10 Tipps um ein kleines Bad aufzuwerten

>>10 Tipps um ein kleines Bad aufzuwerten

10 Tipps um ein kleines Bad aufzuwerten

Das traumhaft grosse, lichtdurchflutete Bad ist nicht vielen vergönnt. Kein Problem. Mit ein paar Tricks lässt sich ein kleines Bad auf verblüffende Weise aufwerten. Es ist spannend, aus kleinen Nasszonen ein Badezimmer zu realisieren, welches trotz bescheidenen Dimensionen viel grösser wirkt als es ist. Es lohnt sich also, sich mit den Phänomenen von Wirkung auseinander zu setzen und damit das effektive Raumvolumen ein Stück weit einfach zu ignorieren.

In Hochglanzprospekten werden uns seit Jahren Badezimmer unter den wohlklingenden Schlagwörtern wie ‚der neu entdeckte Lebensraum‚ oder ‚Wohlfühloase Badezimmer‘ vorgesetzt. Meist in völlig unrealistisch grossen Räumen wir damit vorgegaukelt, dass nur schön ist, was überdimensionale Züge aufweist. Dieser Ansatz ist nicht nur realitätsfremd sondern auch von der Anmutung falsch. Das Bad ist eine Intimzone und fällt diese allzu gross aus, fühlen wir uns verloren und damit eher unwohl. Räume können nämlich sprichwörtlich umarmen. Das tun sie aber nur, wenn die Wände in Reichweite sind. Wände können demnach als Synonym für Arme gesehen werden. Liegen diese weit entfernt, fühlt sich der im Raum stehende Mensch verloren. Im Bad sogar verstärkt, denn hier halten wir uns in der Regel spärlich bekleidet – also ein Stück weit schutzlos – auf. Kleinere Bäder bringen also viele positive Eigenheiten mit sich. Man darf nur nicht den Fehler machen, dem geringeren Raumvolumen durch falsche Einrichtung, Farbe oder Stil einen beengenden Charakter zu geben. Ein Trugschluss sei hiermit beseitigt: Es gibt keine ‚kleinen Räume‘. Es gibt nur ‚klein wirkende‘ Räume, und dagegen kann man etwas tun:

Beherzt Entrümpeln
In keinem anderen Raum sammeln sich gleichermassen viele Tuben, Dosen und Kleinkram an. Jahrelang wird ein gründliches Aussortieren herausgeschoben, was visuell irgendwann sichtbar ist. Dinge, die sich anhäufen, sind nicht nur Energieräuber, sie führen zu einem optischen Durcheinander, dem man täglich ausgesetzt ist. Trennen Sie sich von tausendundeiner Kosmetika, sollte diese nicht wirklich im Einsatz stehen. Aussortieren bedeutet auch, sich für das wirklich Wesentliche zu entscheiden. Das ist wohltuend. Ein aufgeräumtes Bad wirkt gleich viel grösser.

Raffiniert verstauen
Badewannenauflagen trifft man hier zu Lande noch nicht so oft an. Obwohl gerade im Bereich der Badewanne verhältnismässig viel Raum ungenutzt ist. Klar, hier sollten ausnahmslos Dinge untergebracht werden, die optisch ansprechend sind, die dem Gesamtbild gut tun. Auch die Innenseiten von Schränken lassen sich besser nutzen. Haartrockner, Lockenstab und Streckeisen können hier an Haken gehängt werden. ebenso wie das dazugehörende Kabel. Viertelrunde Eckschränke wirken übrigens nicht nur edel, durch ihre Rundung schmiegen sie sich auch optimal in die Ecke und wirken bedeutend leichter als ihre kantigen Kollegen.

Chaos-Orte definieren
Auch beim ausgeprägten Ordnungsliebhaber finden sich im Bad viele kleine Dinge. Das ist auch o.k., aber nur solange diese entweder unsichtbar weggeräumt werden, oder aber an einem bewusst definierten Ort in opulent-überbordenden Weise verwahrt werden. Schaffen Sie einen attraktiven Chaos-Ort. Hier dürfen sich unzählige Badutensilien und Kosmetika türmen. Aber nur hier. Ob nun in einem breiten Korb, auf einem Serviertablett oder in einer eleganten Etagere. solche Behältnisse haben von jeher die Aufgabe, ein Sammelsurium zu beherbergen. Entsprechend gut sieht hier eine bewusste Unordnung aus. Als unordentlich empfindet man nur Dinge, die überall verteilt und bezugslos zueinander sind. Bündeln auf einen bewusst geschaffenen Punkt ist angesagt. Hierfür eignen sich auch sogenannte butler’s tray. Diese freistehenden Beistelltische dienen klassischerweise als Abstellflächen im Wohn- und Aussenbereich. Im Bad kann damit nicht nur Ordnung, sondern auch eine wohnliche Stimmung geschaffen werden.

In Spender umfüllen
Unsere Grossmütter machten es uns vor: Sie füllten in Seifenspender, Pillendosen und Zierschachteln um, damals wohl eher aus praktischen Gründen. Wenn auch mit etwas Arbeit verbunden, wo sorgfältig ausgewählte Spenderbehältnisse stehen, wirkt es insgesamt aufgeräumter. Es kann ein ruhiges Gesamtbild entstehen.

Grosszügig denken
Gerade in einem kleinen Bad darf Grosszügigkeit herrschen. Wer hier tausend kleine Dinge aufstellt, betont die geringe Dimension zusätzlich. Ein Beispiel: Eine schöne Solitärpflanze, prominent auf eine hohe Säule ins Zentrum gestellt, wirkt viel überzeugender als unzählige Miniaturpflänzchen auf allen Regalen verteilt.

Anderswo lagern
Weshalb werden eigentlich die gesamte Frotteewäsche, die ganze Hausapotheke und das Toilettenpapier im Bad aufbewahrt? Klar, damit ist der Nachschub griffbereit. Werden diese platzintensiven Dinge im nahegelegenen Reduit, Putzschrank oder in einer Schrankwand aufbewahrt, belastet man den kleinsten Raum der Wohnung nicht noch zusätzlich. Für einen erfüllten Badezimmertraum geht man doch gerne ein paar zusätzliche Schritte.

Lichtpunkte setzen
Die Zeiten einer zentral gehängten, einzigen Lichtquelle sind längst vorbei, auch im Bad. Attraktive Schirm- und Wandleuchten haben  hier Einzug gehalten, vorbei sind die Zeiten diffusen Neonlichts. Einzelne Lichtpunkte ergeben nicht nur eine schöne Atmosphäre. Ein kleiner Raum erhält auf diese Weise einen Wechsel zwischen dunkleren und helleren Bereichen, was gliedert, also optisch vergrössert.

Duschvorhänge offen halten

Um Schimmelbildung zu verhindern macht es sicher Sinn, den Duschvorhang ausgezogen trocknen zu lassen. Dann aber öffnen. Soweit es geht! Durch gezogene Duschvorgänge geht visuell unnötig viel Raumvolumen verloren.

Farbe wirkungsvoll einsetzen
Jede Tube, jedes Flakon, jede Cremedose hat eine eigene Produktfarbe. Das liegt in der Natur der Sache. Werden diese dann noch gut sichtbar aufgestellt und womöglich noch mit bunter Frotteewäsche kombiniert, herrscht ein komplettes Farbchaos.  Was nicht in Spender umgefüllt werden kann, sollte unsichtbar aufbewahrt werden. Als Wandfarben eignen sich insbesondere helle Töne. Diese wirken hygienisch und vergrössern den Raum optisch.

Im professionellen Home Styling setzt man oft einen leicht dunkleren, dezenten Farbton im oberen Wandbereich ein. Diese Zweiteilung gliedert die Wandfläche und lässt den Raum wertvoller erscheinen.

Kuschelteppiche auch im Bad
Wie schön, beim morgendlichen Reinigungsritual die Füsse in einem warmen Schaffell zu kuscheln anstatt auf kalten Fliesen zu stehen. Klar, es wird dann und wann ausgewechselt werden müssen. Das macht nichts.

Echtes Wohlfühlen hat eben seinen Preis.

Kontakt: info@homegate.ch
Webseite: https://blog.homegate.ch/de/10-tipps-um-ein-kleines-bad-aufzuwerten/

2018-03-22T12:09:36+00:00 Kategorien: Bad|Tags: , , , |