Schmetterlingspflanzen fördern Schmetterlinge

>>Schmetterlingspflanzen fördern Schmetterlinge

Schmetterlingspflanzen fördern Schmetterlinge

Die Leichtigkeit des Seins zeigen uns die Schmetterlinge, wenn sie voll Anmut unbeschwert von Blume zu Blume tanzen. Doch ganz so einfach und sorglos ist das Dasein der Schmetterlinge nicht. Die Grazien der Lüfte sind wählerisch und spezialisiert was ihre Nahrung und den Lebensraum betrifft. Mit der Pflanzung geeigneter Sträucher und Stauden kann den Schmetterlingen ein entsprechendes Buffet bereit gestellt werden. So lassen sie sich auch vermehrt im eigenen Garten beobachten und bewundern, von der Eiablage über die Raupe bis hin zum Schmetterling.

Der geeignete Lebensraum
Je naturnaher ein Garten ist, desto mehr eignet er sich als „Schmetterlingsgarten“. Ideal sind Gärten, die ein, zwei Ecken oder Bereiche haben, die wie ein „Nationalpark en Miniature“ sich selbst überlassen werden. Das kann zum Beispiel eine Magerwiese sein, die erst spät gemäht wird oder eine „Unkrautecke“. Das braucht Mut, insbesondere wenn der „ordentliche“ Nachbar gelegentlich über den Gartenzaun schaut und entsprechende Bemerkungen von sich gibt. Doch der Anblick der tanzenden Schmetterlinge werden Überzeugung genug sein.
Es gibt eine grosse Auswahl an dekorativen Pflanzen, die Schmetterlinge anziehen. Die einen sind Futterquelle für die Raupen, andere bieten dem Falter ihren Blütennektar an. Damit lassen sich ästhetisch schöne Gärten gestalten und gleichzeitig werden die Lebensbedingungen für verschiedene Schmetterlingsarten geschaffen. Auch ein Asthaufen oder alte Bäume sind wertvoll, weil verschiedene Schmetterlingsarten verpuppt oder als Ei in Baum- und Asthöhlen überwintern. Generell lässt sich sagen, je vielfältiger die Lebensbereiche und je grösser die Pflanzenvielfalt umso eher werden sich Schmetterlinge und auch andere Lebewesen im Garten ansiedeln und wohl fühlen. All diesen Tieren kommt zugute, wenn möglichst wenig Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden und anstatt mit Kunstdünger mit Kompost gearbeitet wird. Grundsätzlich lieben die meisten Schmetterlinge einen sonnigen und warmen Standort.

Ohne Raupen keine Schmetterlinge
Alle Schmetterlinge sind in ihrem Lebenszyklus (Ei – Raupe – Puppe – Falter) immer wieder auf Pflanzen angewiesen. Als Raupe ernähren sie sich von Blättern, als ausgewachsene Falter benötigen sie den Nektar von Blüten. Die meisten Schmetterlingsraupen sind nimmersatt und wählerisch. Sie benötigen ganz spezielle Futterpflanzen. Darum suchen sich die Schmetterlinge für die Eiablage eben diese spezifischen Futterpflanzen. Somit haben die schlüpfenden Raupen von der ersten Minute an ihr Futter direkt vor der Nase. Nachdem sich die Raupen verpuppt und anschliessend in Schmetterlinge verwandelt haben, wird es leichter für sie. Das Nahrungsangebot vergrössert sich stark. Dann bevorzugen sie einen abwechslungsreicheren Speiseplan (Nektar von vielen Blütenpflanzen) und scheinen genug zu haben von der einseitigen Ernährung.
Um Schmetterlinge im Garten einen geeigneten Lebensraum bieten zu können, braucht es also Futterpflanzen für die Raupen und ebenso Nektarpflanzen für die Falter. Der Nektar von einfach blühenden Pflanzen ist für die Schmetterlinge leichter zugänglich als der von gefüllt blühenden, die vielmals gar keinen Nektar besitzen.

Weitere Informationen

Kontakt: info@hauenstein-rafz.ch
Webseite: https://www.hauenstein-rafz.ch

 

2019-05-17T16:45:51+02:00 Kategorien: Garten|Tags: , , |

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