Reserven für den Komfort von morgen-Bedarfsgerecht planen

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Reserven für den Komfort von morgen-Bedarfsgerecht planen

 

Reserven für den Komfort von morgen

Elektroinstallation weitsichtig planen

Vom Smartphone über WLAN bis zu Smart-Home-Steuerungen: Kabellose Kommunikationstechnologien halten in immer mehr Bereichen Einzug. Kabellos wird die Zukunft aber dennoch nicht, eher im Gegenteil. Denn auch wenn sich Signale über Funktechnik übertragen lassen – am Ende benötigen immer mehr Geräte einen Stromanschluss und der erfolgt nach wie vor am effektivsten über ein Kupferkabel. Wer einen Hausbau oder eine umfassende Modernisierung plant, sollte daher ein Augenmerk auch auf die weitsichtige Planung der Elektroinstallation legen. Dabei gibt es verschiedene Punkte zu berücksichtigen.

1. Bedarfsgerecht planen

Ein Beleuchtungsauslass und zwei Steckdosen pro Raum entsprechen schon lange nicht mehr modernen Komfortansprüchen. Wie eine bedarfsgerechte Elektroinstallation aussehen kann, zeigen zum Beispiel die Ausstattungsklassen der HEA (Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V.). Sie beschreiben detailliert, wie viele Lichtauslässe und Steckdosen man je nach persönlichem Anspruch für jeden Raum vorsehen sollte und berücksichtigen auch moderne Kommunikations- und Smart-Home-Techniken. Unter www.mein-haus-kriegt-kupfer.de gibt das Deutsche Kupferinstitut weitere Tipps und Infos.

2. Zukunftssicher installieren

Auf Nummer sicher geht, wer bei der Elektroinstallation Schächte zwischen den Stockwerken und Leerrohre in den Wänden vorsieht. Dadurch halten sich Haus- und Wohnungsbesitzer alle Möglichkeiten offen, Leitungen aller Art auch nachträglich einziehen zu lassen. Vermieden werden so Eingriffe in die Bausubstanz, die gerade bei neuen Gebäuden nicht ohne Risiko sind. So können nachträgliche Durchdringungen der Decke oder der Gebäudehülle Risiken für die Statik oder Durchdringungen von Dämm- und Dichtschichten nach sich ziehen.

3. Safety first

Eine groß dimensionierte Elektroanlage im Haus ist ein guter Schutz vor Feuer – immerhin ist Elektrizität die Ursache für rund ein Drittel aller Brände in Deutschland. Entsprechende Kapazitäten und genügend Stromauslässe verhindern zum Beispiel lose verlegte Verlängerungskabel, die anfällig für Beschädigungen sind. Nicht vergessen sollte man auch eine regelmäßige Kontrolle und Wartung der Installation durch den

Mit Leerrohren und Kabelschächten vorbereitet fürs Plusenergiehaus

Bereits in wenigen Jahren sollen neue Häuser weitgehend energieautark sein. „Das geht nur, wenn sie selbst Energie erzeugen, zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage“, sagt Birgit Schmitz vom Deutschen Kupferinstitut. Wer im Haus Kabelschächte und Leerrohre vorinstalliert, hat einen wichtigen Schritt getan in Richtung Energieautarkie. Dadurch wird zum Beispiel die Installation der PV-Anlage auf dem Dach, ihre Anbindung ans öffentliche Netz oder an einen Batteriespeicher im Keller einfacher. Und auch der Einbau einer eigenen Stromtankstelle fürs E-Auto ist schneller durchzuführen.

 

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