Trauen Sie keiner Bodenheizung über 25

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Trauen Sie keiner Bodenheizung über 25

Ist Ihre Bodenheizung älter als 25 Jahre? Dann ist es gut möglich, dass die Rohre bereits verschlammt und spröde sind. Warten Sie nicht, bis ein teurer Ersatz nötig ist. Eine vorbeugende Analyse gibt Aufschluss über den Zustand Ihrer Bodenheizung. Mit dem HAT-System kann eine sanierungsbedürftige Bodenheizung schliesslich nachhaltig geschützt werden.

50 Jahre und mehr, so haben es die Rohrhersteller damals versprochen, sei die Lebenserwartung von Bodenheizungsrohren aus Kunststoff. Schnell wurde klar, dass sich dies für Bodenheizungen aus den 1970 er und 1980 er Jahren nicht bestätigt. Bereits nach 15 Jahren wurden teils massive Abnützungen oder gar Schäden festgestellt. Bei Fussbodenheizungen, die älter als 25 Jahre sind, lohnt es sich daher, genau hinzuschauen.

Verschlammung und Versprödung
In rund 60% aller Neubauten in der Schweiz wurden seit den 1970 er Jahren Kunststoffbodenheizungen verbaut. Die ersten Probleme ließen nicht lange auf sich warten. Jeder Kunststoff ist Sauerstoffdiffus, das bedeutet, dass der an sich geschlossene Heizungskreislauf fortwährend mit neuem Sauerstoff angereichert wird. So bildet sich nach kurzer Zeit eine Innenkorrosion, die alle metallischen Teile der Anlage angreift. Betroffen sind insbesondere Rohre, Armaturen und Heizkessel. Die Korrosionsrückstände bilden eine zähflüssige Verschlammung, die sich in den Heizkreisläufen ansammelt. Einzelne Räume werden nicht mehr warm und der Energieaufwand nimmt stetig zu.
Doch was noch viel schlimmer ist, die Kunststoffrohre verspröden und werden im Boden undicht. Jedes Kunststoffrohr in der Bodenheizung unterliegt einer Alterung. Das Bersten von Rohrleitungen im Unterlagsboden ist in der Regel immer auf eine fortgeschrittene Versprödung zurückzuführen. Das «Ausdampfen» von Stabilisatoren, welche als Zusatzstoffe bei der Herstellung von Kunststoffen aus Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) verwendet werden, wird durch verschiedene Einflüsse beschleunigt.

Die Ursachen für altersschwache Bodenheizungen
– Zu hohe Vorlauftemperaturen: Oft werden die Heizkurven infolge der Verschlammung höher gestellt, um den Wärmeverlust zu kompensieren. Je höher die Wassertemperatur, desto schneller verdampfen die Stabilisatoren. Nicht selten werden Vorlauftemperaturen von 60°C festgestellt, was für die meisten Rohrtypen massiv zu hoch ist.
– Falsche Lagerung der Rohre: UV-Licht zerstört den Kunststoff extrem schnell. Werden die Rohre beim Lieferanten oder beim Installateur zu lange oder falsch gelagert, sind die Stabilisatoren bereits vor der Installation der Rohre zu einem grossen Teil zerstört.
– Fabrikationsfehler: Nicht selten wurden Rohre mit Fabrikationsfehlern installiert. Minderwertige Materialien können bereits nach kurzer Betriebszeit zu Schäden führen. 1987/88 produzierte eine Schweizer Firma während ca. 5 Monaten eines der meist verkauften PE-Rohre mit falschen Stabilisatoren.
– Druckimpulsspülungen: Diese Art der «Reinigung» scheint simpel, ist aber sehr riskant. Das Problem von Verschlammungen hängt immer mit einem zu hohen Sauerstoffgehalt im Wasser zusammen. Bei den Spülungen wird mit sauerstoffangereichertem Wasser und zusätzlicher Luft das gesamte System belastet. Die Korrosion wird demzufolge erst richtig aktiviert und die Verschlammung nimmt massiv zu. Bei mehrfacher Spülung kann es sogar passieren, dass sich der Magnetitschlamm in den Kreisläufen verdichtet und es zu einem buchstäblichen Infarkt kommt.

Vorbeugende Analyse schafft Klarheit
Die Liste ist nicht abschliessend. Sie soll aber aufzeigen, dass verschiedene Ursachen zu Schäden führen können. Selten ist nur ein Faktor mit im Spiel, was bedeutet, dass Fussbodenheizungen im Extremfall bereits nach wenigen Jahren stark versprödet sind. Nach 25 Jahren ist ein Grossteil der Rohre der ersten Generation – also aus den 1970 er und 1980 er Jahren – in einem heiklen Alter.
Bei einem Wasserschaden wird ein Totalersatz unvermeidbar. Es müssen sämtliche Böden freigespitzt werden. Das dauert mit dem Austrocknen der neuen Böden 2 bis 3 Monate und belastet nicht nur die Sanierungsfonds empfindlich, auch die Nerven werden überdurchschnittlich strapaziert.
Als Hauseigentümer ist es schwer, den Zustand der eigenen Installationen abschätzen zu können. Wenn es in einzelnen Räumen nicht mehr richtig warm wird, ständig Wasser nachgefüllt werden muss und die Fussbodenheizung älter als 25 Jahre ist, empfiehlt sich daher dringend eine vorbeugende Zustandsanalyse, wie sie die Naef GROUP, HAT-Tech AG anbietet. Diese Untersuchung gibt Aufschluss über den Zustand der gesamten Fussbodenheizungsinstallation und kostet nur 290 Franken.

Wenn nötig nachhaltig sanieren
Die Naef GROUP ist seit 1985 weltweit führend in der Entwicklung von Rohrinnensanierungstechnologien. 1999 wurde mit dem HAT-System das Original zur nachhaltigen Innensanierung von Fussbodenheizungen auf den Markt gebracht. Ohne bauliche Massnahmen wird bei der Sanierung mit dem HAT-System der Alterungsprozess bei Kunststoffrohren gestoppt. Die Innenbeschichtung, welche nach einer gründlichen, abrasiven Reinigung eingeblasen wird, lässt im alten Rohr eine nach DIN 4726 Norm diffusionsdichte Schutzschicht entstehen. So werden Bodenheizungsrohre aus den 1970 er und 1980 er Jahren nachhaltig geschützt und damit der einwandfreie Betrieb für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt. Andere, weit weniger erprobte Methoden, wie Spülungen und Reinigungen führen nicht nachhaltig zum Erfolg.

Webseite: http://www.naef-group.com/de/
Kontakt: info@naef-group.com

 

2018-05-02T12:35:30+00:00 Kategorien: Haustechnik|Tags: , , , |