Den Rasen unkraut- und moosfrei halten

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Den Rasen unkraut- und moosfrei halten

Den Rasen unkraut- und moosfrei halten

So bekommen Hobbygärtner das perfekte Grün

Ein schöner Rasen ist der Stolz eines jeden Gartenbesitzers – sofern er frei von Unkraut und Moos ist. Leider breiten sich die unbeliebten Rasenmitbewohner jedoch schnell und meist von ganz alleine aus. Dabei bleiben unbehandelte Unkrautsaaten jahrzehntelang keimfähig. Jetzt heißt es: eingreifen, bevor Disteln, Löwenzahnpflanzen und Co. überhand nehmen.

Unkraut erfolgreich aktiv bekämpfen

Nährstoffmangel und ein zu tiefer Schnitt sind die häufigsten Ursachen für das Ausbreiten von Unkräutern. Diese „Ungräser“ sind widerstandsfähiger als Rasengräser und überleben auch auf nährstoffarmen Böden. Sie entziehen den Rasenpflanzen die Nährstoffe. Die Gräser werden verdrängt, der Rasen wird löchrig, die unliebsamen „Störer“ breiten sich flächendeckend aus. Viele Unkräuter sind nicht schnittverträglich und so ist das regelmäßige Mähen nach dem Rasendüngen der zweite Baustein einer erfolgreichen Unkrautbekämpfung. Wenn das Unkraut aber überhandgenommen hat und auch durch Ausstechen nicht mehr in den Griff zu bekommen ist, kann eine Behandlung mit einem Unkrautvernichtungsmittel erforderlich werden. Hier bekommt man Kombiprodukte, zum Beispiel „Unkrautvernichter + Rasendünger“, die Unkräuter einerseits wirkungsvoll bekämpfen und andererseits den Rasen gleichzeitig mit Nährstoffen versorgen.

Dem Rasen Zeit geben

Bereits drei Monate, nachdem ein neuer Rasen eingesät wurde und erstmals aufgekeimt ist, darf die erste Gabe Unkrautvernichter plus Rasendünger auf das Gras. Hierbei sind die Gebrauchsvorschriften auf der Packung und eventuell bestehende regionale Einschränkungen des Gesetzgebers zu beachten. Zudem sollte man nach Verwendung des Unkrautvernichters Kinder und Haustiere für drei Tage nicht auf die behandelte Rasenfläche lassen.

Sonderfall Regenwürmer

Regenwürmer sind in einem Garten eigentlich gern gesehene Gäste, halten sie doch den Boden schön locker. Die Anwesenheit von Regenwürmern kann aber auch ein Anzeichen für mangelnde Bodenbelüftung sein. Im Rasen jedoch sorgen sie stellenweise für unschöne Erdhäufchen, auf denen kein Gras mehr wächst. Gegen dieses Problem hilft am besten einfacher, kalkfreier Sand. Findige Gärtner arbeiten den Sand in die betroffenen Rasenstellen ein. Die Sandschicht sollte dabei nicht dicker als ein Zentimeter sein. In Zukunft werden die Würmer die sandige Oberfläche meiden, weil sie Sand mit ihrem Verdauungstrakt nicht verarbeiten können.

Gegen das Moos

In manchen Rasenflächen ist ein verstärkter Moosbefall das Problem. Moos im Rasen ist immer ein Zeichen von Nährstoffmangel, starker Schattenlage und verdichtetem Boden. Hier kann man Folgendes tun:

– Aerifizieren: Man sticht Löcher zum Beispiel mit einem Handaerifizierstecher in den Boden und füllt diese mit Sand auf, das macht den Boden insgesamt lockerer und verhindert so Staunässe, die immer eine Moosbildung begünstigt.

– Richtig mähen: In schattigen Bereichen sollte die Schnitthöhe nicht unter fünf Zentimetern liegen, in sonnigen Bereichen bei etwa vier Zentimetern.

– Bei sehr starkem Moosbefall kann man zu einem Rasendünger mit Eisen greifen, zum Beispiel von EUROGREEN. Um Rostflecken zu vermeiden, sollte die Fläche zwei Tage nach Ausbringung nicht betreten werden

 

 

 

 

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