Rasen-Dreikampf für ein sattes Grün

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Rasen-Dreikampf für ein sattes Grün

Rasen-Dreikampf für ein sattes Grün

Düngen, mähen und wässern: Darauf kommt es bei der Rasenpflege an

Heiß war es über viele Wochen, dazu herrschte in weiten Teilen des Landes chronische Trockenheit: Den Ausnahmesommer 2018 dürften viele Gartenbesitzer nicht so schnell vergessen. Wachgerufen wird die Erinnerung mit einem Blick auf die vielfach bis heute geschädigten und buchstäblich verbrannten Rasenflächen. Die neue Gartensaison bietet die Gelegenheit, mit der richtigen Pflege wieder einen sattgrünen Teppich heranzuziehen. Mähen, düngen, wässern, so lauten die drei Disziplinen für einen erfolgreichen „Rasen-Dreikampf“.

Erst vertikutieren, dann nachsäen

Wenn es wieder wärmer wird, empfiehlt sich eine Frühjahrsdüngung, um die Rasengräser „anzufüttern“ und die Basis für neues Wachstum zu schaffen. „Eine erste Nachsaat zur Reparatur von geschädigten Flächen sollte frühestens ab Mitte April erfolgen. Voraussetzung ist eine konstante Bodentemperatur von mindestens 8 Grad Celsius“, erläutert Klaus Skuppin, Leiter der Abteilung Saatgut und Dünger bei Wolf-Garten. Sein Tipp: Wenn nur kleine Bereiche beschädigt sind, lässt sich auch mit Rasenreparatur-Sticks schnell und gezielt Abhilfe schaffen. Sind hingegen große Flächen im vergangenen Sommer verbrannt oder im Winter abgestorben, bedarf es einer umfassenden Rasensanierung zum Beispiel mit der Turbo-Nachsaat. Dafür zuerst den Rasen vertikutieren und anschließend nachsäen. „Dabei sollte unbedingt ein Rasen-Starterdünger verwendet werden“, empfiehlt Skuppin. Phosphorbetonte Spezialdünger unterstützen eine schnellere Wurzelbildung und ermöglichen in kurzer Zeit einen schönen und nutzbaren Rasen. Für eine dauerhafte Nährstoffversorgung ist beispielsweise der „Wolf-Garten Energy Depot Langzeitdünger“ geeignet, er versorgt die Fläche für bis zu sechs Monate.

Seltener wässern – dafür aber gründlich

Um eine dichte Narbe zu erhalten, muss der Rasen regelmäßig gemäht werden. Mähroboter erledigen das jeden Tag ganz alleine und sorgen mit dem Mulchen – also dem Liegenlassen des Schnittguts – zudem für eine ökologische Düngung. Wer keinen Roboter besitzt, sollte die Rasenfläche im Sommer mindestens einmal in der Woche mähen. Mit jedem Schnitt wird der Rasen dichter. Auch beim Wässern kommt es naturgemäß auf die richtige Dosierung an. Eher seltener, dafür gründlich wässern, so lautet die Devise. Empfehlenswert ist eine Wassermenge von 15 bis 20 Litern pro Quadratmeter, etwa ein- bis zweimal die Woche. Gerade bei anhaltender Trockenheit ist es wichtig, den Rasen wurzeltief zu bewässern. Wichtig: Gräser unter Bäumen und an Hecken benötigen häufiger Wasser.

Vorsorge treffen für trockene Sommer

Der Rekordsommer 2018 mit hohen Temperaturen und kaum Niederschlag über viele Wochen hat vielerorts die Rasenflächen beschädigt. Der nächste Sommer kommt bestimmt – und Gartenbesitzer können vorsorgen, indem sie sich für eine Rasensorte entscheiden, die auch längeren trockenen Perioden standhält. Für eine Neuanlage ist etwa der Wolf-Garten Trocken-Rasen besonders geeignet. Die Saatmischung benötigt nur wenig Wasser und ist besonders hitzebeständig. Grund hierfür ist ein hoher Anteil an Rohrschwingel. Diese Grassorte wird gerne in heißen Regionen eingesetzt, da sie bei Trockenheit länger grün bleibt. Der Grund für die Hitzebeständigkeit: Rohrschwingel wurzelt besonders tief und kommt so besser als andere Sorten an Wasserreserven im Boden.

 

2019-04-01T13:27:04+02:00 Kategorien: Garten|Tags: , , |