Mädchenauge – Coreopsis verticillata

>>Mädchenauge – Coreopsis verticillata

Mädchenauge – Coreopsis verticillata

Mit ihrer überaus langen und reichen Blütezeit ist das Mädchenauge eine sehr reizvolle und attraktive Blütenstaude.
Die pflegeleichte und robuste Pflanze lässt sich mit Stauden wie auch Gehölzen gut kombinieren und ist in Blumensträussen ein Farbtupfer schlechthin mit ihren strahlend gelben Blüten.
Auch die Insekten erfreuen sich an der Staude. So ist auf dem Mädchenauge immer etwas los. Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge haben die Pflanzen zum Fressen gern.

Herkunft
Das Mädchenauge (Coreopsis verticillata), auch unter den Namen Netzblattstern oder Quirlblättriges Mädchenauge bekannt, ist eine Art aus der Gattung Coreopsis und gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung Coreopsis umfasst etwa 114 Arten.

Das Mädchenauge ist in den Prärien Nordamerikas heimisch und wird seit ungefähr 1750 in Europa kultiviert.
Der Artname verticillata, was soviel heisst wie quirlständig, weist auf die quirlige Blattstellung hin. Wegen des fein texturierten, nadelartigen Laubes wird die Pflanze in der deutschen Sprache auch als Netzblattstern bezeichnet.

Aussehen
Die Staude hat eine buschig aufrechte Wuchsform. Sie wird je nach Sorte 25 bis 70 cm hoch.
Die drahtigen Pflanzentriebe sind mit sehr filigranem, fast nadelförmigem, frischgrünem Laub bestückt. Die linearen Blätter sind 1 bis 2 cm lang.
Ab Ende Mai erscheinen zahlreiche, endständige Blüten. Die sternförmigen Blüten sind je nach Sorte etwa 2 bis 5 cm gross und von hellgelber bis goldgelber Farbe mit einem kleinen, gelben Auge. Sie werden immer wieder von nachkommenden Knospen überwachsen. So steht die Staude den ganzen Sommer bis in den September in reicher Blüte. Erst ab September ebbt die Blüte dann ab.

Standort und Verwendung
Das Mädchenauge bevorzugt humose, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden. Ansonsten stellt die Staude keine speziellen Ansprüche an den Standort. Sonnige Standorte, wie es sich die Pflanze von ihrer Heimat in den Prärien gewohnt ist, zieht sie vor.
Die zierliche und unkomplizierte Blütenstaude eignet sich als Farbträger für Bepflanzungen in Rabatten und Steppengärten. Sie ist eine willkommene Bienenweide.
Sehr schöne Begleitpflanzen in Rabatten sind folgende Stauden: Aster (Aster), Berufskraut (Erigeron), Lavendel (Lavandula), Prachtscharte (Liatris), Präriemalve (Sidalcea) oder Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea).
Farbkontraste zur zart belaubten Staude entstehen zum Beispiel durch die Kombination mit rotlaubigen Stauden und Gräsern wie Fetthenne (Sedum), Purpur-Rutenhirse (Panicum virgatum) oder japanisches Blutgras (Imperata cylindrica).
Ebenso können die schönen Blüten vor einem dunkelgrünen oder rotlaubigen Gehölz sehr gut in Szene gesetzt werden.
Das Mädchenauge ist auch eine beliebte Schnittpflanze. Es empfiehlt sich, die Blumen für die Vase frühmorgens zu schneiden und am Abend vorher gründlich zu giessen.
In den Hauenstein Gartencentern sind vom Mädchenauge verschiedene Sorten erhältlich, die sich vor allem in der Wuchshöhe und teilweise in der Farbintensität der Blüten unterscheiden. Die Sorte ‘Zagreb’ ist mit ihrer Wuchshöhe von maximal 30 cm und ihrer Trockenheitsverträglichkeit bestens geeignet für Trogbepflanzungen.

Pflege
Die Staude ist sehr unkompliziert und pflegeleicht. Da das Mädchenauge sehr trockenresistent ist, benötigt es keine zusätzliche Wassergabe in trockeneren Perioden.
Ende Juli kann man die Pflanze auf 10 cm zurückschneiden, um eine zweite Blüte im September anzuregen. Im zeitigen Frühjahr vor Austriebsbeginn soll die Staude bodeneben zurückgeschnitten werden.

Kontakt: info@hauenstein-rafz.ch
Webseite: www.hauenstein-rafz.ch

2018-06-18T16:31:13+00:00 Kategorien: Garten|Tags: , , , , , |