegenschaften. Die Erhebungen in der Stadt Zürich weisen eine Verdoppelung der Investitionen in die Gebäudeerneuerung im untersuchten Zeitraum durch Pri-vatpersonen und private Gesellschaften aus. Investitionen in die Gebäudeerneuerung, insbesondere wenn diese einen wertvermehrenden Anteil oder eine energetische Verbesserung beinhalten, müssen durch die Eigentümer als Vorleistung erbracht werden. Eine Teilrückerstattung erfolgt erst nach der abgeschlossenen Umsetzung der Erneuerung mittels einer Mietzinsüberwälzung. Diese verteilt sich auf die folgenden zwanzig bis vierzig Jahre, je nach Lebensdauer der ergriffenen Massnahmen.

Insbesondere Private Eigentümer – rund die Hälfte der Mietwohnungen in der Schweiz gehören Priva-ten – darunter viele selbständig Erwerbende, welche ihre Altersvorsorge in einer Liegenschaft ange-legt haben, sind darauf angewiesen, dass sie eine adäquate Mietzinsüberwälzung vornehmen kön-nen. Dabei stehen nicht horrende Renditen im Zentrum, sondern vielmehr eine faire Verzinsung der vorinvestierten Leistungen.
Jede Erneuerungsmassnahme bringt nebst den energetischen Verbesserungen auch einen Anstieg des Wohnkomforts mit sich. Die neuen Fenster sind nun dicht. Vorbei ist der störende Luftzug entlang des Sofas beim abendlichen Fernsehen und dank der unterschiedlichen Glasstärken bleibt der Stras-senlärm draussen. Parallel dazu steigen die Ansprüche der Wohnbevölkerung. Ein Backofen muss nicht nur backen, sondern auch steamen und grillieren können, die Selbstreinigung gehört bereits zum Standard. Eine weitere Verteuerung der Erneuerungsarbeiten bringen unzählige neue Vorschriften mit sich. Absturzsicherung, Aufzugsicherheit, Erdbebenertüchtigung, Schutz vor Naturgefahren, Brand-schutz, Behindertentauglichkeit und vieles mehr gilt es zu berücksichtigen. Unter all diesen Voraus-setzungen setzen sich viele Private Eigentümer für die zu Verfügung Stellung von ansprechendem und komfortablem Wohnraum zu angemessenen Preisen ein.

Kontakt: info@hev-schweiz.ch
Webseite: https://www.hev-schweiz.ch/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kategorien: Baunews|Tags: , |

Sie sind momentan offline.