Tipps für einen besseren und erholsamen Schlaf.

(djd). Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Grund genug, sich darüber Gedanken zu machen, wie der Ruheraum gestaltet ist und was es zu verbessern gibt. Grundsätzlich gilt: Ein Schlafzimmer ist zum Schlafen da. Also am besten alles verbannen, was nach Arbeit aussieht. Dazu zählen etwa Schreibtisch, Staubsauger, Bügelbrett oder Wäschekörbe. Wenn das aus Platzgründen nicht geht und ein Homeoffice-Platz im Schlafzimmer benötigt wird, hilft eine optische Abtrennung, zum Beispiel ein Vorhang oder Paravent.

Dunkelheit tut gut

Helles Licht ist gut für die Gemütsverfassung, aber nicht für den Schlaf. „Vorhänge sind nicht nur ein Sicht- und Sonnenschutz, sie machen einen Raum auch wohnlicher. Also eine gute Möglichkeit, im Schlafzimmer Akzente zu setzen und die Schlafdauer zu verlängern“, erklärt Anja Wittig, die als Einrichtungsexpertin für das Wohnungsunternehmen Vonovia tätig ist. Als Profi empfiehlt sie sanfte oder warme Farbtöne für Wände und Böden, die eine beruhigende Wirkung haben. Genauso hinderlich für einen guten Schlaf wie Tageslicht ist das Licht von Smartphones und Tablets. Deshalb die elektronischen Geräte abends abschalten oder den Nachtmodus aktivieren.

Für prima Klima sorgen

Im Schlafzimmer sollten 16 bis 18 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent herrschen. Jeder Mensch „produziert“ im Laufe einer Nacht einen halben Liter Flüssigkeit durch Atmen und Schwitzen. Deshalb ist es wichtig, mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten gegenüberliegende Fenster oder Türen zu öffnen, damit Durchzug entsteht. So kann die Feuchtigkeit entweichen.

Ruhe ist durch nichts zu ersetzen

Wer gut schlafen will, braucht Ruhe. Wenn nötig, kann man Ohrenstöpsel nutzen oder die Fenster schließen, um zum Beispiel den Straßenlärm zu reduzieren. In einem Mehrfamilienhaus gelten zudem allgemeine Ruhezeiten von 13 bis 15 Uhr sowie von 22 bis 8 Uhr. Das bedeutet: Fernseh- und Radiogeräte laufen auf Zimmerlautstärke, laute Arbeiten im und am Haus oder auf dem Balkon sowie Musizieren sollten in einen anderen Zeitraum verlegt werden.

Auch bei Modernisierungen lassen sich Lärmquellen reduzieren: „Wohnungen, aus denen die Mieter gerade ausgezogen sind, werden standardmäßig modernisiert. Dann sorgen wir zum Beispiel dafür, dass Waschmaschinen nur noch im Keller aufgestellt werden können“, erläutert Daniel Ackermann, Abteilungsleiter bei Vonovia und verantwortlich für Modernisierungen. „In älteren Gebäuden ist es allerdings wirtschaftlich wie baulich kaum machbar, alle konstruktionsbedingten Schallübertragungen in den Griff zu bekommen. Umso wichtiger ist, dass Nachbarn Rücksicht aufeinander nehmen.“

Foto: djd/Vonovia/Stirn
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