Diese fünf Smart Home-Trends dürfen Sie nicht verpassen

>>Diese fünf Smart Home-Trends dürfen Sie nicht verpassen

Diese fünf Smart Home-Trends dürfen Sie nicht verpassen

Swissbau – Das Smart Home ist nicht aufzuhalten. Jahrelang hat sich nur die Gebäudeautomation um das Thema gekümmert. Heute bringen Anbieter wie Apple, Microsoft oder Google fast monatlich neue Produkte auf den Markt. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die neue Generation des vernetzten Zuhauses weitaus mehr kann, als nur Rollläden bedienen oder Heizungen regulieren.

«Hey Google … spiele Beethovens Fünfte und dimme das Licht im Wohnzimmer auf 50 Prozent.» Und Google tut, was man sagt. Ohne Verzögerung startet der Musikgenuss auf dem Sofa – ganz ohne einen Knopf dafür gedrückt zu haben. Gemäss Studien der Marktforscher von Statista werden in Mitteleuropa jährlich bereits rund zwei Milliarden Euro ausgegeben, um das eigene Zuhause auf technische Höchstleitungen zu trimmen. Die Tendenz ist steigend. Doch den guten Absatzzahlen zum Trotz sind erst rund 10 Prozent der Haushalte mit Smart-Home-Systemen ausgestattet. Bis ins Jahr 2022 soll die Penetrationsrate auf rund einen Viertel der Haushalte gestiegen sein. Doch selbst dann ist das smarte Zuhause noch weit davon entfernt, zum Standard zu werden.

Standard hin oder her, interessant sind die Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich der Smart Homes allemal. Wir werfen einen Blick auf fünf Trends.

Trend 1: Sensoren

Smarte Haustechnik erfasst ein Füllhorn nützlicher Informationen. Längst bekannt sind die in Wohnräumen installierten Raumfühler, deren Daten zur Optimierung des Raumklimas verwendet werden. Doch damit nicht genug: Zukünftig erfassen Sensoren im Spiegelschrank die Gesichtsfarbe von Personen und berechnen, wie man sich fühlt. Ebenfalls hilfreich ist das Verlegen eines mit Sensoren versehenen Fussbodens: Fällt jemand zu Boden, wird Alarm ausgelöst. Solche Sensoren tragen ebenfalls zu mehr Energieeffizienz bei. Räume werden nur dann beleuchtet, wenn sich tatsächlich jemand darin aufhält.

Während Smart Homes heute noch eine Vielzahl von Einzelgeräten bedingen, könnte zukünftig ein simples Gerät für die Steckdose reichen. Die amerikanische Carnegie Mellon University hat einen Prototypen entwickelt, dessen Sensoren alle Umgebungsdaten erfassen und der nahezu jedes Haushaltsgerät smart werden lässt. Selbst tropfende Wasserhähne oder Mitbewohner, die Snacks aus dem Kühlschrank klauen, werden erfasst.

Trend 2: Sprachsteuerung

Alexa, Cortana oder Siri heissen die künstlichen Intelligenzen, mit welchen sich im Smart Home vieles steuern lässt. Sprachsteuerung ist einfach und komfortabel. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens ABI Research lassen sich bis ins Jahr 2021 über 30 Prozent aller Smart Home-Geräte über Sprache steuern. Nach Küche und Wohnzimmer ist bald das Badezimmer dran. Das Licht dimmen, die Badewanne mit Wasser füllen oder die Toilettensitzheizung aktivieren – nichts ist unmöglich. Und das Beste: Die serviceorientierten Haushaltshelfer lernen dazu und orientieren sich nach und nach am Verhalten ihres Nutzers. Irgendwann weiss Alexa genau, was Sie zu welchem Zeitpunkt von ihr wollen und greift direkt auf die Haustechnik zu, um sie zu bedienen.

Trend 3: Stimmung und Sicherheit

Intelligente Beleuchtung verbessert die Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Sie ist bequem und erhöht die Sicherheit: zum Beispiel schalten Türsensoren Lichter automatisch, wenn eine Tür geöffnen oder geschlossen wird. Doch das intelligente Domizil kann noch mehr. Es aktiviert sich künftig selbständig, sobald es draussen dunkel wird. Es reguliert die Innen- und Aussenbeleuchtung, fährt Rollläden hoch und runter und imitiert nach Wunsch Hundebellen oder den Betrieb eines Staubsaugers. Wem das für die Sicherheit noch nicht reicht, der lässt automatisch die Polizei rufen, wenn der Fenstersensor manipuliert wird.

Trend 4: Roboter

Erinnern Sie sich an Pepper, den freundlichen Roboter im Swissbau Innovation Lab? Genau diesen Roboter gibt es bald für Ihr Zuhause. Der in Frankreich und Japan entwickelte Haushalts- und Kommunikationshelfer hat die besten Voraussetzungen, als Ihr digitaler Butler anzuheuern. Pepper kann mit Ihnen kommunizieren und einfache Aufgaben wie das Kochen von Kaffee oder Tee komplett übernehmen. Bis er jedoch den flinken Staubsaugroboter ersetzen und selbst zum Haushaltsgerät greifen kann, wird es noch einige Zeit dauern.

Trend 5: Kompatibilität

Schwachstelle vieler aktuell erhältlicher Smart Home-Systeme ist nach wie vor die Kompatibilität. Zu oft können die einzelnen Helfer nicht miteinander verbunden werden. Das verhindert eine einfache Installation und sinnvolle Steuerung. Die Produzenten sind gefordert, herstellerübergreifende Systeme zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Das bestätigen aktuelle Studien: Das Beratungsunternehmen Deloitte prognostiziert, dass sich im Smart Home-Markt offene, flexibel erweiterbare Plattformen klar durchsetzen werden. Das erhöht die Flexibilität für die Anwender: Jeder entscheidet zukünftig selbst, welche Geräte im eigenen Smart Home zum Einsatz kommen. Zudem kann das intelligente Heim schon bald viel einfacher durch kompatible Geräte aufgerüstet werden.

www.swissbau.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2018-05-07T10:19:01+00:00 Kategorien: Haustechnik|Tags: , , |