Drei-Länder-Vergleich

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Drei-Länder-Vergleich

 

Schweizer Grossstädte hängen Kaufpreise in Deutschland und Österreich ab

Immowelt-Analyse der Immobilienpreise der 5 grössten Städte in der Schweiz, Deutschland und Österreich: Zürich (CHF 11’990) und Genf (CHF 11’720) mit grossem Abstand an der Spitze / Trotz höchster Kaufkraft zahlen die Schweizer mehr fürs Eigenheim / Bern mit CHF 6’390 pro Quadratmeter teuerste Hauptstadt im deutschsprachigen Raum, aber günstigste Schweizer Grossstadt

Nürnberg, 18. Oktober 2017. Wenn es um Kosten für Wohnimmobilien geht, ist die Schweiz einsame Spitze – zumindest im deutschsprachigen Raum. Das zeigt eine Analyse von immowelt.ch, einem der beliebtesten Immobilienportale der Schweiz. Dabei wurden die 5 grössten Städte in der Schweiz, Deutschland und Österreich untersucht. Zürich liegt dabei mit CHF 11’990 Kaufpreis pro Quadratmeter im Median an der Spitze, gefolgt von Genf mit CHF 11’720. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen Lausanne (CHF 8’970) und Basel (CHF 8’370). Deutlich dahinter liegt München mit umgerechnet CHF 7’150 auf Platz 5. In Österreich müssen die Salzburger (CHF 5’670) am meisten für Wohneigentum hinblättern.

Fast doppelte Kaufkraft, trotzdem sind Immobilien im Vergleich teurer
Bei der Einordnung der Preise lohnt sich ein Blick auf die Einkommensstruktur in den drei Ländern: Die Schweizer führen das Kaufkraft-Ranking mit CHF 46’192 (EUR 42’142) je Einwohner und Jahr deutlich an, Österreich (CHF 24’769/EUR 22’597) und Deutschland (CHF 24’376/EUR 22’239) folgen mit deutlichem Abstand (Quelle: GfK GeoMarketing). Die Schweizer haben also im Durchschnitt fast doppelt so viel Kaufkraft wie die Deutschen. In den untersuchten Städten müssen Schweizer fürs Eigenheim aber teils das Mehrfache der Preise bezahlen, die in deutschen Metropolen gefordert werden.

Bern: günstigste Schweizer Grossstadt, teuerste Hauptstadt
In Bern müssen Käufer CHF 6’390 pro Quadratmeter zahlen. Das macht die Hauptstadt zur günstigsten Schweizer Grossstadt – Städte wie Zürich und Genf sind fast doppelt so teuer. Gleichzeitig ist die Schweizer Hauptstadt im Vergleich mit Wien und Berlin das teuerste Pflaster: In Österreichs Hauptstadt werden Kaufimmobilien umgerechnet für CHF 4’930 pro Quadratmeter angeboten, Berlin ist mit CHF 3’640 mit Abstand die günstigste Hauptstadt.

Deutsche Grossstädte günstig – München die teure Ausnahme
Der direkte Vergleich zwischen den drei Ländern zeigt: Das Preisniveau ist in deutschen Städten am niedrigsten. Mit einer Ausnahme: In München liegen die Kaufpreise bei CHF 7’150 im Median. Deutschlands südlichste Metropole ordnet sich damit im Ranking zwischen Basel und Bern ein. Die restlichen deutschen Städte liegen unter der Marke von CHF 4’500, während im Nachbarland Österreich die Preise in Salzburg, Innsbruck und Wien darüber liegen.

Dass bei den Preisen in allen 3 Ländern noch Luft nach oben ist, wird beim Blick auf andere europäische Metropolen noch deutlicher. Laut einer Erhebung aus 2016 (Quelle: Deloitte) lagen die Preise in London umgerechnet bereits jenseits der Marke von CHF 17’500, in Paris über CHF 13’000.

Die Kaufpreise für London und Paris stammen aus dem „Property Index“ von Deloitte aus dem Juli 2017 und wurden durch immowelt.ch mit dem mittleren Wechselkurs der ersten drei Quartale 2017 in Schweizer Franken umgerecnet (Kurs CHF 1,0961=EUR 1).

Die Kaufkraftzahlen entstammen der Medienmitteilung vom 13.7.2017, herausgegeben von GfK GeoMarketing, und wurden durch immowelt.ch mit dem mittleren Wechselkurs der ersten drei Quartale 2017 in Schweizer Franken umgerechnet (Kurs CHF 1,0961=EUR 1).

Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in den 5 grössten Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz waren 236’560 auf immowelt.de, immowelt.at und immowelt.ch inserierte Angebote. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median der jeweils in den ersten drei Quartalen 2017 angebotenen Wohnungen und Häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

Text: Immowelt.ch

Bildquelle: Fotolia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2018-03-12T14:56:12+00:00 Kategorien: Baunews-Archiv|Tags: , , |