Immobilienmarkt 2017

Zinsen, Demografie, Wirtschaftswachstum und Bautätigkeit – all dies sind entscheidende Faktoren für den Schweizer Immobilienmarkt 2017. Die gute Nachricht: Fast alles deutet darauf hin, dass 2017 unter einem guten Stern steht. Das Angebot an Wohnungen respektive Immobilien bleibt 2017 hoch.

Der Schweizer Immobilienmarkt erlebte seit dem Jahr 2000 einen Boom wie schon lange nicht mehr: Der Run auf Bauland und Neubauten war vor allem an guten Wohnlagen und in den städtischen Agglomerationen wie Genf oder Zürich sehr ausgeprägt. Besonders begehrte Objekte werden heutzutage im Bieterverfahren auf dem Markt angeboten: Die Immobilie kommt nicht mit einem bestimmten «Preisschild» an die Öffentlichkeit, sondern wird in einer Art Auktion dem Meistbietenden verkauft.
Immobilienmarkt 2017: Wohlstand mit Häusern

Seit dem Jahr 2000 zeigten in der Schweiz fast alle Indikatoren und Preisangaben nach oben: Die Landpreise stiegen, Eigentumswohnungen und auch Einfamilienhäuser wurden Jahr für Jahr teurer. Das bescherte der Bau- und Immobilienbranche «goldene Jahre» und machte letztlich auch die Käufer und Eigentümer reicher. Ein Beispiel: Wer vor mehr als 10 Jahren eine Eigentumswohnung gekauft und zu marktüblichen Preisen vermietet hat, sicherte sich dadurch laufende Erträge und profitierte erst noch vom Wertzuwachs. Eine Wohnung, die beim Erwerb zum Beispiel 500’000 Franken kostete, wurde einige Jahre zu einem deutlich höheren Verkehrswert eingeschätzt.
Zwar sind in der Schweiz nach wie vor viele Leute Mieter. Doch der Immobilienboom trägt heute wesentlich zum Reichtum bei. Auch dies ist ein Teil des Immobilienmarktes 2017: Während die Schweizer Haushalte im Jahr 2000 Immobilien im Wert von rund 960 Milliarden Franken besassen, liegt dieses Immobilienvermögen der Privaten heute bei rund 1’870 Milliarden Franken!

Was bringt uns das neue Jahr respektive der Immobilienmarkt 2017? Erstmals seit dem Jahr 2000 setzt nun nach und nach eine Abschwächung der Nachfrage ein. Alles in allem beruhigt sich die Situation – viele Fachleute bei den Aufsichtsbehörden, Risk Officer der Banken oder auch unabhängige Ökonomen und Analysten werten dies als positives Signal. 2017 könnte also zu einem erfreulichen Jahr der Konsolidierung werden. Das sind die Gründe:

- Investitionen: Die Bautätigkeit im Immobilienbereich bleibt hoch. Das renommierte Beratungsbüro Wüest Partner schätzt, dass 2017 über 50’000 Neubauwohnungen erstellt werden. Die neuen Mietwohnungen machen dabei den Löwenanteil aus. Das heisst: Angesichts des reichlichen Angebots werden die Mieten von Neubauwohnungen 2017 im Schweizer Durchschnitt leicht sinken.
- Demografie und Wirtschaftswachstum: Die Konjunktur verläuft grundsätzlich positiv. Andererseits brummt der Wirtschaftsmotor nicht so stark, dass in grosser Zahl neue Jobs geschaffen würden. Die Folge: Ein moderates Wirtschaftswachstum und ein etwas rückläufiges Bevölkerungswachstum sorgen ebenfalls dafür, dass wir uns in ruhigem Fahrwasser bewegen.
- Zinsen: Strengere Auflagen bei der Vergabe von Hypotheken, die von 2012 bis 2014 ergriffen wurden, verhindern eine allzu leichtfertige Kreditpolitik. Hinzu kommt: Die Hypotheken bleiben zwar aller Voraussicht nach auch 2017 günstig. Für die Tragbarkeitsrechnung der Banken kommt aber ein kalkulatorischer Zins von fünf Prozent zur Anwendung. Dies ist für viele Haushalte eine hohe Hürde und dämpft tendenziell die Nachfrage.

Die Preise für Stockwerkeinheiten und Einfamilienhäuser dürften 2017 nur noch leicht steigen (siehe Grafik ganz unten). Dabei sind aber regionale Unterschiede sehr auffallend: «In Schaffhausen oder zuvor in der Ostschweiz sind gewisse Nachholeffekte zu beobachten», sagt Robert Weinert, Ökonom bei Wüest Partner. Öfters weichen Kauf- und Mietinteressenten in etwas günstigere Regionen und Ortschaften aus, was dann dort zu einer gewissen Anhebung des Preisniveaus führen kann. Dabei spielt auch der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur eine Rolle und hat höhere Preise auf dem Liegenschaftsmarkt zur Konsequenz.

Immobilienmarkt 2017: eine gesunde Lage

Einer unverändert starken Nachfrage erfreuen sich im Allgemeinen günstige Wohnungen und Häuser. Tendenziell gelitten hat hingegen vielerorts das Hochpreissegment. «In den letzten Jahren verzeichneten wir zum Beispiel im Raum Genfersee Preiskorrekturen von rund 10 Prozent», so Weinert. Er geht davon aus, dass sich 2017 die Preise im günstigen und im mittleren Segment in der Romandie stabilisieren.

Weiterhin gefragt sind Investments in Immobilien. Das wird nach Einschätzung der Fachleute wohl auch 2017 so bleiben. Dabei sind es nicht nur Fonds von Banken oder grosse Versicherungen die guten Investmentmöglichkeiten nachjagen, sondern oft auch Privatpersonen, die zum Beispiel ihr Privatvermögen oder ihre Altersvorsorge sicher in Grund und Boden anlegen wollen. Weil hier die Preise weiterhin hoch bleiben, gilt die Devise: Gerade Privatpersonen ohne grosse Erfahrung sollten solche Investments gründlich überdenken und sich unabhängig beraten lassen, bevor sie ihre Ersparnisse allzu rasch im Immobilienmarkt investieren.

Bild 1: fotalia
Bild 2: Genève Tourisme / Zellweger.

Webseite: www.homegate.ch

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Neue Wechselausstellung Unser Wasser

Umwelt Arena

Wasser ist Leben. Noch bis 2. April 2017 zeigt die Umwelt Arena Schweiz mit der neuen Wechselausstellung "Unser Wasser" die vielseitige Bedeutung dieses lebenswichtigen Rohstoffes für Mensch und Umwelt.

Wie viel Wasser ist notwendig, um die Nahrungsmittel und die Gegenstände für unseren täglichen Gebrauch herzustellen? Wem gehört überhaupt das Wasser, und was ist ein "hydrologischer Fussabdruck"? Die Ausstellung "Unser Wasser" der Stiftung Cap Santé präsentiert noch bis zum 2. April Informationen und Antworten rund um das Thema Wasser.

Die aktuelle Wechselausstellung der Umwelt Arena bringt den Besuchern auf einem Parcours die Bedeutung des Wassers für unser Leben, unsere Gesundheit und unsere Ernährung näher, und zeigt dessen Wichtigkeit für die Natur, die Energieerzeugung, aber auch für die Industrie.

Wechselausstellungen wie "Unser Wasser" ergänzen die permanenten Ausstellungen der Umwelt Arena und bilden zusätzliche Highlights und Schwerpunkte. Dem Thema Wasser wird auch im Ausstellungsbereich "Bauen und Modernisieren" viel Platz eingeräumt. Besucher erfahren mehr über Innovationen mit dem Ziel, die Wasser- und Energieeffizienz der Produkte zu steigern, über die klimaschonendste Art, die Hände zu trocknen, über Wassersparprodukte, Regenwasser-Nutzungsanlagen und über eine clevere Duschwanne, welche bei jedem Duschgang bis zu 43 % der Wärme zurückgibt.

Webseite: www.umweltarena.ch

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Wohnung als Geldanlage

Rentiert sich das?

Die Wohnung als Geldanlage: Immer mehr Schweizer nehmen die negativen Zinsen zum Anlass, nach lukrativen Anlagealternativen Ausschau zu halten. Der neuste Trend: Eine Eigentumswohnung kaufen und an Dritte vermieten. In manchen Siedlungen sind bereits etwa 20 Prozent der Stockwerkeinheiten ein «Business Case».

Nehmen wir als Beispiel eine Neubausiedlung in Luzern: «Von 50 Wohnungen werden heute 12 gar nicht von den Eigentümern genutzt, sondern vermietet», erzählt die 55-jährige Stockwerkeigentümerin Eva M. Ein Nachbar, offenbar sehr vermögend, habe sogar gleich acht Eigentumswohnungen selbst gekauft. Sieben davon hat er als Mietwohnung vermietet, die achte vermarktet er übers Internet für kurzzeitige Aufenthalte. «Uns ist das an den fremdländischen Gesichtern im Treppenhaus aufgefallen», erzählt Eva M. Anscheinend beherbergt der Nachbar in seiner Wohnung regelmässig Touristen aus allen Teilen der Welt.

«Volkssport»: Wohnung als Geldanlage

Im Rahmen des Eigentumsrechts jedes einzelnen Stockwerkeigentümers sind solche Vermietungen durchaus erlaubt – solange es die Nachbarn nicht übermässig stört, und solange im Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft gewisse Arten der Vermietung nicht untersagt werden. Es gibt verschiedene Motive dafür, dass die Wohnung als Geldanlage heute schon fast zu einem «Volkssport» geworden ist: Sparguthaben, Festgelder oder andere sichere Anlagen wie Obligationen in Schweizer Franken bringen höchstens «Mini-Zinsen» oder oft überhaupt keine Erträge mehr. Für grössere Guthaben, die auf einem Bankkonto parkiert sind, führen nun die ersten Institute bereits negative Zinsen ein. Der Boom bei den Eigentumswohnungen hat also damit zu tun, dass viele Privatpersonen auf der Jagd nach einer sicheren und zumindest halbwegs ertragreichen Geldanlage sind. Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz HEV, hält dazu fest: «Besonderer Beliebtheit erfreut sich Stockwerkeigentum bei Personen im Alter ab 45 Jahren. Sie kaufen eine Wohnung zum Zweck der Altersvorsorge und als Kapitalanlage.»

Chancen und Risiken

Früher kauften Privatpersonen mit einem Flair für Immobilien gerne Mehrfamilienhäuser; weil diese im heutigen Umfeld aber kaum noch erschwinglich sind, weichen immer mehr Interessenten auf Stockwerkeigentum aus. Die Privatinvestoren und «Feierabendvermieter» müssen allerdings einiges beachten: Wird die Wohnung von Anfang an als Kapitalanlage gekauft, sollte man eine Art «Business Plan» aufstellen. Taugt jede Wohnung als Geldanlage? Wichtig ist die Lage: Gut ausgebaute Wohnungen an zentraler Lage lassen sich tatsächlich fast immer vermieten – wenn auch nicht immer zu jedem Preis.

Als Privatperson mit einer Wohnung als Geldanlage müssen Sie weiter an die Finanzen denken. Ist das Investment heute möglicherweise überzahlt? Hinterfragen Sie auch die Belehnung mit Hypotheken – wenn Sie bei der Verschuldung ans Limit gehen, könnte Ihnen im Fall einer Krise eine Überschuldung drohen. Anlageobjekte, d.h. auch vermietete Eigentumswohnungen, werden von den Banken meist konservativ geschätzt. Wenn der Eigentümer zu Beginn gar nicht selbst einzieht, darf er übrigens auch keine Pensionskassenguthaben als Finanzierungshilfe einsetzen.

Die letzten 15 Jahre waren für Wohnungseigentümer tatsächlich «goldene Jahre»: Die Nachfrage nach Wohnraum an guten Lagen war stark. Die Vermietung der Wohnung als Geldanlage generierte also regelmässige, relativ sichere Erträge. Zusätzlich profitierten die Eigentümer noch von sukzessiv steigenden Marktwerten ihrer Objekte. Addiert man beide Komponenten, kann man wirklich von «Betongold» sprechen, das glänzt wie wenige andere Investments. Die Renditen dürften an guten Lagen sechs bis sieben Prozent betragen haben.

Wohnung als Geldanlage: Prognosen

Doch was blüht einem in Zukunft mit einer Eigentumswohnung als Geldanlage? Die meisten Ökonomen weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Umschwungs eher gestiegen ist. Das heisst: In den nächsten Jahren könnten die Preise eher wieder sinken als noch weiter steigen. Nicht zu vergessen ist das Klumpenrisiko mit Einzelobjekten: Ist einmal ein Mieter zahlungsunfähig, oder ergeben sich andere Schwierigkeiten, kann dies dem Eigentümer einen grossen Strich durch die Rechnung machen. Hinzu kommt, dass die Vermietung – auch im kleineren Rahmen – einigen Zeitaufwand und Umtriebe bedeutet. Ausserdem sollte man den Schritt nur wagen, wenn man als Eigentümer und Vermieter ein gewisses Knowhow einbringt (kaufmännische Organisation, Kenntnisse des Mietrechts und des Stockwerkeigentums etc.). Fazit: Einige «goldene Jahre», die hinter uns liegen, und attraktive Hypothekarzinsen sind noch keine Garantie dafür, dass man es mit Immobilien zum Millionär bringt.

Webseite: www.homegate.ch

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Städteverband setzt sich ein für NAF

Bern (ots) - Gemeinsam mit Bund, Kantonen und einer breiten Allianz von Verbänden setzt sich der Schweizerische Städteverband für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds NAF ein. Der neue Fonds sichert unbefristete Beiträge des Bundes an die Verbesserung des Agglomerationsverkehrs.

Städte und Agglomerationen sind die Wirtschaftsmotoren der Schweiz. Entsprechend wachsen auch Bevölkerung und Verkehr: Das Bundesamt für Raumentwicklung rechnet bis 2040 mit einer Zunahme des öffentlichen Verkehrs um 51, des Langsamverkehrs um 32 und des Autoverkehrs um 18 Prozent. Schon heute fallen über 90 Prozent der Staus in Städten und Agglomerationen an.

Deshalb empfiehlt der Vorstand des Schweizerischen Städteverbandes ein Ja zum NAF. «Nur mit dem NAF gibt es künftig die dringend nötigen Mittel des Bundes für den Agglomerationsverkehr. Ohne diese Mittel können die Verkehrsprobleme in den Agglomerationen nicht gelöst werden» sagte Nationalrat Kurt Fluri, Präsident des Schweizerischen Städteverbandes, an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard und einer Delegation der kantonalen Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz BPUK.

Nur mit dem NAF können die Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung unbefristet finanziert werden. Die Programme, mit denen Kantone, Städten und Gemeinden gemeinsam mit dem Bund Massnahmen im Agglomerationsverkehr planen, haben ihre Wirksamkeit bereits nachgewiesen: Wo Massnahmen realisiert wurden, funktioniert der Verkehr besser, ist der Mix unter den Verkehrsmitteln nachhaltiger, gibt es weniger Zersiedelung und eine bessere Zusammenarbeit unter den Beteiligten. Über 80 Prozent der Agglomerationen haben bereits ein Programm erarbeitet. Beteiligt sind fast alle Kantone, rund 800 Städte und Gemeinden.

Mit dem NAF stellt der Bund 390 Millionen Franken pro Jahr für Agglomerationsprogramme zur Verfügung. Mit den Beiträgen von Kantonen, Städten und Gemeinden, die 60 Prozent der Kosten tragen, ermöglicht das Investitionen von knapp einer Milliarde Franken jährlich.

Webseite: www.baumeister.ch/de

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Jetzt umstellen auf LED und Strom sparen

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wird auch der Griff zum Lichtschalter häufiger. Das muss aber nicht automatisch heissen, dass nun die Stromrechnung in die Höhe schnellt – denn mit LED-Lampen können Sie so richtig Strom sparen.

Stromsparend, energieeffizient und nachhaltig

Wer abends nach der Arbeit noch gerne in einem spannenden Buch schmökern möchte, braucht gutes Licht – oder schnell eine Brille. Da eignen sich die neusten Generationen von LED-Lampen bestens, da sie ein angenehmes Licht abgeben und weitaus stromsparender und energieeffizienter als Halogen- oder Stromsparlampen sind. Bei LED (Licht emittierende Dioden) werden Halbleiterkristalle durch Strom zum Leuchten gebracht. Da bei diesen Leuchten der grösste Teil der Energie in Licht umgewandelt wird, produzieren LED-Lampen kaum Wärme. Und so ist eine Einsparung von 90 Prozent gegenüber Glüh- und Halogenlampen durchaus realistisch, was sich mit bis zu 8% auf die Gesamtstromrechnung auswirken kann. Allerdings: Ist eine Leuchte billiger, so wird sie auch meist vermehrt genutzt, was den Stromspareffekt abschwächen kann.

Lassen Sie sich zudem nicht vom Kaufpreis von LED-Lampen abschrecken – der Anschaffungspreis amortisiert sich nach drei bis vier Jahren und die Lampe hat eine mehrjährige garantierte Lebensdauer! Weitere Vorteile der LED-Lampen: Sie enthalten kein gefährliches Quecksilber und geben praktisch keinen Elektrosmog ab.

Welche Lichtfarbe darf es sein?

Die Zeiten, in denen LED-Licht ein unangenehm unnatürlich und bläulich schimmerndes Licht abgibt, sind passé: Inzwischen verströmen LED-Leuchten ein schönes, natürliches Licht, wie man es von alten Glühlampen her kennt. Generell eignen sich LED-Lampen besonders gut für zielgerichtetes Licht wie bei Leselampen, Schreibtischlampen oder auch für den Arbeitsplatz in der Küche. Die Lichtfarbe wird mit dem Kelvinwert (K) angegeben – je tiefer der Wert, desto wärmer das Licht.

- 1500 Kelvin entsprechen einem Kerzenlicht,
- warmweisses Licht liegt zwischen 2700 und 3500 Kelvin,
- neutralweisses Licht zwischen 3500 und 5000 Kelvin und
- ab 5000 Kelvin ist das kaltweisse Licht vergleichbar mit Tageslicht.

Für den Wohn- und Schlafbereich bietet sich daher warmweisses Licht an, während sich neutralweisses Licht eher für funktionale Räume und kaltweisses Licht für den Arbeitsplatz eignet. Die sichtbare Lichteinstrahlung wiederum wird in Lumen, und nicht wie bei anderen Lampen in Watt angegeben. Hierbei gilt: Je höher der Wert, desto heller die Strahlung der LED-Leuchte. So benötigt man rund 1200 Lumen, um einen Raum hell auszuleuchten. Im Falle von Unsicherheiten können Sie sich zusätzlich im Fachgeschäft beraten lassen, damit Sie mit genügend Licht und dennoch geringem Stromverbrauch durch die dunkle Jahreszeit kommen.

Jetzt umstellen: LED Produkte zum Energiesparen gibt's hier:

Webseite: shop.homegate.ch/energiesparen.html?___store=hmg_de

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Erholung im Baugewerbe setzt sich fort

Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe sind in den ersten neun Monaten 2016 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen. Die Werte von 2014 werden jedoch nicht erreicht. Dies geht aus der neusten Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbands hervor.

Nachdem das Baujahr 2015 von Umsatzeinbussen geprägt war, stehen die ersten neun Monate des laufenden Jahres im Zeichen der Erholung. Die Umsätze im Bauhauptgewerbe sind im Vergleich zum Vorjahr um 7.4% auf 14.7 Mrd. Franken gestiegen. Sowohl der Hochbau (+6.6%) wie der Tiefbau (+8.2%) legen zu. Die Umsätze liegen jedoch immer noch etwas unter dem Niveau von 2014.

Höhere Risiken aufgrund steigender Leerstände

Kurzfristig dürfte sich die positive Entwicklung fortsetzen: Die Auftragsbestände sowie die erwarteten Umsätze für das laufende, vierte Quartal liegen höher als im Vorjahr. Das Umfeld für das Baugewerbe ist weiterhin gut. Jedoch ist die Nettoeinwanderung - ein zentraler Faktor für die Baunachfrage - im laufenden Jahr spürbar zurückgegangen. Immerhin sorgen die geringen Anleiherenditen dafür, dass Mietwohnungen als Anlageobjekte attraktiv sind, was sich in hohen Investitionen in neue Mietwohnungen niederschlägt. Jedoch absorbiert der Markt seit einigen Jahren nicht mehr alle neu gebauten Wohnungen, wodurch die Leerstandsquote steigt. Damit sinkt mittel- bis langfristig das Potential für neue Wohnungen; gleichzeitig steigt das Risiko für einen Einbruch der Wohnbautätigkeit. Die Leerstandsquote liegt jedoch immer noch auf einem normalen Niveau. In den Zentren ist sie gar weiterhin sehr tief. Höher ist sie im Speckgürtel der Zentren und in ländlich geprägten Gebieten. Insgesamt geht der SBV davon aus, dass das Bauvolumen im laufenden Jahr höher sein wird als 2015, jedoch das Niveau des Rekordjahres 2014 nicht mehr erreichen wird.

Webseite: www.baumeister.ch/de/politik-wirtschaft/wirtschaftsdaten/baukonjunktur/alle-erhebungen

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Holzenergie knackt die 10-Prozent-Grenze

In den letzten zweihundert Jahren unterlag die Nachfrage nach Energieholz starken Schwankungen. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist der Holzenergieanteil bei der Bereitstellung von Raumwärme wieder auf über 10% angestiegen.

Die einzige Konstante ist der Wandel
Während hunderttausenden von Jahren war Holz die einzig aktiv genutzte Energiequelle des Menschen. Erst mit den technischen Weiterentwicklungen im Zuge der industriellen Revolution setzten sich kohlebetriebene Dampfmaschinen zunehmend als Energiequelle durch. Mit dem rasanten Anstieg des Kohleverbrauchs sank gleichzeitig die Nachfrage nach Energieholz. Zwar erlebte die Brennholzproduktion während den beiden Weltkriegen eine kurzfristige Hochkonjunktur, doch bereits ab Januar 1946 stiegen in Europa die Importe von festen und flüssigen fossilen Brennstoffen stark an. Das einsetzende Erdölzeitalter verdrängte die Energieholznutzung nahezu vollständig von der Bildfläche. 1970 betrug der Anteil des Holzes am Gesamtenergieverbrauch noch etwa 1%, und nur gerademal 20% des im Wald geschlagenen Holzes waren direkt für die Energiegewinnung bestimmt. Erst mit der Ölkrise 1973 und dem damit verbundenen Anstieg des Erdölpreises erwachte das Interesse an der Holzenergie von neuem.

Holzenergie gewinnt an Bedeutung
Seit den 1990er Jahren hat die Holzenergienutzung infolge des technologischen Fortschritts, aber auch durch gezielte Massnahmen der Schweizerischen Energiepolitik und einer wachsenden Sensibilität der Bevölkerung für Umweltfragen wieder zugenommen. Holzenergie trägt aktuell mit 4,2% am Gesamtenergie- und 10,6% am Raumwärmebedarf wieder zu einem veritablen Anteil am Schweizer Energiemix bei. Und: Die laufenden wie auch bevorstehenden Umstrukturierungen im Energiesektor deuten darauf hin, dass in Zukunft die Bedeutung des zweitwichtigsten erneuerbaren Energieträgers der Schweiz am Wärmemarkt noch weiter zunehmen wird.
Bildquelle: Prognos 2016

Über den Verein Holzenergie Schweiz
Seit über 35 Jahren fördert Holzenergie Schweiz eine sinnvolle, umweltgerechte, moderne und effiziente energetische Verwendung von Holz, dem zweitwichtigsten erneuerbaren und einheimischen Energieträger der Schweiz. Mit einer Vielzahl von attraktiven und modernen Dienstleistungen sind wir für Fachleute, Bauherren, Politiker, Firmen und interessierte Privatpersonen ein wichtiger und kompetenter Ansprechpartner im Bereich Holzenergie.

Erfahren Sie mehr unter:

Webseite: www.holzenergie.ch

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Bruno Pravato ist Maurer-Europameister

Göteborg / Zürich (ots) - Bruno Pravato aus Fully ist der beste Maurer Europas. Der 22-Jährige Walliser hat an den EuroSkills in Göteborg alle Konkurrenten hinter sich gelassen. Platz 2 belegte der Niederländer Robin van Hoof, Platz 3 sicherte sich Daniel Carlberg aus Schweden.

Der neue Europameister Bruno Pravato hat an den EuroSkills vom Donnerstag, 1. Dezember bis Samstag, 3. Dezember 2016 in Göteborg die Euroskills-Wettbewerbsaufgaben am besten gemeistert. Mit 538 Punkte siegte er am Schluss klar vor dem Niederländer Robin van Hoof und dem Schweden Daniel Carlberg.

Der Maurer ist 22 Jahre alt und arbeitet bei der Les fils de Léon Sarrasin SA in Martigny. «Es ist unglaublich, dass ich hier Europameister geworden bin», freut sich Bruno Pravato. Mit dem Gewinn der Goldmedaille sei für ihn ein grosser Traum in Erfüllung gegangen, in den er monatelanges intensives Training investiert habe. Wobei sich Bruno Pravato eigentlich schon mit seinem Maurerberuf einen grossen Kinderwunsch erfüllt hat. «Ich wollte diesen Beruf ausüben, seit ich sechs Jahre alt war. Damals haben meine Eltern ihr Haus vergrössern lassen und ich habe den Maurern bei der Arbeit zugesehen. Das hat sofort meine Leidenschaft geweckt», erzählt der neue Europameister. Auch nach seiner Goldmedaille steckt sich Bruno Pravato weiterhin hohe Ziele: «Ich will dereinst in dem Unternehmen, das mich ausgebildet hat, als Bauleiter zu arbeiten», erklärt er.

Offizieller Empfang in Zürich

Der offizielle Empfang von Europameister Bruno Pravato und den weiteren Mitgliedern der erfolgreichen Schweizer Euroskills-Delegation findet heute Montag, 5. Dezember 2016 im Hotel Mövenpick in Glattbrugg, Zürich statt. Beginn um 13 Uhr.

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GROHE gewinnt bei Design Awards

-Zweimal Gold für GROHE bei Designer Kitchen & Bathroom Awards
-Essence FootControl mit Silber im Materialica Design + Technology Award ausgezeichnet


Mit der herausragenden Kompetenz und Qualität seines in-house Design Studios gehört GROHE erneut bei zwei bedeutenden Design Awards mit seinen Produkten zu den Siegern. Das britische Fachmagazin Designer Kitchen & Bathroom verlieh im November gleich zweimal Gold an den weltweit führenden Anbieter von Sanitärarmaturen. In der Kategorie "Innovation in WiFi and App Technology" zeichnete die Expertenjury das Dusch-WC GROHE Sensia® Arena aus. Das Produkt setzt heute bereits Maßstäbe für die Zukunft der individuellen Körperpflege. Neben höchster Hygiene, wohltuendem Komfort und schlankem Design punktet Sensia® Arena vor allem mit der Personalisierung der Funktionen und der modernen Bedienung per App. Mit ihr lassen sich die gewünschten Einstellungen einfach am Smartphone wählen und auch speichern, so dass jeder Nutzer sein individuelles Profil anlegen und zu jedem Sensia® Arena weltweit mitnehmen kann. Damit ist das Dusch-WC eines der aktuellen GROHE Produkte, welche die Innovationskraft des Unternehmens und die Möglichkeiten durch die Digitalisierung demonstrieren.

Ausgezeichnet für Ressourcenschonung
Die Armaturenlinie Eurocube Joy erhielt den Gold Award in der Kategorie "Innovation in Sustainability". Ihr Design vereint ein kubisches, architektonisches Erscheinungsbild mit Funktionalität und Nachhaltigkeit. Die komfortable Joystick-Bedienung mit GROHE FeatherControl Technologie sieht dabei nicht nur elegant aus, sondern ermöglicht auch eine leichtgängige, ergonomische Handhabung mit einem großen Bewegungsradius. Dank GROHE EcoJoy® Technologie liegt der Wasserverbrauch bei sparsamen 5,7 Litern pro Minute. Als nachhaltiges Unternehmen fertigt GROHE Produkte, mit denen sich Wasser und Energie ohne Einschränkungen des Komforts reduzieren lassen. Diese integrierten Spartechnologien bietet GROHE in sämtlichen Produktkategorien für eine nachhaltige Komplettlösung im Bad.

Innovatives Steuerungskonzept
Bereits im Oktober erhielt GROHE anlässlich der gleichnamigen Fachmesse den Materialica Design + Technology Award in Silber für Essence FootControl. Ausgezeichnet in der Kategorie "Surface and Technology" überzeugt die Küchenarmatur durch eine neuartige Steuerung. Die Technologie ermöglicht die Kontrolle der Armatur mit dem Fuß, so dass die Nutzer nichts aus der Hand legen müssen, um den Wasserfluss zu starten oder zu stoppen. Eine sanfte Fußberührung am Sockel des Spülschranks genügt. Die neue Freihand-Technik basiert auf der erprobten und erfolgreichen EasyTouch Technologie von GROHE. Sie gewährleistet höchste Hygienestandards in der Küche, da es kann nicht zu Verunreinigungen durch unterschiedliche Keime kommen kann.

Der Materialica Design + Technology Award gilt seit seiner Premiere im Jahr 2003 als richtungsweisende Auszeichnung für innovative Produkte an der Schnittstelle von Materialentwicklung und -anwendung sowie ästhetischem und funktionalen Design. Daher nimmt er einen hohen Stellenwert unter den international anerkannten Designpreisen ein. Er wird jährlich in den Kategorien Material, Surface & Technology, Product und CO2 Efficiency sowie dem Nachwuchspreis Student verliehen.


Webseite: www.grohe.ch

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bauschweiz neu in der Bauarena

Passend zum neuen Jahr, finden Sie uns in der Bauarena Volketswil mit einem neuen Informationsstand.
Auf drei Bildschirmen präsentieren wir unser umfangreiches Angebot:

Bildschirm 1: Präsentation des Infoportals bauschweiz.ch.

Bildschirm 2: Präsentation der jeweils neusten Monatssendung von bauschweiz.tv.

Bildschirm 3: Präsentation des Videoportals bauschweiz.tv

Im Weiteren steht Ihnen unter dem Bildschirm ein Postkartenfach zu Verfügung, dort können sich die Interessenten bedienen.
Besuchen Sie unsere Ausstellungen.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9 - 19 Uhr
Sa 9- 16 Uhr

Webseite: westcomm.ch/ausstellungen

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Hinter Schloss und Riegel

Steigende Einbruchszahlen: Wertsachen und Dokumente sollte man im Tresor sichern

(djd). Die offizielle Kriminalstatistik für das Jahr 2015 hat viele Bundesbürger aufgeschreckt. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf über 167.000 Fälle gestiegen - eine Zunahme um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Stand seit der Jahrtausendwende. Die Aufklärungsquote bei diesen Delikten ist mit 14,1 Prozent äußerst gering. "Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, wie wichtig es ist, sein Hab und Gut zu schützen", berichtet Martin Schmidt von der Ratgeberzentrale.de. Türen und Fenster mechanisch zu sichern, sei eine wichtige Maßnahme. Doch was ist, wenn Täter dennoch ins Haus gelangen? Auch dann gebe es Möglichkeiten, Wertsachen unter Verschluss zu halten, etwa in einem hochwertigen Tresor.

Preiswerte Lösungen bieten trügerische Sicherheit

Wertvolle Uhren und Schmuck, persönliche Erinnerungsstücke oder wichtige Dokumente: Diese und ähnlich wertvolle Gegenstände sollte man nicht einfach in einem Schrank deponieren. "Das Interesse an der Anschaffung eines Tresors ist gerade in den vergangenen Monaten stark gestiegen, viele Verbraucher sind jedoch unsicher, worauf sie bei der Auswahl achten sollten", berichtet Christian Fretter von Hartmann Tresore. Es sei eine Binsenweisheit, aber dennoch zutreffend: Vermeintlich preisgünstige Lösungen vermittelten oft ein trügerisches Gefühl der Sicherheit, das in der Realität gar nicht gegeben sei. Der Verband der Versicherer etwa hat in einem Test nachgewiesen, dass Billig-Tresore von Profitätern oft spielend leicht zu öffnen sind - im Extremfall genügte sogar ein simples Klopfen. Das Video ist unter www.hartmann-tresore.de abrufbar, hier findet man zudem Kontaktmöglichkeiten für eine persönliche Beratung.

Schließsysteme im Vergleich

Wie groß soll der Tresor sein, wo soll er im Haus stehen, soll ein Feuerschutz inklusive sein, welcher Sicherheitsstufe soll er entsprechen? "All diese Fragen beweisen, dass zum Tresorkauf eine fachkundige Beratung gehört", betont Christian Fretter. So hat etwa die Sicherheitsstufe entscheidenden Einfluss darauf, bis zum welchem Betrag der Tresor-Inhalt versichert werden kann. "Abhängig von den Wertsachen, die man zu Hause aufbewahrt, sollte man ein Modell mit passender Sicherheitsstufe auswählen", so der Experte weiter.

Wichtig ist auch die Auswahl des Schließsystems: Gängige Doppelbartschlösser mit zwei Schlüsseln haben den Vorteil, dass sich der Besitzer keinen Code merken muss, andererseits wollen die Schlüssel sicher verwahrt werden. Die Alternative sind Zahlenschlösser, die mit einem meist vier- bis achtstelligen Code geöffnet werden können. Wer den Zugang zum Tresorinhalt mit einem persönlichen Merkmal regeln will, kann sich für erste biometrische Verschlusssysteme entscheiden. Hier genügt der eigene Fingerabdruck, um an die Wertsachen zu gelangen. Wichtig bei den Systemen ist es, auf eine Zertifizierung durch die VdS Schadenverhütung zu achten.

Bildquelle: Hartmann Tresore, Paderborn

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Umwelt Arena für Kasachstan

Spreitenbach, 30. November 2016 Der amtierende kasachische Energie-Vizeminister Gani Sadibekov besuchte zusammen mit einer sechsköpfigen Delegation die Umwelt Arena Spreitenbach. Der Erdöl produzierende Staat nimmt die Energiestrategie der Schweiz zum Vorbild und wird im Anschluss an die EXPO 2017 in der Hauptstaat Astana ein Informationszentrum für grüne Technologien - ähnlich der Umwelt Arena Spreitenbach - betreiben.

Kasachstan ist eines der Länder, das sich an der 21. Klimakonferenz COP21 in Paris verpflichtete, den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen. Der Präsident des grössten der fünf zentralasiatischen Länder mit reichem Öl-, Gas- und Kohlevorkommen hat einen Plan zum Übergang zur grünen Wirtschaft verabschiedet. Um die Bevölkerung darauf vorzubereiten, soll unter der Schirmherrschaft der UN ein Informationszentrum für grüne Technologien und Projekte entstehen. Dafür ist das Ausstellungsgelände der EXPO 2017 vorgesehen, welche zum Thema -Future Energy' im September 2017 in der Hauptstadt Astana stattfinden wird.

Um die Ziele der COP21 zu erreichen, nimmt sich die kasachische Regierung die Energiestrategie 2050 der Schweiz zum Vorbild. In Spreitenbach gibt es mit der Umwelt Arena bereits seit vier Jahren ein entsprechendes Informationszentrum, weswegen sich Energie-Vizeminister Sadibekov Gani mit zwei weiteren Mitgliedern seines Ministeriums sowie zwei OSCE-Vertretern zum Arbeitsbesuch und Erfahrungsaustausch mit den Verantwortlichen der Umwelt Arena Spreitenbach trafen.

Lernen von der Schweiz und der Umwelt Arena

Zusammen mit Geschäftsführer Jörg Sigrist führte Umwelt Arena-Gründer Walter Schmid die kasachische Delegation durch die Umwelt Arena. Beeindruckt zeigten sich die Besucher unter anderem vom CO2-neutralen Gebäudebetrieb der Umwelt Arena sowie von der hohen Recycling-Quote und grossen Energiegewinnung aus Haushalts- und Bioabfall in der Schweiz. Im Gegensatz dazu wird in Kasachstan Abfall bisher fast nur deponiert. Natürlich stand auch der Besuch des ersten energieautarken Mehrfamilienhaus der Welt, dem jüngsten Projekt der Umwelt Arena, auf dem Programm. Anschliessend wurde über Businesspläne, Kooperationen, Ausstellungskonzepte, Einnahmenstrukturen und verschiedene Dienstleistungen gesprochen, von denen die Besucher einer Umwelt Arena in Kasachstan profitieren könnten.

Energiestrategie-Spiel im Swiss Pavillon an der Expo 2017 in Kasachstan

In der Umwelt Arena lernte die Delegation auch das interaktive Energiespiel ‚Mission Possible' kennen, das zusammen mit dem Bundesamt für Energie (BFE) entwickelt wurde und anhand verschiedener Szenarien aufzeigt, wie die Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes möglich ist. Das Spiel zur Energiestrategie wird für den Swiss Pavillon der Expo 2017 in Kasachstan mit der ETH Lausanne nachgebaut.


EXPO 2017
Vom 10. Juni bis 10. September 2017 findet in der kasachischen Hauptstadt Astana die nächste Weltausstellung statt. Unter dem Thema "Future Energy" werden die teilnehmenden Staaten den nachhaltigen Umgang mit begrenzten Ressourcen thematisieren. Entsprechend sind die Teilnehmer angehalten, sich mittels ihrer Projekte mit zentralen Herausforderungen wie der CO2-Reduktion, der Energieeffizienz und der Energieversorgung auseinanderzusetzen.

Umwelt Arena Spreitenbach:
Donnerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Freie Besichtigungen, Führungen, Testfahrten, Anlässe und Restaurant. Abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten In-/Outdoor Parcours auf www.umweltarena.ch


Webseite: www.umweltarena.ch

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Heizkosten sparen ja - frieren nein

Gewusst wie: Im Winter lassen sich mit einigen Tipps ganz leicht Heizkosten sparen, ohne dass gefroren und gebibbert werden muss.

1. Räume auf die richtige Temperatur heizen

Beim Heizen im Winter kommt es schon auf kleine Unterschiede an, denn pro Grad können 6% an Heizkosten gespart werden. Dabei sind unterschiedliche Temperaturen für den jeweiligen Raum ideal. Mit 20-22 Grad für Wohnräume, 23 Grad fürs Badezimmer,18-20 Grad für die Küche und 16-18 Grad für wenig benutzte Räume wie auch das Schlafzimmer liegen die Temperaturen absolut im Wohlfühlbereich. Dichte Fenstern und Türen sorgen zusätzlich für eine Kostenersparnis von bis zu 30%. Auf zu sparsames oder zu grosszügiges Heizen sollten Sie verzichten: Zu kalte Räume neigen zur Schimmelbildung, während überheizte Räume durch sinkende Luftfeuchtigkeit zu Erkältungen führen können. Zwar schaffen hier Luftbefeuchter Abhilfe - da diese jedoch teilweise zu Bakterienschleudern werden können, sollte eher darauf verzichtet und die Heizung lieber etwas zurückgedreht werden.

2. Wärmestau am Heizkörper vermeiden

Dicke Gardinen, Holzvertäfelungen oder Möbel vor Heizkörpern verhindern, dass die warme Luft in den Raum ausströmen kann. Achten Sie daher darauf, dass die Heizkörper frei sind, damit sie nicht mehr arbeiten müssen als nötig. Eine Isolationsschicht hinter dem Heizkörper senkt zudem den Wärmeverlust über die Aussenwand. Wenn Ihre Heizung gluckert und blubbert ist dies ein Zeichen für überschüssige Luft und eine reduzierte Wärmeleistung - Entlüften sorgt hier für Abhilfe.

3. Kurzer Durchzug tut Gesundheit und Wohnung gut.

Auch richtiges Lüften spielt beim Energiesparen eine grosse Rolle. Dabei sollten Sie das Fenster nicht stundenlang gekippt offen halten - dies ist nur ein Energiefresser und sorgt kaum für frische Luft, kühlt aber die Wände aus. Öffnen Sie stattdessen 2-3 Mal am Tag die Fenster weit und lüften Sie die Wohnung für rund 5 Minuten idealerweise bei Durchzug, damit die Feuchtigkeit abziehen kann und kein Schimmel entsteht. Der Thermostat muss während dieser Zeit heruntergedreht werden. Hartgesottene, die auch im Winter gerne bei offenem Fenster schlafen, sollten in der Nacht die thermostatischen Heizkörperventile zudrehen, die Rollläden gut schliessen und die Fensterflügel 10 cm weit offen lassen. Auch sonst lohnt es sich, gut schliessende Rollläden am Abend herunterzulassen: So lassen sich ein Wärmeverlust von 5-10% verhindern und Heizenergie sparen.

4. Teppiche steigern das Wohlbefinden

Teppiche sorgen in Wohnräumen im Vergleich zu Fliesen- oder Holzböden für mehr Wärme. Räume mit einem flauschigen Bodenbelag werden rund zwei Grad wärmer empfunden, wodurch die Heizung tendenziell weniger hoch eingestellt wird.

5. Kosten für Warmwasser nicht aus den Augen verlieren

Heizkosten lassen sich auch durch einen bewussten Verbrauch von Warmwasser reduzieren. Um die zwölf Prozent des Energieverbrauchs werden nämlich für das Erwärmen von Wasser benutzt. Eine Dusche ist um einiges sparsamer als ein Vollbad, da sie wesentlich weniger Wasser benötigt. Mit einem Sparduschkopf kann der Verbrauch von warmem Duschwasser nochmals um rund die Hälfte gesenkt werden.

Wenn Sie diese Tipps in der kalten Jahreszeit beachten, können Sie sich im Frühling das böse Erwachen nach der Heizkostenabrechnung ersparen.

Webseite: www.homegate.ch

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bauschweiz neu im stilhaus

Passend zum neuen Jahr, finden Sie uns im stilhaus Rothrist mit einem neuen Informationsstand.

Auf drei Bildschirmen präsentieren wir unser umfangreiches Angebot:

Bildschirm 1: Präsentation des Infoportals bauschweiz.ch.

Bildschirm 2: Präsentation der jeweils neusten Monatssendung von bauschweiz.tv.

Bildschirm 3: Präsentation des Videoportals bauschweiz.tv

Im Weiteren steht Ihnen unter dem Bildschirm ein Postkartenfach zu Verfügung, dort können sich die Interessenten bedienen.
Besuchen Sie unsere Ausstellung.


Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10- 19 Uhr
Sa 10- 18 Uhr

Webseite: westcomm.ch/ausstellungen

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Nachhaltigkeitsbericht Ernst Schweizer

Der Nachhaltigkeitsbericht 2015 der Ernst Schweizer AG liegt vor. Er folgt den neusten GRI G4-Richtlinien und informiert über die Aktivitäten von Schweizer im Berichtsjahr 2015. Höhepunkt dieses Jahres war der Besuch von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zusammen mit dem französischen Präsidenten François Hollande.
Der Nachhaltigkeitsbericht erscheint im Zweijahreszyklus und informiert über die Nachhaltigkeitsleistungen in den Bereichen Kundenorientierung, MitarbeiterInnen und Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaftlichkeit.

Webseite: www.schweizer-metallbau.ch/fileadmin/user_upload/30_Unternehmen/60_Nachhaltigkeit/Nachhaltigkeit_2015/Nachhaltigkeitsbericht_15_de.pdf

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Was bedeuten eigentlich die Waschsymbole

Kommen Ihnen die ganzen Waschsymbole manchmal auch Spanisch vor? Wir erklären Ihnen die wichtigsten Zeichen und was Sie sonst noch beachten müssen.

Waschen

Wäsche sortieren bereitet zwar nicht den allergrössten Spass, ist aber äusserst sinnvoll – schliesslich möchten Sie nicht, dass Ihr Lieblings-T-Shirt nicht plötzlich bauchfrei ist oder die Farbe Ihrer neuen Socken annimmt. Hinweise zum richtigen Waschen finden Sie auf den Waschsymbolen, die auf den Etiketten der Textilien angebracht sind. Die Ziffern im Wasserbecken symbolisieren hierbei die maximal zulässige Wassertemperatur, die in °C angegeben wird. Eine Hand im Waschzuber bedeutet, dass das Kleidungsstück nur mit Handwäsche bei einer Maximaltemperatur von 40 °C gewaschen werden darf. Hierbei gilt: Das Handwaschprogramm einer Waschmaschine ist meist schonender als eine falsch ausgeführte Handwäsche, die empfindliche Textilien gar beschädigen kann.

Bleichen

Wer seine Textilien bleichen möchte, um sie wieder zum Strahlen zu bringen, kann dies bei Artikeln tun, die mit einem leeren Dreieck gekennzeichnet sind. Sie können dabei sowohl Chlor- als auch Sauerstoffbleiche verwenden. Ein Dreieck mit zwei Strichen innerhalb des Dreiecks signalisiert, dass beim Bleichen nur Sauerstoffbleiche erlaubt ist, ein durchgestrichenes Dreieck bedeutet: Bleichen verboten!

Trocknen und Bügeln

Ein flauschiges Handtuch wird wieder kuschlig weich, wenn es trommelgetrocknet wird. Doch auch andere Textilien können problemlos im Tumbler getrocknet werden. Hierbei gelten zwei Temperaturen: Kleider mit einem Punkt im Kreis können bei 60 °C getrocknet werden, solche mit zwei Punkten halten auch 80 °C aus. Werden die Textilien gleich im Anschluss zusammengefaltet, fällt auch das Bügeln weg. Wenn das Bügeleisen dann doch zum Einsatz kommt, sollte Sie einen Blick auf die Etikette werfen: Ein Punkt im Bügeleisen steht für eine Höchsttemperatur von 110 °C – wobei hier Vorsicht beim Dampfbügeln geboten ist–, Wäsche mit zwei oder drei Punkten dürfen bei maximal 150 °C bzw. maximal 200 °C in Form gebracht werden.

Was Sie sonst noch wissen müssen

Für einige wenige Textilien heisst es je nach Symbol: Waschen, Wäschetrockner oder Bügeln verboten. Andere Produkten wiederum müssen äusserst behutsam behandelt werden. Ist daher unter dem Waschsymbol ein Strich abgebildet, bedeutet das eine mildere Behandlung wie beispielsweise ein Schonwaschgang in der Waschmaschine oder im Trockner für Pflegeleichtartikel. Beim doppelten Strich ist auch doppelte Vorsicht geboten: Er kennzeichnet Pflegestufen mit besonders schonender Behandlung. Feine und edle Textilien wie Spitze, Satin oder Wolle oder auch BHs könne Sie zudem zusätzlich vor Fusseln, aufgerauten Fasern oder gar Löchern, indem Sie beim Waschen einen Waschsack verwenden. Einen Tipp für Sparfüchse haben wir auch noch: Je niedriger die Temperatur, desto preiswerter der Waschgang.

Webseite: www.homegate.ch

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Abschluss Fachmann und Fachfrau

Neue Experten im Bereich Komfortlüftung
Im September 2016 schlossen die ersten acht Teilnehmer den Lehrgang Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung erfolgreich ab. Mit dem eidgenössischen Fachausweis in der Tasche stehen ihnen verschiedene Berufswege offen. Ein grosser Gewinn auch für Hersteller und Installationsunternehmen im Bereich Komfortlüftung - und für die Endkunden.

Auf Initiative verschiedener Branchenverbände wurde im vergangenen Jahr der Lehrgang Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung ins Leben gerufen. Dies vor dem Hintergrund, dass Komfortlüftungen im Laufe der Jahre eine immer tragendere Rolle einnahmen, bezüglich Wohnkomfort aber auch punkto Energiesparen. "Trotzdem gab es dazu bisher kaum umfassende Berufsbildungsangebote", erklärt Konrad Imbach, Geschäftsleiter von GebäudeKlima Schweiz (GKS), einem der federführenden Verbände der neu geschaffenen Ausbildung. Rund ein Jahr nach dem Start des ersten Lehrgangs im August 2015 schlossen nun die ersten acht Teilnehmenden die Höhere Berufsbildung erfolgreich mit einem eidgenössischen Fachausweis ab. Fachkräfte mit verschiedenstem Hintergrund: Vom technischen Supporter über den Installateur und Kundenberater bis hin zum Wartungs- und Reinigungsspezialisten.

Vernetzung für den Gesamtüberblick
Einer der acht Absolventen ist Bertrand Wehrle. "Mit diesem Abschluss in der Tasche kann ich nun als Quereinsteiger mit zehn Jahren Erfahrung endlich auch schwarz auf weiss vorweisen, dass ich etwas von Komfortlüftungen verstehe", erklärt er den Beweggrund für die Ausbildung. Wehrle arbeitet bei der Zehnder Group Schweiz AG und ist dort unter anderem für den technischen Support von Planern, Architekten, Installateuren und Endkunden zuständig. "In meinem Job brauche ich also genau den gesamtheitlichen Blick auf Komfortlüftungen, der in der Ausbildung vermittelt wurde." Der Lehrgang besteht aus vier zu absolvierenden Modulen, in denen nebst dem theoretischen Basiswissen zu Wärmeübertragung, Strömungslehre oder Akustik auch praxisbezogen zu Projektierung, Beratung, Ausführung, Betrieb sowie Wartung unterrichtet wird. "Trotz meinen Vorkenntnissen habe ich dabei noch einiges dazugelernt. Vor allem bei der Wartung und Reinigung, die viel zu oft vernachlässigt werden", sagt Bertrand Wehrle.

Aus genau diesem Bereich kommt ursprünglich Jonas Hirsiger der Gregor Hirsiger GmbH. Als gelernter Kaminfeger hat er sich die letzten Jahre vermehrt auf die Lüftungsreinigung konzentriert. "Hier gab es bisher noch gar keine Ausbildungen, weshalb ich mich für den Lehrgang zum Fachmann Komfortlüftung entschied." Zwar werde er auch zukünftig keine Komfortlüftungen planen oder installieren. "Dass ich aber zumindest darüber Bescheid weiss, hilft mir im Alltag weiter und fördert das Verständnis für die Arbeit anderer", sagt Jonas Hirsiger. Und nicht zuletzt konnte er auch selbst Praxiserfahrungen weitergeben. "So zum Beispiel bei der Frage, wie eine Komfortlüftung richtig geplant werden muss, damit sie später ordnungsgemäss gewartet werden kann." Allgemein sei es unter den Absolventen zu einem spannenden Austausch gekommen, bestätigen Bertrand Wehrle und Jonas Hirsiger. "Da wir alle aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern stammen, konnten wir unsere Erfahrungen in die einzelnen Module mit einbringen und uns beim Lernen gegenseitig weiterhelfen. Auch das ist ein grosser Vorteil dieser Ausbildung", meint Hirsiger. "Ich habe hier Kontakte geknüpft, auf die ich jetzt im Alltag jederzeit zurückgreifen kann."

Auch Unternehmen und Kunden profitieren
"Natürlich braucht es auch zukünftig Spezialisten in den einzelnen Bereichen. Aber diese müssen eben über den Tellerrand hinaus Bescheid wissen, damit das Gesamtsystem Komfortlüftung funktioniert", sagt GKS-Geschäftsleiter Konrad Imbach. "Idealerweise wird der Fachmann/die Fachfrau Komfortlüftung so sogar zu einem Bindeglied zwischen Architekt, Planer, Hersteller, Installateur und Kunde." Auch bei den Unternehmen kommt dieser Gedanke gut an. Auf diese Weise liessen sich viele Fehler vermeiden, die heute noch viel zu oft vor allem bei kleineren Komfortlüftungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern in der Schweiz zu beobachten seien, sagt Andreas Ackermann, Geschäftsführer der Willi Haustechnik AG in Chur. Für sie sei deshalb klar gewesen, ihren Mitarbeiter Erwin Marty bei dieser Ausbildung zu unterstützen. "So hat Erwin Marty als Abteilungsleiter Lüftung den Überblick und erkennt in seiner Funktion allfällige Schwachstellen in den Installationsplänen frühzeitig, bevor wir mit der Ausführung beginnen. Eine solche Qualitätssicherung dürfen die Kunden von uns erwarten." Hinzu komme, dass Erwin Marty bei der Abnahme von Anlagen deren Besitzer nun auch umfassender instruieren könne. Hier würden oft die verschiedensten Fragen gestellt. "Zum Beispiel wieso eine Anlage so geplant worden sei, wie sie genau funktioniere und wie sie bedient und gewartet werden müsse. Zu alledem kann Erwin Marty nun vollumfänglich Auskunft geben, was für den späteren Lüftungsbetrieb enorm wichtig ist und von den Kunden auch sehr geschätzt wird."

Diese Erfahrung hat auch Sebastian Zurbriggen gemacht. Er ist einer von gleich drei Absolventen der Ausbildung, die beim Walliser Unternehmen Imwinkelried Lüftung und Klima AG arbeiten. "In der Abteilung Komfortlüftung sind wir ein kleines Team, in dem fast jeder alles macht. Ich persönlich plane die Anlagen zwar nicht, bin dann aber für alle Arbeitsschritte verantwortlich: Bestellung, Montage, Kundeninstruktion, Unterhalt." Nach der Ausbildung sehe er nun noch mehr Zusammenhänge und könne auch Verbesserungsvorschläge beim Planer einbringen. "Schlussendlich sind wir ja alle für das beste Resultat besorgt." Er würde die Ausbildung sofort wieder in Angriff nehmen und empfiehlt diese auch allen weiter. "Auch wenn es je nach Modul schon recht lernintensiv ist. Die investierte Zeit lohnt sich aber auf jeden Fall."

Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung
Der Lehrgang Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung ist eine berufsbegleitende Ausbildung mit 24 Kurstagen verteilt auf ein Jahr. Sie besteht aus vier Modulen: Im Modul Basiswissen werden unter anderem Themen wie Wärmeübertragung und Zustandsgrössen der Luft behandelt sowie Grundlagenkenntnisse der Strömungslehre oder der Akustik vermittelt. Nach den theoretischen Grundlagen wird in den drei weiteren Modulen die praktische Umsetzung geschult, aufgeteilt in Projektierung von Komfortlüftungen, Ausführungsberatung und -kontrollen sowie im letzten Modul Betrieb und Wartung von Komfortlüftungen. Jedes Modul wird mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen. Wer alle vier Module bestanden hat, ist zur Abschlussprüfung zugelassen, die zum Eidgenössischen Fachausweis führt.

Die nächste Durchführung des Lehrgangs ist für Frühling 2017 geplant. Weitere Informationen sind unter www.gebaeudeklima-schweiz.ch erhältlich.

In der Branche breit abgestützt
Die Ausbildung Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung soll nicht nur für neue Fachkräfte in der Branche sorgen, sondern auch die Qualität von Komfortlüftungen und deren Installation sowie Unterhalt sichern. Getragen und fachlich unterstützt wird der Lehrgang durch den Gebäudetechnikverband Suissetec, den Schweizerische Kaminfegermeister-Verband SKMV, den Schweizerischen Verein für Luft- und Wasserhygiene SVLW, die Vereine ProKlima und energie-cluster.ch sowie GebäudeKlima Schweiz, dem Schweizerischen Verband für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik.

Die Absolventen des Lehrgangs Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung 2016
Norbert Csiffari, Ing. Hermann Pieren AG Rubigen
Felix Furrer, Imwinkelried Lüftung und Klima AG Visp
Jonas Hirsiger, Gregor Hirsiger GmbH Meggen
Michael Karlen, Imwinkelried Lüftung und Klima AG Visp
Erwin Marty, Willi Haustechnik AG Chur
Bertrand Wehrle, Zehnder Group Schweiz AG Gränichen
Paul Zahnd, MSR Technik Ingenieurbüro Orpund
Sebastian Zurbriggen, Imwinkelried Lüftung und Klima AG Visp


Bildlegenden
Bild 1: Dank der Fachausbildung Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung hat Erwin Marty als Abteilungsleiter Lüftung bei der Willi Haustechnik AG nun den Gesamtüberblick im Bereich Komfortlüftungen und erkennt allfällige Schwachstellen in den Installationsplänen frühzeitig.
Bild 2: Trotz seiner guten Vorkenntnisse konnte Bertrand Wehrle der Zehnder Group Schweiz AG im Rahmen des Lehrgangs Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung noch einiges dazulernen, vor allem bei der Wartung und Reinigung von Komfortlüftungen.
Bild 3: Nach der Ausbildung zum Fachmann Komfortlüftung sieht Sebastian Zurbriggen der Imwinkelried Lüftung und Klima AG bei seiner täglichen Arbeit nun noch mehr Zusammenhänge und kann auch Verbesserungsvorschläge beim Planer einbringen.
Bild 4: Jonas Hirsiger der Gregor Hirsiger GmbH konnte während des Lehrgangs Fachmann/Fachfrau Komfortlüftung auch viele Kontakte knüpfen, auf die er nun im Alltag jederzeit zurückgreifen kann.

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at home mit Nicole Knupfer

Die Stylistin und Designerin Nicole Knupfer wohnt mit ihrem Freund in einem 6-Zimmer-Reihenhäuschen mit Garten in Zürich.

Was schätzen Sie an Ihrem Haus?

Dass ich zu Vogelgezwitscher aufwachen kann. Der Komfort und Luxus, mitten in der Stadt ein ruhiges Haus mit Garten zu besitzen, ist schon toll. Das alles in einem Quartier mit guter Energie, von dem man mit dem Velo schnell überall ist.

Wann und wie sind Sie auf das Haus gekommen?

Das war per Zufall vor neun Jahren, über familiäre Beziehungen.

Mussten Sie viel am Haus machen?

Ja, schon. Obwohl die frühere Besitzerin - eine alte Dame - sehr ordentlich war, mussten mein Ex-Freund und ich damals alle alten Möbel rausräumen, die Teppiche rausreissen und den Eichenparkett freilegen. Wir haben alles neu streichen lassen, auch Bad und WC. Da hatte es scheussliche Siebzigerjahre-Kästli und Plättli drin. Die mussten weg. Wir haben drei Wochen lang auf Hochtouren umgebaut, den Garten zurechtgemacht - und sind dann eingezogen.

Wie würden Sie Ihren Einrichtungsstil beschreiben?

Ein Mix aus antiken asiatischen Möbeln von meiner Oma, die in Ceylon aufgewachsen ist, Fundstücken von Bauernhof-Verkäufen im Berner Oberland, Requisiten von meinen Jobs als Set Designerin, Mitbringsel von Ferien in Bali und Erbstücke, wie meine Kristallglas-Sammlung oder das Silberbesteck. Ich besitze kaum Sachen aus Einrichtungshäusern - nur mein Sofa ist von Interio. Meine Einrichtung verändert sich ständig. Momentan habe ich beispielsweise nicht so Lust auf Holz und bin am Aussortieren. Sowieso bin ich durch meinen Job eigentlich immer am Sachen wegbringen und schaffe Neues an.

Was haben Sie zuletzt an der Wohnung gemacht?

Im Keller den Kleider-und Accessoires-Fundus für meine Styling-Jobs auf Vordermann gebracht. Alles in angeschriebene Kisten verstaut, Kleider ausgemistet, Dinge ins Brocki oder zum Recyclinghof gebracht. Ich muss das von Zeit zu Zeit im grossen Stil machen, das gehört sozusagen zu meiner Psycho-Hygiene.

Webseite: www.homegate.ch

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Family Days in der Umwelt Arena

Die Umwelt Arena Spreitenbach - die Erlebniswelt für Familien - führt vom 17. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 wieder die attraktiven Family Days mit reduziertem Eintritt für Familien und einem kostenlosen Spass-Trail für Gross und Klein durch.

Spreitenbach, November 2016 Die Umwelt Arena organisiert während der Weihnachtszeit vom 17. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 wieder die Family Days. Das familienfreundliche Angebot zu stark reduzierten Eintrittspreisen (Familieneintritt CHF 25.- statt 35.-) beinhaltet zum Beispiel einen Spass-Trail für die ganze Familie. Kinder erfahren mehr zum Thema "Braunbären", basteln in der Werkstatt aus Papier- und Stoffresten kreative Bärenmasken, erstrampeln ihr eigenes Waldbeeren-Frappé und ertasten Gegenstände am neuen Fühlboxenweg.

Im grossen Familienwettbewerb wird ein ZKB Jugendsparkonto mit CHF 1000.- Startguthaben und eine Familienjahreskarte des Zoo Zürich verlost.

Die Umwelt Arena bietet auch die Möglichkeit von Testfahrten auf dem Indoor Parcours mit Zwei- und Vierradfahrzeugen wie Tret-Kart, E-Bike, Segway, E-Scooter, Space Scooter (Kickboard), Tandem und Paralleltandem, Elliptigo (Mischung aus Crosstrainer und Fahrrad), Liegedreirad und Street Stepper, bis hin zu den neuesten Elektroautos BMWi3, Nissan Leaf, Renault Twizy, VW e-up oder Renault Zoe.

Während den Öffnungszeiten besteht die Möglichkeit, bei einer unbegleiteten Fahrt einen BMWi3 auf der Strasse zu testen und so zu erleben, wie viel Spass Elektromobilität macht. Alle, die die Autozukunft testen möchten, können in der Umwelt Arena ihr Auto zwei Tage lang kostenlos gegen einen Audi A3 g-tron mit Bio-/Erdgasantrieb oder einen VW Passat GTE mit Plug-in-Hybrid tauschen.

Spezielle Öffnungszeiten über die Feiertage

Sa 24, So 25.12.2016 und So, 1.1.2017 geschlossen.
Mo 26./Di 27./Mi 28./Do 29./Fr 30. Dezember, 10-18 h
Sa 31.Dezember 2016, 10-15 h
Mo 2.1./Di 3.1./Mi 4.1.10-18 h
Ab Do 5.1.2017 normale Öffnungszeiten

Family Days-Spass-Trail täglich 11 h, 14 h und 15 h

Öffnungszeiten:
Ausstellung: Donnerstag/Freitag 10-18 Uhr; Samstag/Sonntag 10-17 Uhr.
Aktuelle Öffnungszeiten und Daten Indoor Parcours siehe

Webseite: www.umweltarena.ch

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Erster Platz bei Stifung Warentest

Miele

Bei den Frontlader-Waschmaschinen siegte die Miele WMF 111 WPS mit der Gesamtnote 1,6. Im aktuellen Test (Ausgabe 11/2016) hoben die Prüfer der Stiftung Warentest (StiWa) besonders die Umweltschonung sowie die Stromersparnis hervor. Insgesamt hatten acht Frontlader auf dem Prüfstand ihre Leistung beweisen müssen.

Dass eine Waschmaschine die Wäsche sauber wäscht, sollte selbstverständlich sein. Seit Jahren wird das Augenmerk daher zunehmend auch auf andere Eigenschaften gelegt, wie beispielsweise die Umweltschonung. Hier werden Kriterien wie Wasser und Energieverbrauch, aber auch das Geräusch bewertet. Die Tester bestätigen der Miele-Waschmaschine, die in der Energieeffizienz den Grenzwert für A+++ um 20 Prozent unterschreitet, hier "die Nase vorn" zu haben. Die größten Geräusche hingegen entstehen bei modernen Waschmaschinen heutzutage beim Schleudern. Das geringe Geräusch des Gerätes aus Gütersloh hat beeindruckt. "Die Miele schleudert zudem leiser als die Konkurrenten", heißt es dazu im Test.

Die Prüfer heben besonders das patentierte Waschverfahren PowerWash 2.0 hervor, mit dem auch kleinere Mengen energieeffizient gewaschen werden können. Aufgrund der Spin&Spray-Technologie - diese durchfeuchtet die Wäsche durch Einsprühen und kurzes Zwischenschleudern schneller - wird im Waschprozess weniger Wasser als herkömmlich benötigt, das erhitzt werden muss. Dies senkt den Energieverbrauch - aber nicht auf Kosten der Waschtemperatur, wie die StiWa bestätigt: "Trotzdem erreicht die Wäsche 60 Grad." Michael Endt, Produktmanager Wäschepflege in der Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland, kommentiert: "Der Test hat erneut gezeigt, dass wir mit unseren Technologien auf ganzer Linie eine überzeugende Waschleistung bieten." PowerWash 2.0 hat Miele erstmals 2014 eingeführt und in der Folge breit ins Gesamtsortiment aufgenommen.

Webseite: www.miele.de

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Im engen Austausch mit Architekten

Vom 16. bis 18. November ist Berlin das Mekka für Architekten und Inneneinrichter. Zum „World Architecture Festival“ werden in der Hauptstadt 2500 Fachleute erwartet, die mit hochkarätigen Referenten die aktuellen Trends der Branche diskutieren und beispielhafte Bauprojekte auszeichnen. Miele ist erstmalig als „Headline-Partner“ mit einem eigenen Stand in der Arena Berlin vertreten.

„Das World Architecture Festival ist für uns ein ausgezeichnetes Forum, um unsere Kontakte zu Architekten und Projektentwicklern zu vertiefen“, sagt Udo Horsmann, Leiter Projekt-Management bei Miele. Das Projektgeschäft hat sich für das Unternehmen zu einem wichtigen Geschäftsfeld entwickelt. Eine Besonderheit ist dabei, dass exklusive Appartements und Häuser mit hochwertigen Küchenmöbeln und Geräten ausgestattet sind, noch bevor der neue Eigentümer einzieht. „Lage und Ausstattung sagen etwas über das Renommee einer Immobilie aus. Gehören Miele-Hausgeräte dazu, signalisiert das potenziellen Käufern Exklusivität“, so Horsmann über die Besonderheiten des Projektgeschäfts, das beispielsweise in Nordamerika, Asien oder Australien eine größere Relevanz hat als aktuell in Europa.

Für das Geschäftsfeld Projekte kooperiert Miele weltweit mit Bauträgern, Generalunternehmen und Projektentwicklern. Dazu beschäftigt das Unternehmen in seinen Ländergesellschaften Spezialisten, die mit den Anforderungen der Branche vertraut sind. Diese Fachleute aus allen wichtigen internationalen Märkten werden auf dem 75 Quadratmeter großen Stand vertreten sein, der mit Miele ausgestattete Referenzobjekte in großformatiger Darstellung zeigt und durch seine offene Gestaltung zu Gesprächen einlädt.

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien („Miele Professional“). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2015/16 rund 3,71 Milliarden Euro, wovon etwa 70 Prozent außerhalb Deutschlands erzielt wurden. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen 18.400 Menschen, 10.300 davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

Webseite: www.miele.de

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GROHE Dusch-WC gewinnt Iconic Awards

- GROHE Sensia® Arena vom Rat für Formgebung ausgezeichnet
- Drei weitere Preise bei den Iconic Awards für das GROHE Design Studio


GROHE hat es wieder geschafft und sich mit seinem Design im internationalen Wettbewerb durchgesetzt: Das innovative Dusch-WC GROHE Sensia® Arena gewann jetzt die höchste Auszeichnung der Iconic Awards 2016 - Best of Best. Insgesamt erhielt das Team des GROHE Design Studios bei der Preisverleihung am 4. Oktober in München gleich vier der begehrten Preise.

Das Beste der Besten: GROHE Dusch-WC Sensia® Arena
Das Design des neuen Sensia® Arena verbindet funktionale Höchstleistung mit einem puren, schlanken Profil. Seine geschmeidige Form ist ein Vorbild zurückhaltender Eleganz mit klaren Linien, die Verschmutzungen keinen Halt bieten. Das Dusch-WC ist mit speziellen Details ausgestattet, die auf subtile Weise Komfort vermitteln - wie zum Beispiel das Nachtlicht, das den Nutzer im Dunkeln durch das Bad leitet oder das automatische Öffnen und Schließen des Deckels. Jedes Element ist genau durchdacht, um dem Nutzer ein Gefühl von Fürsorge und Sicherheit zu geben. Von der schmalen Silhouette bis zur hochentwickelten Oberflächentechnologie setzt Sensia® Arena Maßstäbe für die Zukunft des individuellen, sauberen Komforts. Zu seinen zahlreichen weiteren Pluspunkten gehören die Personalisierung der Einstellungen, die selbstreinigenden Oberflächen- und Spültechnologien sowie die komfortable Bedienung per App. Sensia® Arena passt perfekt zu den verschiedenen Contemporary und Cosmopolitan Badkollektionen, die auf der Form des Rundovals basieren, einem Element der GROHE Design DNA. Diese Abstimmung des Designs hilft den Kunden, Sensia® Arena mit einer Vielzahl an GROHE Produktkollektionen zu kombinieren, so dass sich das Baddesign harmonisch gestalten lässt.

Mit Design und Technologien erfolgreich
Die Auszeichnungen als "Winner" gingen unter anderem an den wasserdichten Bluetooth-Lautsprecher Aquatunes. Er bringt mit Top-Design und Spitzenklang Spaß in die Dusche. Auch die neue Eurostyle Armaturenkollektion mit ihrer ausdrucksstarken Form ist ein "Winner" ebenso wie das Duschsystem GROHE Rainshower® SmartControl. Mit seiner innovativen Druckknopf-Technologie bietet es den Nutzern Duschkomfort, wie sie ihn noch nie erlebt haben.

Die Iconic Awards sind ein unabhängiger, internationaler Architektur- und Designwettbewerb, den der Rat für Formgebung als Schnittstelle zwischen Gestaltern und Bauwirtschaft ausrichtet. Neben herausragenden Architekturprojekten prämiert die Expertenjury einzigartiges Interior- und Produktdesign sowie überzeugende Kommunikationskonzepte.

Quelle: Fotos 1 und 2 folgende Quelle an: © Isabel Humpert & Moritz Wagner - themediadepartment.de

Webseite: www.grohe.com

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Die Zukunft gehört erneuerbaren Energien

Wenn in den Nachrichten von Staatsverträgen zur Verteilung von fossilen Energieträ-gern die Rede ist, wird es höchste Zeit sich darauf zu besinnen, welche erneuerbaren Ressourcen uns hierzulande zur Verfügung stehen.

Aktuelle Berichterstattungen schildern, wie Verträge zwischen Krisenstaaten, welche sich bis vor kurzem noch spinnefeind waren, abgeschlossen werden, um fossile Energien wie z.B. Erdgas in Pipelines über Umwege nach Europa zu bringen. Dies zeigt uns sehr deutlich auf, wie wichtig es ist auf erneuerbare Energieträger zu setzen, um nicht auf fossile Energieträger aus unsicheren Gebieten angewiesen zu sein.

Die Energiezukunft gehört den erneuerbaren Energien. In der Schweiz stehen verschiedenste einheimische Energieträger zur Verfügung: Holz, Sonne, Umweltwärme, Wasser und Wind. Sie alle benötigen keine langen Transportdistanzen, nicht zuletzt dient ihre vermehrte Nutzung der einheimischen Wirtschaft und der Umwelt.

Steht ein Neubau oder eine Heizungssanierung an, ist es deshalb naheliegend über solche zukunftsfähigen Lösungen nachzudenken. Mit Holz steht ein bewährter Brennstoff zur Verfü-gung. Die verschiedenen Holzsortimente wie Stückholz, Pellets und Schnitzel ermöglichen angepasste Heizlösungen, von der klassischen handbeschickten Zentralheizung über die vollautomatisch geregelte Pelletheizung bis zum mit Schnitzeln betriebenen Wärmeverbund.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten. Holzenergie Schweiz berät Sie gerne.

Webseite: www.holzenergie.ch

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Grüezi Herr Nachbar

Erfolgreiche Nachbarschaftspflege.

Zu Hause ist es doch einfach am schönsten – hier kann man entspannt seine Privatsphäre geniessen. Einziger Wermutstropfen: Die Nachbarn sind nicht weit. Dabei klappts mit einigen Tricks doch ganz leicht mit der Nachbarschaftspflege!

Kontakt pflegen

Eine erfolgreiche Nachbarschaft beginnt nach dem Einzug mit dem persönlichen Vorstellen, bei dem man sich erstmals gegenseitig beschnüffeln kann. Haben die Nachbarn etwa Kinder, spielen Instrumente oder haben Angst vor Ihren Vierbeinern? – Das nähere Kennenlernen erleichtert das Verständnis für einander. Zudem freuen sich viele auch über ein kurzes Schwätzchen im Treppenhaus und die rüstige Nachbarin, wenn Sie ihre schweren Einkäufe hinauftragen.

Gemeinsamer Genuss statt Geruchsfrust

Auf Balkonien eine knackige Wurst zu grillieren mag zwar Ihnen ein himmlisches Vergnügen bereiten, Ihren Nachbarn aber meist weniger. Generell ist das Grillieren auf dem Balkon erlaubt, sofern nichts anderes im Mietvertrag steht. Wenn Sie andere Anwohner jedoch täglich mit dem Geruch von gebratenen Pouletschenkeln einnebeln, werden Sie sich keine neuen Freunde machen. Strapazieren Sie die anderen Mieter daher nicht zu sehr und platzieren Sie Ihren Grill wenn möglich so, dass kein Rauch in die Räume Ihrer Nachbarn zieht. Laden Sie Ihre Hausgenossen zudem auch mal zu einem herzhaften Apéro oder einer kleinen Grillparty ein – es wird Ihrer nachbarschaftlichen Beziehung gut tun.

Sommerfest im Quartier

Hüpfburgen und Kinderschminken für die Kleinen, mitreissende Rhythmen einer Live-Band und kulinarische Leckereien aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt: An Quartierfesten wird ausgelassen geplaudert, gelacht und relaxt. Feste bieten zudem die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und das Quartier besser kennenzulernen. Engagieren Sie sich daher und helfen Sie mit, Ihre Nachbarschaft mit einem Sommerfest oder einem Flohmärit zu bereichern und mit Spiel, Spass und Unterhaltung noch enger zusammenzuschweissen.

Nachts ist Ruhe im Stall

Wenn Menschen nicht schlafen können, werden sie oft zu grantigen Biestern – und so sorgt eine gestörte Nachtruhe immer wieder für Ärger unter Nachbarn. Drehen Sie deshalb Ihren Fernseher ab 22.00 Uhr auf Zimmerlautstärke und beschränken Sie Ihre Gespräche auf dem Balkon auf Tischlautstärke, sodass Ihre Nachbarn drinnen nichts hören. Und auch wenn Sie die Feste gerne feiern, wie sie fallen: Denken Sie daran, Ihre Partys im Voraus anzukündigen und im Altbau auf Zoggeli und Highheels zu verzichten.

House-Sitting? Natürlich!

Ihre Nachbarin plant, in die Ferien zu fahren? Bieten Sie ihr doch an, die Pflanzen zu giessen, den Briefkasten zu leeren und regelmässig nach dem Rechten zu sehen. So kann Ihre Nachbarin beruhigt die Sonne am Stand geniessen und Sie haben im Gegenzug jemanden, der Ihre Katze versorgt ist, wenn Sie das nächste Mal die Schweizer Berge hochkraxeln. Dank etwas Feingefühl steht somit einer guten Nachbarschaft nichts mehr im Wege!

Webseite: www.homegate.ch

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Neue Ausstellung in der Umwelt Arena

Die Bauwirtschaft spielt für die energetische Transformation des Gebäudeparks in der Schweiz eine zentrale Rolle. Für eine erfolgreiche Umsetzung der dazu notwendigen Massnahmen sind gut ausgebildete Fachkräfte in der Planung, im Bau und im Betrieb von Gebäuden das A und O - denn ihr Handeln beeinflusst den Energiekonsum von Gebäuden und technischen Installationen langfristig. In der neuen Ausstellung "WIR BAUEN ENERGIEZUKUNFT" werden die Besucher der Umwelt Arena auf die Wichtigkeit von energierelevanter Weiterbildung aufmerksam gemacht.

Spreitenbach, 5. Oktober 2016 Gebäude in der Schweiz verbrauchen knapp 50% der Primärenergie und sind verantwortlich für rund 40% der Treibhausgas-Emissionen. Die Energiekosten machen über den ganzen Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet durchschnittlich 40% der gesamten Bau- und Betriebskosten aus.
Hier liegt in Zusammenhang mit der Umsetzung der neuen Energie- und Klimapolitik also ein grosser Hebel: Denn umsichtig geplante und umgesetzte Neubauten, energetisch sanierte Bestandsbauten und der Fokus auf die Energieeffizienz beim Betrieb von Immobilien haben einen grossen, unmittelbaren Einfluss auf den Energieverbrauch und den Ausstoss von Treibhausgasen.
Qualifizierte Planende, Ausführende und Betreibende sind gefragt, um die Weichen in Richtung erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz zu stellen. Der Schlüssel hierfür liegt in der Weiterbildung der Baufachleute. Das Bewusstsein für erneuerbare Energien und Energieeffizienz muss in allen Gewerken zur Selbstverständlichkeit werden.
Um dies zu unterstreichen, haben sich 28 Bauwirtschafts-Verbände dem Thema Weiterbildung verschrieben und dies in einer Charta im Rahmen der Bildungsinitiative des Bundes deklariert. Sie anerkennen darin, dass Weiterbildung in Energiethemen in ihrer Branche ein wichtiger Baustein der Energiezukunft ist und verpflichten sich zu einem entsprechenden Engagement.
Das Gesicht der Initiative bildet die vom Bundesamt für Energie 2015 lancierte Kommunikations-Offensive "WIR BAUEN ENERGIEZUKUNFT". Kernelement der Kommunikation ist die Website, die rund 400 Weiterbildungen verschiedenster Anbieter auf einer einzigen Plattform zusammenfasst.
Die neue Ausstellung in der Umwelt Arena nimmt das Thema auf und informiert die Besucherinnen und Besucher entlang des Bauprozesses anhand konkreter Beispiele über verschiedene energetische Aspekte bei Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden. Damit sollen Personen aus der Bauwirtschaft animiert werden, sich mit ihrer persönliche beruflichen Entwicklung auseinander zu setzen - denn wer in der Bauwirtschaft künftig über das nötige Energiewissen verfügt, zählt zu den Gewinnern der Energiezukunft.

Öffnungszeiten Umwelt Arena:
Donnerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten In-/Outdoor Parcours, www.umweltarena.ch
Führungen/Events: Dienstag bis Sonntag nach Vereinbarung

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Zehnder Academy mit neuem Leiter

Peter Mamie leitet das hochmoderne Zehnder Schulungscenter

Gränichen, Oktober 2016. Peter Mamie übernimmt neu die Leitung und Verwaltung der Zehnder Academy. Damit unterstreicht der Raumklimaspezialist Zehnder die Wichtigkeit der theoretischen und prak¬tischen Schul-ungen im firmeneigenen Fortbildungszentrum. Bereits im Frühjahr 2016 wurden die hochmodernen Seminarräume am Zehnder-Hauptsitz in Gränichen in Betrieb genommen, die alles Wissenswerte zu Komfortlüftung im Speziellen und deren Einklang mit anderer Haustechnik wie Design-Heizkörpern und Heiz- und Kühldeckensystemen aufzeigen. Auf 800 m² ermöglicht modernste Infrastruktur Architekten, Planern und Installateuren Seminare in Theorie und Praxis inkl. Echtzeit-Betrieb der Anlagen.

In den einzelnen Bereichen der Zehnder Academy Halle vermitteln erfahrene Profis kompetent und praxisnah Wissen zur Haustechnik für den privaten, öffentlichen oder gewerblichen Bereich. Nach erfolgreichen ersten Monaten optimiert Zehnder die Struktur seiner Schulungskompetenz nochmals. Als neuer Verwalter leitet nun Peter Mamie den Schulungsbetrieb. Der 49-Jährige verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Baubranche, 13 davon als selbstständiger Unternehmer. Mit seinem Team aus gestandenen Profis bietet er ein Fortbildungsprogramm, das von der Planung bis zur Inbetriebnahme von Lüftungssystemen reicht und stets auch die grossen Zusammenhänge mit weiterer Haustechnik sieht. Dabei werden die Seminarteilnehmer Schritt für Schritt an die Materie herangeführt. Das Themenspektrum behandelt Theorie und Praxis für Sanierung und Neubau sowie Wartung und Verkaufsargumente. Zudem sind individuell angepasste Schulungen möglich, deren Schwer¬punkte wunschgemäss im Vorfeld abgeklärt werden. Dieses Angebot erfährt bereits regen Zuspruch, wie die vielen Kursanmeldungen zeigen.

Erklären lässt sich der Erfolg durch den enorm hohen konkreten Nutzen der Fortbil-dungen: Absolventen können Anlagen schnell und kompetent planen, mon¬tieren und in Betrieb nehmen – zur vollsten Kundenzufriedenheit. Die Kurse sind von kollegialem Arbeitsklima geprägt. Gleichzeitig steht ein zeit¬gemässer betriebs-strategischer Gedanke im Fokus: Das produktübergreifende und vernetzte Denken in Bezug auf das Thema gesamtheitliche Haustechnik mit optimal aufeinander abge-stimm¬ten Komponenten zu vermitteln, welches neben Wohnraum¬lüftung auch Design-Heizkörper bzw. Heiz- und Kühldeckensysteme beinhaltet.

Bildquelle:
Zehnder Group Schweiz AG. Abdruck honorarfrei unter Nennung der Bildquelle.

Alle Infos zu Seminaren und Anmeldeformalitäten gibt es unter:

Webseite: www.zehnder-systems.ch/de/service/zehnder-academy

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Miele Nachhaltigkeitsbericht 2015

Zweiter Platz für "anschauliche und aussagekräftige" Darstellung

Der Miele Nachhaltigkeitsbericht 2015 überzeugte auf ganzer Linie: Im renommierten Ranking der Berichte deutscher Unternehmen von IÖW und future e.V. belegte das Gütersloher Familienunternehmen hinter BMW den zweiten Platz. Am vergangenen Freitag wurden die Preisträger im Bundesarbeitsministerium in Berlin auf der Konferenz "CSR-Reporting vor der Berichtspflicht" ausgezeichnet.

Unter den Top Ten der Kategorie Großunternehmen finden sich hinter dem Erstplatzierten BMW und Miele vorwiegend Banken und Handelsunternehmen. "Eine besondere Stärke des Berichts von Miele liegt in der gelungenen Darstellung zur strukturellen Verankerung des Nachhaltigkeitsanspruchs im Unternehmen", so Dr. Gerd Scholl, Projektleiter des Rankings am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das gemeinsam mit der Initiative "future - verantwortung unternehmen" insgesamt 150 Berichte geprüft hat. Damit ist das Ranking, 1994 zum ersten Mal durchgeführt, heute die umfassendste Bestandsaufnahme des Nachhaltigkeits-/CSR-Reportings in der deutschen Wirtschaft.

Einen Schwerpunkt des Miele Nachhaltigkeitsberichts bilden naturgemäß die Produkte des Unternehmens. Gerd Scholl: "Der Bericht präsentiert ein breites Spektrum an Instrumenten zur Entwicklung verbrauchsoptimierter, langlebiger und benutzerfreundlicher Hausgeräte. Auf diese Weise zeigt Miele anschaulich, wie es Nachhaltigkeitsbelange in die Produktentwicklung integriert."

Nicht nur in der Produktentwicklung, sondern im gesamten Produktlebenszyklus spielen Nachhaltigkeitsaspekte bei Miele eine wichtige Rolle. Bewusste Ressourcenschonung in der Produktion, die hohe Energieeffizienz der langlebigen Hausgeräte und ihre außerordentlich gute Recyclingfähigkeit, die Wahrung hoher Sozialstandards für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - hier zeigt der Hausgerätehersteller Verantwortung und dokumentiert Methoden und Maßnahmen dazu in seinem Nachhaltigkeitsbericht. Mit genau definierten Mess- und Steuerungsgrößen sowie einer ausführlichen Beschreibung der Ziele gibt der Bericht detailliert Auskunft zur Nachhaltigkeitsleistung des Familienunternehmens. Diese Darstellung befanden die Bewerter für "anschaulich und aussagekräftig".

Weitere Informationen zum Ranking unter www.ranking-nachhaltigkeitsberichte.de

Der Miele Nachhaltigkeitsbericht 2015 und ein separates Kennzahlendokument sind online und als pdf zum Download verfügbar unter:

Webseite: www.miele-nachhaltigkeit.de

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Einblicke in den Schweizer Klimaschutz

Stiftung KliK

Als bedeutende Akteurin im Schweizer Klimaschutz ist die Stiftung Klimaschutz und CO?-Kompensation KliK ab dem 15. September in der Umwelt Arena Spreitenbach präsent. Mit einer interaktiven Schauwand stellt sie dem Besucher ihre Aktivitäten rund um den Schweizer Klimaschutz vor.

Die Stiftung KliK erfüllt im Auftrag der Mineralölgesellschaften deren gesetzliche Pflicht, von 2013 bis 2020 durchschnittlich 5% der bei der Nutzung von Benzin und Diesel entstehenden CO?-Emissionen zu kompensieren. Dazu müssen 6.5 Mio. Tonnen CO? durch vom Bund anerkannte Klimaschutzprojekte eingespart werden. Dieses Ziel erreicht die Stiftung KliK durch die Förderung von innovativen Projekten und Programmen in den Bereichen Verkehr, Umwelt, Gebäude und Landwirtschaft. Neben CO2 werden auch Emissionen von Methan, Lachgas und hoch klimawirksamen Industriegasen reduziert.

Förderprogramme im Bereich Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Unternehmen

Die Stiftung KliK zeigt in der Umwelt Arena konkrete Beispiele ihrer Aktivitäten, ihre erfolgreich realisierten Projekte in ansprechenden Kurzfilmen und Kurzportraits. Die Besucher erhalten einen Überblick über das Angebot und den Beitrag von KliK zum Schweizer Klimaschutz.
Von den vielfältigen Förderaktivitäten profitieren sowohl die öffentliche Hand als auch Unternehmen und Privatpersonen. So werden dank den attraktiven Förderbeiträgen der Stiftung KliK zum Beispiel zahlreiche Fernwärmenetze mit nachhaltigen Energiequellen erstellt, Festzelte und Baustellen werden mit nachhaltigen mobilen Pelletgeräten beheizt und Privatpersonen können intelligente Heizsysteme und Warmwasser sparende Duschbrausen sowie Wasserhahnaufsätze vergünstigt erwerben.

Förderprogramme zur Effizienzsteigerung in der Gebäudetechnik nutzen das Energiesparpotenzial in der Gebäudebeheizung

Der Besuch der Umwelt Arena lohnt sich auf jeden Fall: Sie entdecken die vielfältigsten Umweltthemen von ihrer spannendsten Seite: interaktiv werden Sie durch die Ausstellungen geführt und lernen spielerisch die nachhaltigsten Energien der Zukunft kennen. Themenführungen, In- und Outdoor Parcours für Testfahrten oder die Gewinnerpfade ergänzen das Angebot.

Webseite: www.klik.ch
Kontakt: info@klik.ch

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Wohnmodelle für moderne Senioren

Der Anteil der älter werdenden Personen in der Schweiz nimmt laufend zu. Bis im Jahr 2020 wird jede fünfte Person über 65 Jahre alt sein, bis im Jahr 2030 gar jede vierte. Knapp 700‘000 Personen werden dann 80-jährig oder älter sein. Wie diese Menschen ihren letzten Lebensabschnitt verbringen, ob sie alleine leben oder eingebunden in ein soziales Netz, wie sie betreut und gepflegt werden, sind zentrale Herausforderungen einer alternden Gesellschaft.

Neue Ansprüche, neue Wohnbedürfnisse

Das Älterwerden ist heute vielfältiger geworden und heutige Senioren möchten ihre Unabhängigkeit im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung möglichst lange behalten. So leben heute in der Schweiz 90% der über 65-jährigen nach wie vor zu Hause. Doch die Ansprüche ans Wohnen ändern sich im Alter, nicht zuletzt weil durch die abnehmende Mobilität auch mehr und intensiver gewohnt wird. Die Lebensphase und der Grad der Hilfsbedürftigkeit, die finanziellen Möglichkeiten, der gewohnte Lebensstil sowie die Einbindung in das soziale Netz führen zu sehr unterschiedlichen Wohnbedürfnissen. Die Gestaltung des Hauses oder der Wohnung, der Standort und die Wohnsicherheit gewinnen laufend an Bedeutung, alternative Wohnmodelle gekoppelt mit modernen Kommunikationsmitteln sind gefragter denn je.

Von Alters-WG bis Pflegeheim

Nebst den bekannten Möglichkeiten wie Wohnen im eigenen Haus, Wohnen mit Service, Betreutes Wohnen, Pflegewohnung, Alters- und Pflegeheim gibt es auch moderne, alternative Wohnformen wie

- Die Hausgemeinschaft: In einer Hausgemeinschaft hat jede Partei ihre eigene Wohnung mit eigener Küche und eigenem Bad. Diese Wohnform könnte unter dem Motto «Gute Nachbarschaft mit Privatsphäre» zusammengefasst werden.

- Die Wohngemeinschaft: In einer Wohngemeinschaft wohnen mehrere Leute in der gleichen Wohnung oder im gleichen Haus (Einfamilienhaus, Villa etc.). Jede Person verfügt über ein bis zwei Zimmer für sich, Küche und Wohnraum stehen allen zur Verfügung. Je nach räumlichen Gegebenheiten wird auch das Badezimmer geteilt.

- Wohnen für Hilfe: Bei diesem Konzept stellen ältere Menschen jüngeren Menschen Wohnraum zur Verfügung. Das besondere ist, dass die Miete nicht mit Geld, sondern mit Dienst- und Hilfeleistungen abgegolten wird.

In der Schweiz leben derzeit knapp eine halbe Million Seniorinnen und Senioren mit Unterstützung in ihrer Wohnung. Demgegenüber leben 137’000 Betagte in Alters- und Pflegeheimen. Neue Wohnformen sind noch nicht so bekannt und verbreitet, gewinnen aber stetig an Akzeptanz und Bedeutung.

Hindernisfreiheit: Die Weichen früh stellen

Ein wichtiger Aspekt beim Wohnen im Alter ist die hindernisfreie Gestaltung des Wohnumfelds, damit Senioren möglichst lange selbstbestimmt leben und wohnen können. Die Wohnung sollte zudem gute Lichtverhältnisse und grosszügige Bewegungsmöglichkeiten mit dem Rollator aufweisen, besser mit einer Dusche als einer Badewanne ausgestattet sein und Handgriffe am richtigen Ort haben.

Bei Neu- oder Umbauten sollte heute schon der Fokus auf morgen gelegt werden, damit das Wohnen an die neuen Bedürfnissen von älteren Menschen angepasst werden kann. Seit 2009 ist durch die SIA-Norm 500 „Hindernisfreies Bauen“ geregelt, welche Kriterien bei Bau und Umbau zu beachten sind:

- Stufenloser Zugang ab Strasse / Trottoir bis zur Wohnungseingangstüre
- Liftkabine mit einer Türbreite von 80 cm, einer Breite von 1.10m und einer Tiefe von 1.40m
- keine Niveauunterschiede in der Wohnung
- Korridorbreite mindestens 1.20m
- Türen mit mindestens 80 cm Breite
- Raumgrösse Bad mindestens 1.70 m x 2.20 m

Diese Kriterien können auch bei einer Wohnungssuche hilfreich sein.

Webseite: www.homegate.ch

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5 praktische und kostenlose Apps

Apps begleiten uns im Alltag und können uns das Leben erheblich erleichtern. Auch fürs Wohnen gibt es zahlreiche Smartphone-Anwendungen, die als Inspirationsquelle bei der Raumgestaltung dienen oder etwa Tipps für den Anbau vom eigenen Gemüse geben. Fünf tolle Beispiele stellen wir Ihnen hier vor.

Houzz (Bild 1)

Das Wall Street Journal bezeichnet Houzz nicht ohne Grund als „ein digitales Bilderbuch für Einrichtungsideen“: Die Online-Plattform dreht sich rund ums Einrichten, Wohnen und Bauen und bietet mit seinen Millionen von hochauflösenden Bildern reichlich Inspiration bei der Suche nach dem richtigen Wohnmobiliar. In der deutsch- und englischsprachigen App können Lieblingsbilder in einem Ideenbuch gespeichert und Fotos mit Freunden geteilt werden. Als besonders praktisch gestaltet sich die Suchfunktion nach den Experten in Ihrer Nähe, die mitsamt einem kleinen Portfolio und Kundenbewertungen präsentiert werden. Kurz – eine tolle App für all jene, die sich für Innendesign, Möbel und Dekor interessieren. Einziger Wehmutstropfen: Der integrierte Shop liefert nur in die USA und nach Kanada.

MONOQI (Bild 2)

Wer dann doch gerne etwas shoppen möchte und schönes Dinge liebt, ist bei MONOQI an der richtigen Adresse. Die deutschsprachige App ist übersichtlich, sehr schön gestaltet und lässt sich intuitiv nutzen. Jeden Tag präsentiert sie aussergewöhnliche Produkte von fünf neuen Designern und bietet auch sonst handverlesenes Design, Möbel und Accessoires in limitierten Ausgaben. Ob kleines oder grosses Budget, Vintage Hängelampe oder stylische Aktentasche: Liebhaber von schönem Design werden hier auf jeden Fall fündig werden und begeistert sein.

Paint Tester (Bild 3)

Nebst aussergewöhnlichen Möbeln setzen auch Farben Akzente und verleihen Wohnräumen Individualität. Doch bei der Farbwahl heisst es aufgepasst: Ergänzt sich die Küchenzeile eher mit einem hellen Blau oder einem kräftigen Grün? Abhilfe kommt in Form des Paint Testers, mit dem man sich bereits vor dem Farbkauf einen guten Eindruck des Endergebnisses verschaffen kann. Die App enthält eine integrierte Farbpalette, die Wunschfarbe kann jedoch auch per Foto hinzugefügt werden. Diese App ist eine wahre Entscheidungshilfe und hat wohl schon manchen Fehlkauf verhindert.

Grow your own

Doch nicht nur Farbe an den Wänden, sondern auch im Garten macht Spass und versprüht Lebensfreude. Die Garten-App Grow your own präsentiert sich nach dem Motto „klein aber fein“: Sie konzentriert sich auf die 39 beliebtesten Gemüse- und Fruchtsorten, die dem eigenen Garten hinzugefügt werden können. Die Profile der einzelnen Früchte und Gemüse geben auf Englisch Auskunft über Anbau- und Erntezeiten, Intensivität der Pflege, empfohlene Sorten, häufig auftretende Probleme und noch viel mehr. Der eigentliche Clou der App sind jedoch einerseits die Kalenderfunktion, die Sie daran erinnert, was Sie wann mit ihren Pflanzen tun sollten, und andererseits die äusserst praktischen Frost Warnungen und Giess-Erinnerung. Ihre Früchtchen werden Sie dafür lieben…

Snapguide

Eine weitere App, die zum Mitmachen animiert, ist Snapguide. Zwar legt sie den Fokus auf Do-it-Yourself, Snapguide bietet aber auch eine grosse Auswahl an Bastel- und Tüftelanleitungen. Das Angebot auf der Plattform ist riesig und reicht von Food über Beauty bis hin zu Technologie und Sport. Damit Sie beim Nachbasteln und Nachkochen nicht ins Schleudern geraten, werden die einzelnen Arbeitsschritte mit anschaulichen Bildern und Beschreibungen in englischer Sprache versehen. Ebenso leicht lassen sich eigene Anleitungen und Ideen zusammenstellen und hochladen. Für alle, die gerne Neues ausprobieren, ist diese App einfach unerlässlich!

Webseite: www.homegate.ch

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Unterstützung beim Zusammenleben

Die Steg (Stockwerkeigentum) ist beliebter denn je. Das tägliche Zusammenleben bleibt dennoch eine Gratwanderung. Hier greift das sogenannte Steg-Reglement ein, welches die Rechte und Pflichten, der einzelnen Eigentümer umschreibt:

Stockwerkeigentum

Das in der Schweiz grosse Bedürfniss nach Wohnraum wurde in den letzten Jahren vermehrt durch Stockwerkeigentumsbauten unterstützt; es scheint eine beliebte Form des Zusammenlebens zu sein. Was gut tönt, erweist sich im Zusammenleben oftmals als schwierig.

Denn wo fangen die Rechte und Pflichten der Eigentümer an und wo hören sie auf? In einer Stockwerkseinheit hat der Eigentümer zwar in seinen eigenen vier Wänden alleineigentümerähnliche Rechte, während er jedoch bei der Gesamtliegenschaft nur als Miteigentümer fungiert. Im täglichen Zusammenleben gar wird es dann noch schwieriger. Zur Hilfe kommt hier das Steg-Reglement, das auch Benutzungs- und Verwaltungsreglement genannt wird und die Stellung des einzelnen Stockwerkeigentümers innerhalb der Gemeinschaft definiert.

Steg-Reglement

Nicht alle Eigentümer von Stockwerkeigentum haben die gleiche Vorstellung bezüglich Zusammenleben und der Benutzung ihrer Liegenschaft. Das Reglement hilft die gemeinschaftliche Verwaltung und Benutzung für die Stockwerkeigentümer zu ordnen. Dabei haben fast alle Stockwerkeigentümergemeinschaften ein Reglement, obwohl es nicht zwingend beim Begründungsakt bereits vorhanden sein muss. Das Steg-Reglement kann durchaus später mit dem sogenannten qualifiziertem Mehr erlassen werden. Dennoch besteht ein gesetzlicher Anspruch jedes Stockwerkeigentümers auf den Erlass eines solchen Reglementes.

Inhalt

Das Reglement ist mit einer reinen Hausordnung nicht zu vergleichen; es definiert viel mehr die einzelnen Rechte und Pflichten der Stockwerkeigentümer. Es kann sogar im Grundbuch angemerkt werden. Zu den Inhalten können die Umschreibung der Aufgaben des Verwalters gehören, die Aufteilung gemeinschaftlicher Kosten und Lasten in der Gemeinschaft, die Ordnung der Beschlussfassung oder Regeln über den Unterhalt, Um- und Wiederaufbau. Jede Einzelheit im Reglement abzubilden, gestaltet sich jedoch als schwierig. So kann eine eigentliche Hausordnung mehr administrativer und organisatorischer Art ausgearbeitet werden, um diese Lücke zu schliessen.

Da über die Jahre auch neue Themen im Zusammenleben aktuell werden können, braucht es Anpassungsmöglichkeiten. So ist ein bestehendes Reglement nicht für alle Zeiten fix; will man es abändern, müssen dazu erforderliche Quoren gefunden werden.

Webseite: www.homegate.ch

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Holz ist Trumpf im Hause Fritschi

Reto Fritschi ist Geschäftsführer der Latschbacher AG. Diese entwickelt Hard- und Software-Produkte für die Forstwirtschaft. Doch nicht nur im Beruf dreht sich alles ums Holz, sondern auch bei ihm zuhause.

Beim Anblick des rustikalen und gleichzeitig mondänen Naturstamm-Blockhauses an der Quarzwerkstrasse in Benken ZH imponiert das viele Holz, das für den traditionellen Bau verwendet wurde - von der wuchtigen Fassade aus ineinander gepassten Rundstämmen bis zum Wildmarksbad auf der Veranda hinter dem Haus. Es liegt geradezu auf der Hand, dass hier auch die Heizung mit Holz betrieben wird: "Das 2008 erbaute Anwesen wurde von Anfang an mit einer Pelletheizung konzipiert", schildert der Eigentümer Reto Fritschi. Der gelernte Förster und heutige Geschäftsführer der Latschbacher AG ist im August 2015 zusammen mit seiner Frau Erika hier eingezogen. Im Untergeschoss, wo sich auch die Heizung und das Pelletsilo befinden, haben sie das Firmenbüro eingerichtet. Das international tätige Unternehmen ist spezialisiert auf die Kennzeichnung und digitale Erfassung, Logistik, Vermarktung und Abrechnung von Waldholzprodukten. Schon im Lehrbetrieb, in dem Reto Fritschi die Ausbildung zum Forstwart absolvierte, wurden jährlich über 600 Ster Holz produziert, ein Grossteil davon Energieholz. "Seither hat sich die Technik stark weiterentwickelt", fügt er hinzu und zeigt dabei auf seine Pelletheizung: "Diese Anlage läuft völlig automatisch und der Arbeitsaufwand, etwa beim Entsorgen der Asche, ist minimal." Für die Zukunft wünscht sich der ehemalige Gemeindeförster eine verstärkte Sensibilisierung für die Verwendung des einheimischen Rohstoffs Holz: "Heute lernen wir schliesslich schon in der Schule, wie wichtig es ist, Sorge zur Umwelt zu tragen."

Informationen rund um das Heizen mit Pellets finden Sie unter:

Webseite: www.propellets.ch

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EnergieSchweiz-Kolumne. Windenergie

Wissen Sie warum Windenergieanlagen meistens weiss angemalt sind? Oder wann in der Schweiz die erste Anlage ans Netz ging?

Antworten zu diesen und ähnlichen Fragen finden sie auf www.suisse-eole.ch. Ich finde das Thema spannend, nicht zuletzt weil Diskussionen um Windenergie oft emotional und wenig informiert stattfinden. In der Schweiz kann und soll sich die Windenergie noch stark entwickeln. Im Jahr 2015 produzierten insgesamt 34 grosse Schweizer Windenergieanlagen Strom. Damit konnte der Stromverbrauch von rund 28‘000 Haushalten gedeckt werden. Das ist nicht viel im Vergleich mit unserem Nachbarn Österreich, wo bereits 1.5 Millionen Haushalte mit Windstrom versorgt werden.

Schweizer Windenergieanlagen sollen bis zum Jahr 2020 rund sechsmal und bis 2050 rund vierzigmal so viel Strom produzieren wie im Jahr 2015. Geeignete Standorte befinden sich auf den Jurahöhen, aber auch in den Alpen und Voralpen und im westlichen Mittelland.

Die Planung von Windparks wird oft durch Einsprachen und Rekurse verzögert, obwohl bei der Planung und Umsetzung auf Umwelt-, Natur- und Tierschutz in besonderem Masse Rücksicht genommen werden. Ich finde es lohnt sich, sich an kompetenten Orten zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden, anstatt «Sekundär-Meinungen» zu vertreten. Das macht ja in unserer verrückten Welt auch nicht nur für das Thema Windenergie Sinn.

Webseite: www.energieschweiz.ch

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Einigung bei Steuerabzügen in Sicht

HEV Schweiz

Zürich (ots) - Die nationalrätliche Kommission für Umwelt und Energie empfiehlt ihrem Rat, die Staffelung der Steuerabzüge für energetische Massnahmen auf zwei weitere Steuerperioden auszudehnen. Der HEV Schweiz ist erfreut, dass damit der Weg für einen Kompromiss zwischen den beiden Kammern geebnet ist.

Nach einem längeren hin und her bei den steuerlichen Abzügen für energetische Massnahmen, ebnet die Kommission für Umwelt und Energie des Nationalrates den Weg für eine Einigung in diesem umstrittenen Punkt.

Der HEV Schweiz ist erfreut, dass die Kommission dem Antrag von NR Peter Schilliger gefolgt ist und die Staffelung der steuerlichen Abzüge einer energetischen Erneuerung auf die zwei folgenden Steuerperioden ermöglichen will. Die Tatsache, dass je eine Minderheit der Kommission sich für die Staffelung über vier Jahre resp. für gar keine Staffelungsmöglichkeit ausgesprochen haben zeigt, dass hier ein gangbarer Kompromiss gefunden worden ist.

Mit einer Staffelung der steuerlichen Abzüge wird den energetischen Gesamterneuerungen neuer Aufschwung beschert. Insbesondere die Dämmung der Gebäudehülle geschieht deutlich öfter innerhalb einer Gesamterneuerung als dies bei Einzelmassnahmen der Fall ist. Soll die energetische Erneuerungsrate angehoben werden, dann ist eine entsprechende Unterstützung notwendig. Hiervon profitieren Mieter und Vermieter gleichermassen.

Wenn der Gebäudepark seinen Beitrag zur Energiewende leisten soll, dann sind hierzu wirkliche Anreize aus finanzieller Sicht essentiell. Es geht nicht an, dass die Energiestrategie alleine auf dem Buckel der Eigentümer finanziert wird.

Webseite: www.hev-schweiz.ch
Kontakt: info@hev-schweiz.ch

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Neuer Chef, neue Chancen für die Umwelt

Bei der Unternehmensnachfolge Energiesparpotenziale konsequent nutzen

(djd). Der demographische Wandel hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Ruheständler - gerade im Mittelstand betrifft er vor allem auch die Firmeninhaber. Bis 2017 könnten Schätzungen zufolge 580.000 deutsche Unternehmen aus Altersgründen vom Thema Nachfolge betroffen sein, von einem erfolgreichen Übergang dürften etwa vier Millionen Arbeitsplätze abhängen.
Unternehmenschefs ziehen sich mit steigendem Alter sowohl aus Investitionen als auch aus der Innovationstätigkeit zurück. Gerade die dringend notwendigen Maßnahmen in mehr Energieeffizienz unterbleiben häufig. Für Unternehmensnachfolger - egal ob sie intern gefunden werden oder von außen kommen - ist die Firmenübernahme der ideale Zeitpunkt und die beste Gelegenheit, um eine Firma in Sachen Energieeffizienz auf den neuesten Stand zu bringen.

Investitionen in umweltfreundliche Vorhaben werden gefördert

Wer Energie und Ressourcen spart, senkt seine laufenden Kosten auf Jahre hinaus. Energieeffizienzmaßnahmen, etwa durch eine Anpassung der Steuer- und Regelungstechnik oder die bedarfsgerechte Steuerung der Lüftung, rechnen sich in der Regel in kurzer Zeit. Zusätzlich trägt man mit solchen Investitionen dazu bei, die Energieversorgung des Landes ökologisch umzubauen - ein klares Plus auch fürs Image bei Kunden und in der Öffentlichkeit. Von der KfW Bankengruppe etwa gibt es in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Umweltschutz Förderkredite, mit denen umweltfreundliche Vorhaben erleichtert werden. Alle Informationen zu den Förderprogrammen stehen unter www.kfw.de/unternehmen.

Im Vorfeld Beratung nutzen

Bei vielen Vorhaben im Bereich Energie und Umwelt ist es sinnvoll, von Anfang an einen Energieberater einzuschalten, beim "KfW-Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren" ist es sogar zwingend erforderlich. Einen Energieberater findet man beispielsweise unter www.energie-effizienz-experten.de. Dessen Einsatz fördert etwa das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Antragsformulare sind unter www.bafa.de verfügbar.

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Chemikalien aus Holz statt Erdöl

Bern (ots) - Zwei Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms "Ressource Holz" haben neue Verfahren entwickelt, um aus Holz wichtige Chemikalien für die Herstellung von Medikamenten, Kunststoffen und Düngern gewinnen zu können. Das Ziel: Einen Ersatz für den Rohstoff Erdöl zu finden.

Aus Erdöl lässt sich nicht nur Treibstoff herstellen. Petrochemikalien sind auch wichtige Rohstoffe für die chemische Industrie. Ohne Erdöl gäbe es keine Kunststoffe und nur wenige Arznei- oder Düngemittel. Allerdings ist der Rückgang der Erdölförderung absehbar. Um die dadurch entstehende Herausforderung zu meistern, brauchen wir erneuerbare Ressourcen als Alternativen zum Erdöl.

Zwei Forschungsprojekte des Nationalen Forschungsprogramms "Ressource Holz" (NFP 66) sind jetzt dem Ersatz von Erdöl durch pflanzliche Biomasse - insbesondere Holz - einen wichtigen Schritt nähergekommen. Sie konzentrieren sich ergänzend auf jeweils einen der zwei Hauptbestandteile von Holz: Zellulose und Lignin. Diese beiden erneuerbaren Stoffe sind die weltweit häufigsten organischen Verbindungen.

An der EFPL hat Sviatlana Siankevich neue, leistungsfähige Katalyseverfahren entwickelt, die aus Zellulose Hydroxymethylfurfural (HMF) gewinnen, einen wichtigen Grundstoff für die Herstellung von Kunststoffen, Düngemitteln und Biotreibstoffen.(*) Das von Philippe Corvini geleitete Team der FHNW in Muttenz (BL) hat sich von Pilzen inspirieren lassen, die verrottendes Holz abbauen, um Enzyme zu finden, die Lignin in aromatische Verbindungen aufspalten. Diese Aromaten dienen als Ausgangsstoffe für die Herstellung von Lösemitteln, Pestiziden, Medikamenten und Kunststoffen wie Polystyrol.

Chemikalien statt Papier

Zellulose ist ein langkettiges Zuckermolekül (Kohlenhydrat) und macht etwa zwei Drittel des Gewichts von Holz aus. "Aus Zellulose wird heute vor allem Papier hergestellt. Die Rückstände daraus könnten zur Herstellung gefragter Chemikalien sinnvoll eingesetzt werden", so Sviatlana Siankevich vom Institute of Chemical Sciences and Engineering der EPFL. Zusammen mit Wissenschaftlern der Queen's University in Kanada und der National University of Singapore hat das von Paul Dyson geleitete EPFL-Team mehrere Arten von ionischen Flüssigkeiten (flüssige Salze) synthetisiert, um aus Zellulose HMF herzustellen. Mit ihrem Verfahren erzielten die Wissenschaftler in einem Schritt eine Rekord-Ausbeute von 62 Prozent.

"Unser Verfahren funktioniert unter milden Reaktionsbedingungen und braucht weder sehr hohe Temperaturen und hohen Druck noch starke Säuren", sagt Siankevich. "Wir konnten auch die Menge der unerwünschten Nebenprodukte reduzieren. Für den industriellen Einsatz des Verfahrens ist das ein wichtiger Aspekt. Unser Prozess funktioniert mit Holz, aber oft ist es einfacher, aus krautigen Pflanzen gewonnene Zellulose zu verwenden."

Grüne Chemie

An der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz entwickelt Philippe Corvini zusammen mit seinem Doktoranden Christoph Gasser Verfahren für die Verwertung von Lignin. Dieses langkettige Molekül ist Teil der Zellwände und verleiht Bäumen ihre Steifigkeit. Holz besteht zu rund 15-40 Prozent aus Lignin. "Dieses wurde bisher kaum verwertet, sondern oft einfach nur verbrannt", sagt Corvini. "Dabei lässt es sich in aromatische Verbindungen aufspalten: in Moleküle, die auf den in der organischen Chemie allgegenwärtigen sechseckigen Kohlenstoffringen basieren. Die Industrie setzt eine Menge dieser Verbindungen um, die fast ausschliesslich aus Erdöl gewonnen werden. Gegenwärtig ist Lignin die aussichtsreichste Alternative zum Erdöl.»

Es gibt Pilze, die einen Enzym-Cocktail absondern, um Lignin aufzuspalten und abzubauen. Unter der Leitung von Corvini untersuchte das FHNW-Team Kombinationen aus Dutzenden dieser Enzyme, um die effizienteste zu ermitteln.(**) Mit einem zusätzlichen Katalyseschritt gelang es, 40 Prozent des Lignins in sehr kleine Moleküle - etwa Vanillin - aufzubrechen. Der Prozess ist interessant für die chemische Industrie: Das Team arbeitet bereits mit einem Ligninproduzenten zusammen. "Lignin wird heute vor allem aus Weizen- oder Reisstroh gewonnen", sagt Corvini. "Aber auch Weichholz - wie das der Fichte - wäre gut geeignet, da ihr Lignin sich leicht aufspalten lässt."

Das FHNW-Team hat auch ein Verfahren zur Wiederverwendung der Enzyme entwickelt. "Wir haben die Enzyme an mit Siliziumdioxid beschichtete Eisen-Nanopartikel gebunden", erklärt er. "Nach der Reaktion entfernen wir die Eisenpartikel einfach mithilfe eines Magneten, um die Enzyme zurückzugewinnen." Diese lassen sich bis zu zehn Mal wiederverwenden, wodurch sich der für ihre Herstellung benötigte Energie- und Ressourceneinsatz bedeutend verringert. Damit passt das Verfahren sehr gut zum Konzept einer "grünen Chemie".

Das ganze Holz verwerten

Das Holz muss möglichst umfassend verwertet werden, damit es eine wirtschaftliche Alternative zu Petrochemikalien sein kann. "Kleine Mengen einer einzelnen Komponente zu extrahieren, genügt nicht", sagt Sviatlana Siankevich. "Wir müssen daher komplementäre Verfahren finden, damit wir das gesamte Holz nutzen können." Bei der Beurteilung, ob Holz ein wirtschaftlich sinnvoller Ersatz für Erdöl ist, sind noch weitere Aspekte zu beachten. Im Rahmen eines dritten Projekts des NFP 66 wurde kürzlich die Nachhaltigkeit der Herstellung von Bernsteinsäure, einer anderen wichtigen Chemikalie, aus Holzresten untersucht.(***) Die von der ETH Zurich und der EPFL gemeinsam durchgeführte Studie zeigt, dass intelligentes Prozessdesign Energieeinsparungen ermöglichen und auch anderwertig die Umwelt schonen kann - zentrale Faktoren für wettbewerbsfähige Bioraffinerien.

Ressource Holz (NFP 66)

Das Nationale Forschungsprogramm "Ressource Holz" (NFP 66) entwickelt in Zusammenarbeit mit Industrie, Waldbesitzern und Behörden wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisorientierte Lösungsansätze, um die Nutzung der Ressource Holz in der Schweiz zu optimieren. Die abschliessenden Empfehlungen des NFP 66 werden 2017 in Form von Kurzberichten publiziert. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) wurde vom Bundesrat mit der Durchführung dieses Programms beauftragt.

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Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz

Der SNBS 2.0 ist der erste umfassende und zertifizierungsfähige Standard für nachhaltiges Bauen (Hochbau) in der Schweiz. Er ist ein Gemeinschaftswerk von privater und öffentlicher Hand und konsolidiert die Anliegen an das nachhaltige Bauen aus unterschiedlichen Initiativen und Instrumenten. Melden Sie sich jetzt für die Veranstaltung «Lancierung der Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS 2.0 - Hochbau?» an!

Nach gut einem Jahr intensiver Vorarbeiten stellt SGS Société Générale de Surveillance SA den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz, Version 2.0 (SNBS 2.0) und die dazugehörige Zertifizierung vor. An der Veranstaltung «Lancierung der Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS 2.0 - Hochbau» werden die Anforderungen des Standards und der Zertifizierungsprozess erläutert. Einen Einblick in die Praxis bieten zwei Referate zu den Erfahrungen mit Testobjekten, an denen der SNBS 2.0 bereits erprobt wurde. Auftreten wird auch Minergie Schweiz, mit der SGS einen Kooperationsvertrag für die Zertifizierung abgeschlossen hat. Abgerundet wird der Anlass mit einem Apéro.

SGS ist eine der weltweit grössten Zertifizierungsgesellschaften. Sie hat die Version 2.0 des Standards und das Zertifizierungssystem im Auftrag des Bundesamts für Energie in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS) entwickelt. Am Tag der Lancierung nehmen die Zertifizierungsstellen von SGS an den Standorten Zürich, Genf und Locarno ihren Betrieb auf.

Webseite: www.energieschweiz.ch

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Leben und Wohnen auf kleinstem Raum

Die Menschen leben länger und werden älter, die Weltbevölkerung wächst rasant. Laut einer UNO-Studie könnten im Jahr 2050 bereits 9,7 Milliarden Menschen auf der Welt leben. Bis ins Jahr 2100 rechnet die UNO sogar mit einer Weltbevölkerung von 11,2 Milliarden Menschen – über zwei von drei werden in Städten leben.

Wohnraum: Kostbarstes Gut in Megacities

Derzeit bevölkern 7,4 Milliarden Menschen die Erde und schon heute lebt ein grosser Teil der Weltbevölkerung auf engem bis engstem Raum, der sich in Zukunft weiter verknappen wird. Der durchschnittliche Wohnraum in Megacities – also Städten mit mehr als 10 Mio Einwohnern – beträgt heute 15-20 m2 pro Person. Im Vergleich dazu stehen in der Schweiz 45 m2 Wohnfläche pro Person zur Verfügung – ein Wert, der deutlich über dem weltweiten Durchschnitt liegtt. Die rasante Verknappung von Wohnraum schafft gewaltige Herausforderungen und stellt eine zentrale Frage: Wie werden wir leben, wenn zwei Drittel der Menschheit in Städten wohnen wird?

Multifunktional, mobil und wandelbar

Zahlreiche Institutionen weltweit – wie zum Beispiel der von IKEA und der dänischen Rebel Angency lancierte Thinktank Space 10 – beschäftigen sich mit der Zukunft des urbanen Lebens und entwickeln neue Modelle. Die Lösungsansätze sind in einem Punkt alle gleich: Um den Herausforderungen des Small Space Living gewachsen zu sein, bedarf es flexibler und mobiler Raumnutzungslösungen durch äusserst kreative, platzsparende und flexible Einrichtungen. In Kleinstwohnungen der Zukunft müssen Räume sozusagen alles können: Mit faltbaren, stapelbaren, bewegbaren und oben-drauf-kletterbaren Einrichtungsideen kann sich jeder noch so kleine Raum in einen neuen verwandeln.

Eine Wohnung muss verschiedene Funktionen erfüllen und verschiedene Wohnbedürfnisse befriedigen. In der Multifunktionalen Wohnung der Zukunft wird nach dem Musterbeispiel von Architekt und „Meister der Transformation“ Gary Chang aus Hongkong, dessen „Suitcase House“ bei Peking besonders bekannt wurde, je nach Tageszeit und Situation an Wänden und Möbeln gezogen, geschoben und geklappt. Mit Rollen am Boden und Schienen an der Decke lassen sich Wände und Einbauten zu immer anderen Raumkonstellationen verschieben – je nach Bedarf und Tageszeit. Die Wohnung bewegt sich regelrecht um den Bewohner und seinen Bedürfnissen herum.

Small Space Living als neue Lebensform

Zur ganzheitlichen Betrachtungsweise von Small Space Living gehören zusätzliche, ergänzende Lebens- und Wohnkonzepte dazu, die sinnvoll zusammengefügt werden müssen:

Collaborative Living

Das Wohnen wird gemeinschaftlich und dezentral gestaltet. Immer mehr Wohnfunktionen wie zum Beispiel das Waschen oder Kochen werden ausgelagert. Vieles wird nicht mehr zu Hause, sondern auswärts erledigt, dazu werden sich immer mehr Menschen öffentliche Bereiche aneignen, um ihren Wohnraum zu erweitern.

Conceptual Living

Das Wohnen wird gemäss den Lebensphasen, Bedürfnissen und Einstellungen der Bewohner konzipiert. Wohnräume werden flexibel und veränderbar und passen sich der aktuellen Lebenssituation an.

Third Place Living

Neben dem Wohnen und dem Arbeiten werden sich auch Orte wie Cafés oder Einkaufszentren im Stil des Büro Züri zu regelmässig genutzten Lebensräumen etablieren.

Was festssteht: Im Zuge von Small Space Living wird sich der private Wohnraum immer mehr auf die wichtigsten und notwendigsten Wohnfunktionen beschränken.

In den nächsten Wochen werden wir konkreter auf verschiedene Aspekte des Intelligenten Wohnen und Lebens in der Zukunft eingehen. Helfen Sie uns, diese neue Artikelserie mitzugestalten und verraten Sie uns, ob und wie Sie heute schon smart leben und wohnen, welche Konzepte Sie schon verinnerlichen oder anvisieren möchten und welches Ihre ganz persönlichen Zukunftsvisionen und Ihre Wünsche und Anforderungen an Ihr Zuhause der Zukunft sind!

Webseite: www.homegate.ch

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Ferienzeit ist Renovierungszeit

GROHE bietet breites Sortiment für Sanitärräume in Schulen und Kitas

Während die Kinder und Jugendlichen im Freibad, in den Bergen oder am Strand die schönste Zeit des Jahres genießen, rücken in vielen Kindertagesstätten und Schulen die Handwerker an. Schließlich sind die Sommerferien die beste Zeit, um notwendige Renovierungen, Instandhaltungen und Wartungsarbeiten vorzunehmen. Gerade die Sanitärräume sind während des laufenden Betriebs einer hohen Beanspruchung ausgesetzt. GROHE Produkte sorgen hier für ein Plus an Bedienerfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Das breite Sortiment an hochwertigen, sicheren und wirtschaftlichen Lösungen für alle Bereiche, in denen Wasser fließt, zeigt die Neuauflage der GROHE Broschüre "Produktempfehlungen für das Bildungswesen".

Spielend leicht zu bedienen

Je jünger die Nutzer, desto wichtiger ist es, dass sich Waschtischarmaturen intuitiv bedienen lassen. Durch die ergonomisch geformten Hebel der GROHE Badarmaturen Eurostyle und Eurosmart beispielsweise sind Händewaschen oder Zähneputzen ein Kinderspiel. Sie überzeugen zudem durch modernes Design und einen reduzierten Wasserverbrauch.

Noch einfacher und ressourcenschonender sind Selbstschlussarmaturen. Der Wasserfluss wird per Knopfdruck ausgelöst und stoppt nach voreingestellter Zeit automatisch. Sie beugen nicht nur am Waschtisch der Wasserverschwendung vor, sondern auch in Duschen von Sporthallen und Schwimmbädern.

Bei elektronisch gesteuerten Armaturen dagegen fließt das Wasser durch eine Handbewegung. Daher punkten sie zusätzlich durch ein Höchstmaß an Hygiene. Die neueste Generation der berührungslosen GROHE Armaturen kann zudem via Bluetooth Daten an den Betreiber senden, der so die Möglichkeit hat, ihre Nutzung genau zu analysieren. Auf dieser Basis werden dann etwa Zeitpläne für automatische Reinigungsspülungen oder thermische Desinfektionen einprogrammiert.

Komfort und Funktionalität in der Küche

Während in der einen Küche einer Bildungseinrichtung nur das Obst für den Nachmittagssnack vorbereitet oder der Wasserkrug aufgefüllt wird, wird in der anderen richtig gekocht. Darauf sollte auch die Küchenarmatur ausgerichtet sein. Bei GROHE gibt es ein breites Sortiment für jeden Anspruch und jede Einbausituation. Die Linien Eurosmart und Eurostyle überzeugen auch hier mit großem Variantenreichtum, wozu unter anderem unterschiedliche Auslaufhöhen gehören. Das innovative Wassersystem GROHE Blue® sorgt zudem dafür, dass Kinder und Betreuer ihr Lieblingswasser mit und ohne Sprudel direkt aus der Armatur zapfen können.

Individuelle Ausstattung von WC-Anlagen

Damit Kinder WCs und Urinale sowie die dazugehörigen Betätigungsplatten bequem nutzen können, müssen diese in der richtigen Höhe installiert werden. Darauf ist das Rapid SL Installationssystem von GROHE ausgerichtet. Es wird in zwei unterschiedlichen Höhen angeboten und lässt sich einfach installieren und warten.

Betätigungsplatten mit Zwei-Mengen-Wahl helfen in Kindertagesstätten und Schulen dabei, Wasser zu sparen. Infrarot-gesteuerte Betätigungen schützen zudem vor der Verbreitung von Keimen. Noch mehr Hygiene und Sicherheit für Urinale bietet GROHE mit seinem neuen Temperatursensor. Er wird unter dem Siphon angebracht und erkennt automatisch, wann gespült werden soll. Darüber hinaus muss er nicht gereinigt werden und ist besonders wartungsarm, da er nicht mit Urin in Berührung kommt.

Ob bei Neuinstallationen oder Umrüstungen - mit GROHE Produkten und Systemen gehen Bildungseinrichtungen nach den Ferien bestens vorbereitet in den nutzungsintensiven Alltag.

Webseite: www.grohe.com

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Sonderausstellung SAUBI - Littering hero

Umwelt Arena

Vom 7. Juli - 2. Oktober 2016 ist die Sonderausstellung "SAUBI - Littering hero!" zu Gast in der Umwelt Arena Spreitenbach. Die Ausstellung mit interaktiven Exponaten macht das Littering-Problem auf kreative Art sicht- und erfahrbar.

Spreitenbach, Juli 2016 Unter Littering versteht man das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum. Es liegt meist nicht an fehlenden Abfalleimern. Vielmehr nimmt die Abfallmenge stetig zu und der Abfall bleibt einfach dort liegen, wo er gerade anfällt. Littering stört, schadet der Umwelt und kostet viel Geld. Von zentraler Bedeutung ist aus diesem Grund die kontinuierliche Sensibilisierung der Bevölkerung.

Seit vier Jahren werden in einem Gemeinschaftsprojekt von Aargauer Surbtalgemeinden Aktionen gegen Littering durchgeführt. Mit lokalem Erfolg. Nun wird in der Umwelt Arena Spreitenbach eine daraus resultierende 100 m2 grosse Sonderausstellung präsentiert, die eine breite Öffentlichkeit ansprechen soll.

Die Ausstellung zeigt bereits durchgeführte Aktionen und neue Objekte, welche speziell für die Ausstellung geschaffen wurden. Zum Beispiel ein Zängeli-Spiel, bei dem Abfall selbst sortiert werden muss oder eine elektronische Steckwand mit einem Team-Frage-Antwort-Spiel zum Thema Littering. So werden grosse und kleine Besucher auf der emotionalen Ebene angesprochen und erfahren, wie Abfall vermieden und richtig entsorgt werden kann. In der Lounge mit Möbeln aus alten Paletten und Kissen aus alten Jeans kann jeder den eigenen Umgang mit Abfall reflektieren.

Die Ausstellung spricht insbesondere Kinder und Jugendliche sowie Schulklassen der Mittel- und Oberstufe an. Umweltbildung ist in der Umwelt Arena ein zentrales Thema. Deshalb nimmt die Umwelt Arena parallel zur Sonderausstellung ein Schulprojekt mit Unterrichtsmaterialien und Lernmodule für Lehrpersonen ins Programm auf. Schon früh kann der richtige Umgang mit Abfall und Wertstoffen und der Respekt vor dem öffentlichen Raum erlernt werden.

Die Sonderausstellung "Saubi - Littering Hero" ist noch bis 2. Oktober zu Gast in der Umwelt Arena.

Littering wird in der Umwelt Arena neben der Sonderausstellung auch bei den Family Days (9. Juli bis 21. August 2016) unter dem Motto "Werde ein Littering Hero" auf kreative Art thematisiert. Passend dazu zeigt im Erdgeschoss die neue Dauerausstellung "Abfall macht mich krank!" des Schweizer Bauernverbandes die Folgen des Litterings für die Nutztierhaltung im Landwirtschaftsbereich.

Bild: Ein riesiger 4 m3 grosser
Abfallkorb vor der Umwelt Arena Spreitenbach
wird für Littering-Aktionen genutzt und weist
während der Dauer der Ausstellung
auf die Littering-Problematik hin.

Webseite: www.umweltarena.ch

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Gefährliche Wetterlagen

Elementarschadenversicherung sichert finanzielle Folgen von Naturereignissen ab

(djd). Schlechtwetter und Starkregen haben oft schwerwiegende Folgen. Allein die Sturmtiefs "Elvira" und "Friederike" schlugen Ende Mai und Anfang Juni 2016 bei den deutschen Versicherungen nach vorläufigen Schätzungen mit circa 1,2 Milliarden Euro zu Buche. Eine Milliarde zahlten sie für Schäden an Hausrat und Häusern, an Industrie- und Gewerbebetrieben. Der Rest diente zum Ausgleich von Schäden an Kraftfahrzeugen. Im Jahr zuvor mussten die Sachversicherer in allen zwölf Monaten zusammen "nur" mit zwei Milliarden Euro für Schäden aufkommen, die durch Unwetter entstanden.

Elementarschadenversicherung zu günstigen Konditionen

Überschwemmungsschäden wurden dabei allerdings nur dann ausgeglichen, wenn für das betroffene Objekt eine Elementarschadenversicherung bestand. Die tatsächlich entstandenen Schäden sind also wesentlich höher. "Derzeit sind nur 38 Prozent aller Häuser in Deutschland gegen Elementarschäden versichert", erklärt Peter Meier, Vorstandssprecher der Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG. Viele Menschen, deren Häuser in diesem Jahr am meisten in Mitleidenschaft gezogen wurden, hatten ihren Besitz nicht ausreichend versichert. Dabei wäre das wegen des eigentlich geringen Risikos in diesen Regionen meist zu recht günstigen Konditionen möglich gewesen.

Mehrkosten für Neuanschaffungen werden übernommen

Die Konditionen der einzelnen Anbieter sollte man allerdings genau vergleichen. Die "Nürnberger beispielsweise übernimmt nicht nur die Regulierung von Elementarschäden, sondern erstattet darüber hinaus im Falle eines Falles auch Mehrkosten für klimaschützende und umweltverträgliche Neuanschaffungen. Das können beispielsweise bis zu 10.000 Euro mehr für die Reparatur oder Gebäude-Wiederherstellung mit umweltfreundlichen Baustoffen wie Bio-Farben, -Tapeten oder -Bodenbelägen sein. Für gewerbliche Gebäude und die Sachwerte eines Unternehmens (Geschäfts-Inhalt) stehen dafür sogar bis zu jeweils 30.000 Euro zur Verfügung. So können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sich gegen die Folgen extremer Witterung absichern - und im Schadenfall gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Für Schäden am Wohnungsinventar kommt übrigens eine entsprechend ausgelegte Hausratversicherung auf. Sie sollte auch Überspannungsschäden abdecken, die durch einen Blitzschlag entstehen. Unwetterschäden am Auto wiederum, die beispielsweise durch Hagel oder Sturm verursacht sind, übernimmt die Teilkaskoversicherung.

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Preisgekröntes Design

GROHE

Erneut zahlreiche Produkte mit hochkarätigen Awards ausgezeichnet


Mit ihrer anspruchsvollen Gestaltung überzeugen GROHE Produkte Design-Liebhaber auf der ganzen Welt. Gleichzeitig gehören sie regelmäßig zu den Preisträgern renommierter Awards. Rund 230 Design-Auszeichnungen konnte das Unternehmen in der Vergangenheit bereits entgegennehmen, in diesem Jahr kamen zahlreiche weitere hinzu. Preise wie der Red Dot Design Award oder die Iconic Awards: Interior Innovation untermauern einmal mehr die konsequente Orientierung auf gutes Design, das einer der wichtigsten Markenwerte von GROHE ist. Das Ergebnis sind unverwechselbare Produkte, die Bädern und Küchen der verschiedensten Einrichtungsstile eine besondere Note verleihen.

Red Dot Design Award: Doppelter Erfolg für GROHE

Zwei GROHE Produkte, die ein besonderes Dusch-Erlebnis ermöglichen, gehören in diesem Jahr zu den Preisträgern des Red Dot Design Awards: Der wasserdichte Bluetooth-Lautsprecher Aquatunes und der Thermostat Grohterm 800. Kabellos und in angesagtem Design bringt Aquatunes die Lieblingsmusik direkt unter die Dusche, während Grohterm 800 mit seiner reduzierten ergonomischen Formensprache für ein Höchstmaß an Komfort und Sicherheit beim Duschen sorgt. Beide Produkte überzeugten die rund 40-köpfige internationale Jury in Punkten wie Innovationsgrad, formale Qualität, Funktionalität und ökologische Verträglichkeit. Der Red Dot Award wird seit 1954 vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen vergeben. Er ist einer der anerkanntesten Designwettbewerbe der Welt, was nicht zuletzt darin begründet ist, dass die Experten, die das Gremium bilden, mit ihren Namen für diese Auszeichnung einstehen. Nur Produkte, die sich durch ihre gute Gestaltung abheben, erhalten den begehrten roten Punkt.

iF Product Design Award: Auszeichnung von internationalen Designern

Auch den iF Product Design Award gab es für GROHE im Doppelpack. Als Neuinterpretation des beliebten Klassikers erhielt die moderne, jetzt noch schlankere Armaturen-Linie Essence das bekannte iF-Label. Darüber hinaus wurde auch GROHE Rainshower® F-Series 40" AQUASYMPHONY mit diesem Siegel ausgezeichnet. Die luxuriöse Deckenbrause vereint Wasser und Licht und schafft eine neue Form der Großzügigkeit beim Duschen. Das iF-Label wird seit 1954 jährlich vergeben und dient Design-Liebhabern weltweit zur Orientierung. Die Jury des renommierten internationalen Wettbewerbs setzt sich aus international anerkannten Top-Designern zusammen.

Iconic Awards: Interior Innovation: Drei Spitzenplätze für Neuheiten

Gleich drei neue GROHE Produkte erlangten Iconic Awards: Interior Innovation. Mit der Eurocube Joy fiel die Wahl der Jury auf eine Armatur, die durch ihre außergewöhnliche kubische Form und ihre innovative, besonders leichtgängige Joystick-Bedienung auffällt. Zudem konnten die Armaturen-Linie Essence und der Dusch-Lautsprecher Aquatunes auch bei dieser Preisverleihung punkten. Alljährlich vergibt ein hochkarätiges Gremium die Iconic Awards: Interior Innovation für innovative Spitzenleistungen im Einrichtungsmarkt. Initiiert von der imm cologne und veranstaltet vom Rat für Formgebung ist diese Auszeichnung ein angesehenes Differenzierungsinstrument für die gesamte Branche geworden.

Green Good Design Awards: Nachhaltigkeit im Fokus

Mit Essence und Minta Touch wurden aktuell auch zwei Küchenarmaturen von GROHE vor kurzem preisgekrönt. Beide erhielten einen Green Good Design Award. Bei der Vergabe dieses Preises fließen nicht nur die Gestaltung der Produkte in die Bewertung mit ein, sondern auch Aspekte wie Energiesparen, Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschutz. Hier überzeugten die GROHE Produkte mit ihrem nachhaltigen Ansatz, der sich auf den gesamten Produktlebenszyklus erstreckt: von der Entwicklung über die Fertigung und Logistik bis zur Nutzung und Entsorgung. Der Green Good Design Award wird vom Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design und vom Europäischen Zentrum für Architektur und Art Design vergeben. Seit 2010 schafft er öffentliche Aufmerksamkeit und Akzeptanz für eine auf Nachhaltigkeit und ökologische Restaurierung ausgerichtete Designphilosophie.

Mit einem hohen Anspruch an die Gestaltung seiner Produkte entwickelt GROHE immer wieder Highlights für Bad und Küche, die Kunden wie Design-Experten gleichermaßen begeistern.

Webseite: www.grohe.com

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Verleihung des German Brand Award

KLAFS AG

Baar, im Juni 2016. Erst vor wenigen Monaten hat die Marke KLAFS mit der Aufnahme in das Kompendium "Marken des Jahrhunderts" bewiesen, dass sie eine echte Leitmarke ist, die in breiten Teilen der Bevölkerung starke Bekanntheit und hohes Ansehen genießt. Jetzt hat sich der Marktführer im Bereich Sauna, Pool und Spa auch beim German Brand Award durchgesetzt - dem neuen Gütesiegel für wegweisende Marken.


Der Rat für Formgebung, vor über 60 Jahren durch den Deutschen Bundestag initiiert und als Ausrichter des renommierten German Design Award bekannt, prämiert mit diesem neuen Preis wegweisende Marken und Markenmacher - und unterstreicht so die Bedeutung der Markenführung als entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen. KLAFS sicherte sich das begehrte Gütesiegel in der Kategorie "Industry Excellence in Branding - Heating & Bathroom".

Die Besonderheit dieser neuen Auszeichnung: Es dürfen ausschließlich die Unternehmen ins Rennen gehen, die ein Expertenrat mit bekannten Vertretern aus Industrie, Wissenschaft, Agenturen und Medien aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in Sachen Markenstrategie und Markenführung für diesen Wettbewerb nominiert hat.

"Diese wichtige Auszeichnung durch renommierte Markenexperten bestätigt uns wie unser großer Erfolg im Markt, dass unsere auf klaren Grundprinzipien basierende Markenstrategie genau der richtige Weg zu nachhaltigem Erfolg ist. Wir werden deshalb auch in Zukunft ganz konsequent auf unsere zentralen Markenwerte Qualität, Design und Innovation setzen", bekräftigt Stefan Schöllhammer, geschäftsführender Gesellschafter von KLAFS.

Denn genau diese Markenwerte haben KLAFS zum Marktführer und zum Innovationstreiber der Sauna-, Pool- und Spa-Branche werden lassen. Seit 1928 schafft das einst kleine Familienunternehmen Orte der Entspannung für Körper und Geist. Um seinen Ruf als Trendsetter der Sauna, Pool- und Spa-Branche immer wieder zu untermauern, investiert das Unternehmen viel in die Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen.

Eines der neuesten Ergebnisse dieser Forschungsarbeit ist eine echte Revolution auf dem Saunamarkt: Die Sauna S1, die weltweit erste Sauna, die sich auf Knopfdruck ganz klein macht - so wie das Zoom-Objektiv einer Kamera. Im eingefahrenen Zustand misst die Sauna S1 nur 60 Zentimeter und ist somit nicht tiefer als ein normaler Schrank.

Eine geniale Idee, die schon wiederholt großes Lob der Fachwelt erfahren hat. Nach den großen Erfolgen der Sauna der Zukunft beim renommierten "Plus X Award" - hier hat die Jury die Weltneuheit von KLAFS gleich in fünf Kategorien für ihren deutlichen Mehrwert ausgezeichnet und ihr darüber hinaus den Titel "Bestes Produkt 2015/2016" in ihrer Produktgattung verliehen - hat die S1 beim German Design Award 2016 die Auszeichnung "Special Mention" gewonnen.

Darüber hinaus ist die Sauna S1 der Sieger in der Disziplin "Produkt", Kategorie "Badezimmer" des iF DESIGN AWARD 2016 und der Kategorie "Produktdesign" des Red Dot Design Award 2016.

Seit einigen Wochen darf die raumsparende S1 außerdem das begehrte Umweltzeichen "Der Blaue Engel" tragen.

Bild 1:
Die Marke KLAFS (hier der Messestand auf dem Salone del Mobile 2016 in Mailand) gehört zu den Gewinnern des neuen German Brand Award, mit dem der Rat für Formgebung wegweisende Marken und Markenmacher prämiert.

Bild 2:
Die Besonderheit dieser neuen Auszeichnung: Es dürfen ausschließlich die Unternehmen ins Rennen gehen, die ein Expertenrat mit bekannten Vertretern aus Industrie, Wissenschaft, Agenturen und Medien aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in Sachen Markenstrategie und Markenführung für diesen Wettbewerb nominiert hat.

Bildquelle: KLAFS AG

Webseite: www.klafs.ch

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Vereinsversammlung in Yverdon

Holzenergie Schweiz

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte tagten die Mitglieder von Holzenergie Schweiz in der Romandie. Gastgeberin war die Haute Ecole d'Ingénierie et de Gestion du Canton de Vaud (HEIG-VD) in Yverdon. Neben dem statutarischen Teil, wobei u.a. zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt wurden, gab es interessante Präsentationen, spannende Besichtigungen und zu guter Letzt ein schmackhaftes Apéro.


Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich am vergangenen 9. Juni über 70 Mitglieder und eine Handvoll Gäste in einem Hörsaal der HEIG-VD. Am Vormittag bot sich den früher Angereisten die Gelegenheit, im Umwelttechnologiepark "TecOrbe" im nahegelegenen Orbe eine Pilotanlage zur Torrefizierung von Biomasse in Augenschein zu nehmen. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der HEIG-VD und der Granit Technologies SA tüftelt dort ein Team unter der Leitung von Professor Jean-Bernard Michel an einem Verfahren, die Energiedichte von Holzbrennstoffen um 30% zu steigern.

Nach dem Mittagessen in der Mensa hiess der Präsident Konrad Imbach alle herzlich willkommen und eröffnete die Traktanden. Es wurden unter anderem der designierte Geschäftsführer Andreas Keel vorgestellt, die breiten Verbandsaktivitäten in den verschiedenen Landesteilen erläutert sowie das laufende Budget verabschiedet. Ebenso wurden mit Markus Heitzmann und Markus Gabriel zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Zum Schluss der Tagesordnung ehrte und dankte der Präsident dem visionären Unternehmer und langjährigen Vorstandsmitglied von Holzenergie Schweiz, Hans-Jürg Schmid, für seine geleisteten Dienste.

Im darauffolgenden Vortragsteil referierte Roger Röthlisberger, verantwortlicher Professor des Studiengangs Energie und Umwelttechnologien, über aktuelle Forschungsergebnisse zur Abgasbehandlung von Holzheizungen und führte anschliessend durch die hauseigenen Laborräumlichkeiten. Gleichenorts luden am Ende des Tages feine Spezialitäten und regionaler Wein zum gegenseitigen Austausch und Verweilen ein.

Bild 1: Abstimmung
Bild 2: Laborbesichtigung
Bild 3: Neue Vorstandsmitglieder

Webseite: www.holzenergie.ch

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Instandhaltung als Kostenfalle

Senioren und Wohneigentum: Renovierungen können hohe Ausgaben verursachen

(djd). Immobilieneigentümer kennen das: Mit steigendem Alter nehmen die Schäden am eigenen Heim zu, die Aufwendungen für Instandhaltungen steigen. Undichte Fenster, eine kaputte Heizung oder feuchte Wände - jährlich verursachen solche notwendigen Arbeiten an der Immobilie hohe Kosten. Vielen Senioren mit Wohneigentum fällt es jedoch finanziell schwer, ihre Immobilie in Schuss zu halten. Ihr Vermögen ist im Haus oder in der Wohnung gebunden, über größere finanzielle Mittel verfügen sie nicht und die Rente reicht auch gerade eben zum Leben.

Käufer kümmert sich um die Instandhaltung

Viele Senioren wollen ihre Immobilie jedoch nicht verkaufen, da ein Auszug aus der vertrauten Umgebung für sie keine Option ist. Weil aber zugleich das Geld für laufende Instandhaltungsmaßnahmen nicht reicht, droht ein Renovierungsstau. Die Banken können in dieser Situation kaum helfen. Denn sie vergeben auch aufgrund gesetzlicher Vorgaben immer seltener Kredite an Menschen im Rentenalter. Eine Möglichkeit, solche Entwicklungen zu vermeiden, ist die sogenannte Immobilien-Leibrente. Dabei verkaufen die Senioren ihr Haus oder ihre Wohnung. Sie bekommen im Gegenzug eine monatliche Leibrente und ein mietfreies Wohnrecht - beides lebenslang garantiert. "Ein Leibrentenvertrag bringt nicht nur mehr Geld in die Haushaltskasse, sondern befreit Senioren auch von den Sorgen um ihre Immobilie - vergleichbar mit einem Vermieter sorgt der Käufer künftig für die Instandhaltung", so Friedrich Thiele, Vorstand der Deutschen Leibrenten AG. Wenn rechtzeitig gehandelt werde, könne ein Renovierungsstau oder Notverkauf vermieden werden. Mehr Informationen gibt es unter www.deutsche-leibrenten.de.

Unabhängiger Sachverständiger bewertet Immobilie

Die Leibrente eignet sich grundsätzlich für alle Immobilieneigentümer, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, sie wird auch vom Bundesverband Initiative 50plus empfohlen. Für die Berechnung der Leibrente erstellt ein unabhängiger Sachverständiger ein Wertgutachten der Immobilie. Weitere Faktoren sind Lebensalter und Geschlecht des Eigentümers. Bei der Immobilien-Leibrente handelt es sich somit um ein transparentes Modell, das die nötige Liquidität im Alter freisetzt.

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Eröffnung Dual Tech Ausbildungsstätte

GROHE und Don Bosco Mondo fördern Sanitärausbildung in Schwellenländern

Ein weiterer Schritt für das partnerschaftliche Programm GROHE Dual Tech ist getan: Das Sanitärunternehmen GROHE hat in Kooperation mit den Salesianern Don Boscos und Don Bosco Mondo e.V. seine zweite Lehrwerkstatt für benachteiligte Jugendliche in Indien eröffnet. Im Don Bosco Technical Institute in Delgi-Okhla in New Delhi wurde am 19. Mai die neue Ausbildungsstätte mit einer feierlichen Zeremonie eingeweiht.

Michael Mager, Mitglied des GROHE Vorstands, war zu der Eröffnungsveranstaltung nach Indien gereist. "Ich bin sehr stolz auf das, was Don Bosco Mondo und GROHE gemeinsam bereits erreicht haben. Wir sind 2009 mit dem Pilotprojekt hier in Indien gestartet und weihen heute unsere insgesamt dritte GROHE Dual Tech Ausbildungswerkstatt ein. Unser Konzept der beruflichen Bildung als Hilfe zur Selbsthilfe geht hundertprozentig auf. Wir bieten unseren Absolventen die Aussicht auf einen zukunftssicheren Arbeitsplatz und bisher haben alle ihre Chancen erfolgreich genutzt. Das ist ein Ergebnis, das all meine Erwartungen zum Start weit übertroffen hat."

Eine Kooperation für lebenswertes Leben

GROHE Dual Tech ist eine Allianz zur Beruflichen Bildung zwischen Unternehmen und Zivilgesellschaft. Da in vielen Schwellenländern ein Mangel an qualifizierten Fachkräften besteht, bieten GROHE und Don Bosco Mondo eine am dualen System ausgerichtete qualitativ hochwertige handwerkliche Aus- und Weiterbildung für Berufe in der Sanitärtechnik an. Die länderspezifische Ausbildung mit anerkanntem Zertifikat eröffnet jungen Menschen aus ärmsten Verhältnissen positive Perspektiven auf einen menschenwürdigen, zukunftssicheren Arbeitsplatz und ein gutes Gehalt. Sie gewinnen neues Selbstvertrauen und können selbstständig ihre Position in der Gesellschaft verbessern. Gleichzeitig ist es auch ein Anliegen der Projektpartner, die Anerkennung des Installateurberufes positiv zu beeinflussen und den sozialen Status dieses "Blue Collar Jobs" aufzuwerten. Don Bosco Mondo bestätigt, dass die Erfahrungen in Mumbai gezeigt hätten, wie GROHE und Don Bosco Mondo die höchste Ausbildungsqualität sicherstellen können, die von potenziellen Arbeitgebern anerkannt und geschätzt wird. So starten die Absolventen oftmals mit einem Anfangsgehalt, das deutlich höher sein kann als das Durchschnittseinkommen vergleichbarer Handwerker, da sie in einem Mangelberuf gut ausgebildet sind.

Mehr als Theorie und Praxis

Bei dem ganzheitlichen Don Bosco Lehransatz steht neben dem praktischen Training und den theoretischen Einheiten auch die persönliche Weiterentwicklung im Fokus. Die Auszubildenden lernen unter anderem die Techniken der Gesprächsführung, erhalten Englisch- und PC-Unterricht und absolvieren unternehmensinterne Praktika. Auch bereits angelernte Installateure können Aus- und Weiterbildungskurse besuchen und von dem professionellen Angebot profitieren. Die Ausbildungen entsprechen an allen Standorten den jeweils lokalen, staatlich anerkannten Ausbildungsgängen mit entsprechenden Abschlusszertifikaten. Bei der anschließenden Wahl ihres Arbeitsplatzes sind die jungen Installateure nicht an GROHE gebunden. Durch die konkrete Zusammenarbeit mit Unternehmen vor Ort knüpfen viele der Jugendlichen schon während ihrer Ausbildung neue Kontakte und finden so ihren zukünftigen Arbeitgeber. GROHE Dual Tech erzielt eine Placement Rate von bisher fast 100 Prozent, das heißt mehr als 800 junge Menschen haben bereits erfolgreich eine Ausbildung durch GROHE Dual Tech absolviert und im Anschluss daran eine Anstellung gefunden.

Ein Projekt, bei dem alle gewinnen

GROHE ist es dabei wichtig, sich nicht nur durch Geld- und Sachspenden einzubringen, sondern gemeinsam mit Don Bosco Mondo nachhaltig ein Programm zu etablieren, bei dem die Mitarbeiter auch persönlich helfen und bei dem alle Beteiligten gewinnen: die jungen Menschen, GROHE, die Don Bosco Berufsbildungszentren sowie die jeweilige Volkswirtschaft. So profitiert GROHE als Hersteller von den gut ausgebildeten Handwerkern, die sicherstellen, dass die hochwertigen Produkte perfekt eingebaut werden und somit fehlerfrei funktionieren. Gleichzeitig ergibt sich für das Unternehmen ein Nutzen durch die aktive Weiterentwicklung des Marktes mit ausreichend vielen qualifizierten Arbeitskräften und durch die langfristige Etablierung der Marke vor Ort. Bisher wird das Programm an den drei Standorten Mumbai-Kurla in Indien, Manila-Tondo auf den Philippinen und ab sofort auch New Delhi in Indien umgesetzt. Eine weitere Lehrwerkstatt in Ägypten ist bereits in Planung.

GROHE Dual Tech wurde 2012 im "Innovationswettbewerb für Vorhaben der beruflichen Bildung in Entwicklungsländern" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Für GROHE ist das Hilfsprojekt eine wichtige Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie, indem das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Bildquellen: GROHE

Webseite: www.grohe.com

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Die Dritte im Bunde

Empa

Bereits zwei Forscher wurden zum «Distinguished Senior Researcher» der Empa ernannt, doch wie heisst es so schön? Aller guten Dinge sind drei. Per 1. Mai trägt auch Barbara Lothenbach diesen Titel.

«Dass ich als eine der ersten mit dieser neu geschaffenen Auszeichnung bedacht werde, ehrt mich sehr». Barbara Lothenbach wurde Anfang des Monates als dritte Forscherin zum «Distinguished Senior Researcher» ernannt. Die Forscherin im Bereich Zementchemie und Zementhydration ist bereits seit 2002 in der Abteilung tätig und beschäftigt sich mit der Modellierung und der Chemie eines eigentlich «trockenen» Themas: Beton. Doch dieses Material bietet spannende Möglichkeiten und erlaubt ihr, sowohl Grundlagen als auch deren praktische Anwendungen zu erforschen. Für sie ist es spannend, nicht nur «traditionelle» Zemente sondern auch mögliche Alternativen dazu zu entwickeln. Die Pro-duktion von Zement ist für rund 5% der CO2 Emissionen verantwortlich - da ist die Suche nach neuen Materialien wichtig.

Ihr Engagement und ihre langjährige Erfahrung sind dann auch Grund, dass Barbara Lothenbach von einem Gremium aus Direktionsmitgliedern der Empa und externen Partnern zur «Distinguished Senior Researcher» ausgezeichnet wurde. «Die wissenschaftliche Qualifikation von Barbara Lothenbach ist hervorragend», begründet Peter Richner den Entscheid. Beleg dafür sei ihr h-Faktor von 31 (Web of Science), der im Fachgebiet Zement und Beton nur von wenigen herausragenden Professoren und Pro-fessorinnen erreicht wird. Sie ist zudem fast durchwegs Erstautorin bei ihren meistzitierten Artikeln.

Webseite: www.empa.ch

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Blumen erzeugen Elektrizität

In der Umwelt Arena erzeugen sogar Blumen Elektrizität

Neu schmücken zwei riesige "Sonnenblumen" die Umwelt Arena Spreitenbach: Das weltweit erste All-in-One-Solarsystem smartflower streckt wie eine Sonnenblume ihre Blätter Richtung Sonne, fängt die Energie ein und wandelt sie in Elektrizität um.

Mai 2015 "Kaum eine andere Pflanze nutzt die Solarenergie so effizient wie die Sonnenblume", erklärt Thomas Daubek, CEO smartflower energy technology, das Design seiner neuartigen Solaranlage.

Pünktlich zum Sonnenaufgang beginnt die smartflower mit der Stromerzeugung. Per Knopfdruck entfaltet sich die rund 18 m² grosse Solarfläche. Dann folgt die Sonnenblume vollautomatisch und zweiachsig dem Sonnenverlauf und garantiert so immer den optimalen 90-Grad-Winkel zur Sonne. Sobald die Sonne bei starker Bewölkung wieder auftaucht, ist die smartflower bereits in der optimalen Position zur Stromproduktion. Bei stärkerem Wind legen sich die Module der smartflower wie ein Helikopter waagrecht in die Luft, bei einem Sturm klappen sie sich automatisch zusammen.

Dank Hinterlüftung wird die Temperatur der einzelnen Module um 10-20°C. abgekühlt, was die Effizienz der Stromproduktion um 5 - 10 % verbessert. Im Vergleich zu einer konventionellen Aufdachanlage kann die Produktion mit der zweiachsigen Nachführung um bis zu 40 % gesteigert werden.

Dank 'Plug & Play' kann die smartflower praktisch überall als Kraftwerk eingesetzt werden. Auch im eigenen Garten. Aufstellen, anschliessen und sofort fliesst saubere Energie für den ganzen Haushalt. Je nach Region liegt der Jahresertrag zwischen 3'400 und 6'200 kWh und deckt damit den durchschnittlichen Strombedarf eines Haushalts im mitteleuropäischen Raum ab (ca. 4000 kWh pro Jahr).

Ein Besuch der Umwelt Arena lohnt sich auf jeden Fall: In 45 Ausstellungen erleben Besucher, wie durch korrekte Handhabung und energieeffiziente Lösungen Energie und Geld gespart werden kann - ohne Einschränkung der Lebensqualität.

Webseite: www.umweltarena.ch

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Das ist NEST

Im Bau- und Energiebereich ist es schwierig, neue Technologien und Produkte schnell auf den Markt zu bringen. Tiefe Energiepreise, lange Investitionszeiten und viele Regeln hemmen die Risikobereitschaft der Unternehmen. Heute besteht oft eine grosse Lücke zwischen Technologien, die im Labor funktionieren, und dem Markt, der zuverlässige, ausgereifte Produkte verlangt. NEST beschleunigt den Innovationsprozess, indem es eine Plattform bietet, auf der Neues unter realen Bedingungen getestet, verbessert und demonstriert werden kann.

NEST besteht aus einem zentralen Rückgrat – dem «Backbone» – und drei offenen Plattformen, auf denen einzelne Forschungs- und Innovationsmodule nach einem «Plug-&-Play»-Prinzip installiert werden. In diesen Units wird gearbeitet und gewohnt – und gleichzeitig sind sie belebte Versuchslabors. Im NEST arbeiten nationale und internationale Forscherteams aus Universitäten und Fachhochschulen, Architekturbüros und innovative Firmen aus der Baubranche zusammen. Gemeinsam erschaffen Forschung, Wirtschaft und öffentliche Hand die Zukunft des Bau- und Energiebereichs.

Das architektonische Konzept von NEST wurde vom Architekturbüro Gramazio Kohler Architects entwickelt.

Thematische Schwerpunkte

- Ressourcenschonender Leichtbau - mit weniger Material zu mehr Nachhaltigkeit
- Modularer Aufbau - mit einem hohen Vorfertigungsgrad zu mehr Effizienz
- Natürliche Bauweise - nachhaltige Lebensqualität mit natürlichen Ressourcen und wenig Technik (LowTech)
- Renovierungen und Erweiterungen - nachhaltige Konzepte und Technologien, um den Gebäudepark zu renovieren
- Urban Mining / Cradle-to-Cradle-Ansatz - Verwendung von recycelten und recycelbaren Materialien in der Konstruktion
- Büro der Zukunft - Arbeitsumgebung für Kreativität und optimierte Zusammenarbeit
- Fitness & Wellness der Zukunft - Gesundheit und Erholung mit optimiertem Energieverbrauch und aus erneuerbaren Energien
- Glasarchitektur - intelligenter Einsatz von Glas als Baustoff
- Digital Living - intelligente Technik für künftige Generationen
- Digitale Bauprozesse von der Planung bis zum Betrieb - Building Information Modeling, digitale Fertigung, Computer Aided Facility Management
- LowCost - kostenoptimierte Konstruktion für erschwinglichen und nachhaltigen Wohnungsbau
- Dezentrale vs. zentrale Technologien zur Energiegewinnung, Umwandlung und Speicherung
- Optimierung der Wassernutzung

Webseite: www.empa.ch/de/web/nest/

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Schweiz als Hotspot für Geoinformation

Drohnen, Robotik, Verkehrsnavigation, intelligente Modellierungen im Raum oder das selbstfahrende Auto - all diese modernen Technologien unserer Zeit benötigen als Grundlage Geoinformationen. Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren mit den beiden Hochschulen ETH und EPFL und zahlreichen Startups zum weltweit führenden Labor für Geoinformation und neuen intelligenten Anwendungen entwickelt. Vom 7. bis 9. Juni treffen sich in Bern am GEOSummit 2016 die führenden Experten, Unternehmer und Politiker zum grössten Geoinformations-Event der Schweiz und diskutieren Lösungen für eine Welt im Wandel.

Die Bedeutung von Rauminformationen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen und die Zahl der Anwendungen ist regelrecht explodiert. Im Spannungsfeld von Digitalisierung, Big Data und den aktuellen Herausforderungen des Bevölkerungswachstums, des steigenden Raum- und Energiebedarfs und der wachsenden Mobilität kommt der Geomatik eine Schlüsselrolle zu. Die Schweiz hat heute bei Drohnen, Robotik, intelligenten Modellierungen im Raum und Verkehrssimulationen weltweit eine führende Rolle, die es zu verteidigen gilt.

Geoinformationen als Rückgrat unserer vernetzten Welt

Als Geoinformationen gelten alle Informationen, die Eigenschaften - wie Lage, Beschaffenheit und Nutzung - eines Ortes beschreiben. Beispielsweise zeichnen Smartphones die Bewegungsmuster des Besitzers anonym auf. Räumlich ausgewertet können diese Geodaten für eine effiziente Verkehrsplanung genutzt werden. Aber auch in unserem Alltag sind wir täglich auf Rauminformationen angewiesen: Navigieren mit Google Maps, Zahlen mit der Kreditkarte oder die Koordination des öffentlichen Verkehrs wären ohne Geoinformationen unmöglich.

GEOSummit 2016: Bundesrat Guy Parmelin unterstreicht Relevanz

Am GEOSummit 2016 werden die neusten Innovationen vorgestellt und von Experten, Wirtschaftsvertretern und Politikern kontrovers diskutiert. Unter dem Motto "Lösungen für eine Welt im Wandel" setzt sich die Geoinformations-Branche vom 7. bis 9. Juni mit den aktuellen Megatrends auseinander. Der GEOSummit, Kongress und Messe zugleich, findet alle zwei Jahre in Bern auf der BERNEXPO statt und ist Treffpunkt für Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Bundesrat Guy Parmelin besucht die Messe und wird die Bedeutung der Branche in seiner persönlichen Grussbotschaft erläutern.

Genaue Voraussage der Verkehrsentwicklung dank Big Data

Da heute praktisch jeder ein Smartphone mit sich führt, ist das Mobilitätsverhalten der Schweizer Bevölkerung ausgezeichnet dokumentiert. Diese Daten lassen sich - selbstverständlich anonymisiert - zur Analyse des Mobilitätsverhaltens nutzen. Der ETH Spinoff Senozon AG kombiniert diese Informationen mit wissenschaftlich fundierten Simulationsmodellen. Dadurch ist es erstmals möglich, für alle Orte der Schweiz und für jeden Wochentag, präzise Aussagen zum Mobilitätsverhalten der Bewohner zu machen. Damit entsteht ein neues Instrument, welches die Mobilitätsplanung zu Grossüberbauungen und Quartieren für einen Zeithorizont von 10 bis 15 Jahre ermöglicht. Mit dieser Methode können - als aktuelles Beispiel - Mehrverkehr und Verkehrsverlagerungen, die durch den neuen Gotthard Basistunnel verursacht werden, abgeschätzt werden. Dieses Wissen ermöglicht die frühzeitige Planung flankierender Massnahmen. Zudem kann auf dieser Grundlage der weitere Ausbaubedarf der Infrastruktur identifiziert und entsprechende Projekte rechtzeitig initiiert werden.

Neue Möglichkeiten in der Prävention von Naturgefahren

Durch die Klimaerwärmung gehen in der Schweiz die Gletscher zurück, Permafrostböden tauen auf und Extremereignisse nehmen laufend zu. Damit werden Naturgefahren wie Steinschläge, Mauergänge, Hochwasser und Trockenperioden in den nächsten Jahren nochmals deutlich zunehmen. Diese Gefahren lassen sich mit Computermodellen verstehen und Risikozonen identifizieren. Dank neusten Fortschritten in der Forschung konnte die Genauigkeit der Prognosen massiv verbessert und Vorsorgemassnahmen können heute sehr gezielt getroffen werden. Diese neuen Möglichkeiten wurden nach der grossen Überschwemmung im Jahr 2005 des Mattequartiers entlang der Aare in Bern genutzt. Die Ursachen wurden mit den neusten Methoden analysiert und auf dieser Basis Massnahmen eingeleitet. Heute kann die Wiederholung einer Überschwemmung in diesem Ausmass ausgeschlossen werden und das Quartier unterhalb der Berner Altstadt gilt als besser geschützt.

Schweizer Drohnen revolutionieren die Luftvermessung

Die Drohnentechnologie hat sich in den letzten Jahren fundamental entwickelt. Heutige Profi-Geräte können sich dank Geodaten im Raum orientieren und fliegen selbständig eine vorher definierte Fläche ab. Zudem wurde die Bedienung einfacher und die Preise sind massiv gesunken. Die Möglichkeiten in der Vermessung haben sich damit revolutioniert: Früher war die Vermessung mit Flugzeugen teuer und umweltbelastend. Heutet ist diese mit Drohnen günstig, leise und umweltfreundlich. Drohnen können aber auch unkompliziert im Alltag vieler Berufsgattungen eingesetzt werden, zum Beispiel in der Landwirtschaft zum Aufspüren von Rehkitzen vor dem Mähen oder bei Rettungseinsätzen in unwegsamem Gelände. Am GEOSummit 2016 werden die neusten Drohnen vorgestellt und auf dem Vorplatz der BERNEXPO live vorgeführt.

Bild 1: GEOSummit
Bild 2: Pix4D
Bild 3: Senozon AG

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Grosszügige Raumklima Schulungsstätte

Zehnder Academy als neues Kompetenz-Zentrum für Komfortlüftungen, Design-Heizkörper & Heiz- und Kühldecken-Systeme

Gränichen, April 2016. Der Raumklima-Spezialist Zehnder hat an seinem Hauptsitz in Gränichen ein grosses, neues Schulungszentrum geschaffen: Auf 800 m² bietet die hochmoderne Ausbildungsstätte Zehnder Academy nun Möglichkeiten zur theoretischen und praktischen Schulung inkl. Echtzeit-Betrieb der Anlagen. Im stylischen Ambiente, einer Mischung aus modernem Technikforum und Industrial Loft, wird von erfahrenen Profis kompetent und praxisnah das Wissen um die Welt der modernen Haustechnik vermittelt, ob für den privaten, öffentlichen oder gewerblichen Bereich.

Im Zentrum der Kurse steht das Verständnis für effiziente Komfortlüftungsanlagen im Zusammenhang mit dem Begreifen der gesamten Gebäudetechnik als ganzheitliches Konzept. Die verschiedenen Schulungsmodule bieten die Möglichkeit, in separaten Bereichen der grossen Academy-Halle praxisgerecht mit allen Komponenten der Zehnder Gesamtlösungen für Haustechnik vertraut gemacht zu werden. So wird der Blick eröffnet für eine vernetzte Perspektive auf Komfortlüftung, Design-Heizkörper und Heiz- und Kühldecken-Systeme.

Die Seminare dauern üblicherweise einen Tag. Dabei kann aus dem vielseitigen An-gebot differenziert nach Informationsbedarf zwischen folgenden Themenbausteinen gewählt werden: Komfortable Wohnraumlüftung in Theorie und Praxis, gesetzliche Grundlagen, Vorteile aufeinander abgestimmter Raumklimasysteme, Anwendungs-beispiele aus Sanierung und Neubau, Inbetriebsetzung und Wartung und Verkaufsargumente. Zudem herrscht ein Klima auf Augenhöhe zwischen Moderator und Teilnehmern, das einen aktiven, kollegialen Austausch ermöglicht. Zum individuellen Charakter zählt auch, dass für die Profikurse im Vorfeld mit den Verantwortlichen des jeweiligen Betriebs abgeklärt wird, wo die wesentlichen Ausbildungsbedürfnisse liegen und darauf basierend die genauen Inhalte eines massgeschneiderten Seminars festgelegt werden.

Deshalb liegt der konkrete Nutzen der neuen Zehnder Academy sehr hoch: Absolventen der Kurse können Anlagen schnell und sauber bestimmen, montieren und in Betrieb setzen, was Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit optimiert. Interessierte an der Schulung zum "Raumklimaexperten" finden Terminvorschläge und Anmeldeformulare online unter www.zehnder-systems.ch. Anmeldemöglichkeit besteht via academy@zehndergroup.com oder im Direktkontakt mit Schulungsleiter René B. Oppliger unter der Nummer 062 855 14 61.

Motiv 1:
In der hochmodernen Zehnder Academy vermitteln erfahrene Profis auf 800 m² Schul-ungsflächen eine vernetzte Perspektive auf Komfortlüftung, Design-Heizkörper und Heiz- und Kühldecken-Systeme - in Theorie und Praxis.
Motiv 2:
Die neugeschaffene Zehnder Academy in Gränichen bietet professionelle Schulungen zu allen Aspekten der komfortablen Raumlüftung und intelligenten Gesamtlösungen der Raumklimatechnik. Die Broschüre inkl. Anmeldeformularen findet sich online auf www.zehnder-systems.ch

Webseite: www.zehnder-systems.ch
Kontakt: info@zehnder-systems.ch

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Dranbleiben lohnt sich

Energiestrategie 2050

Der Ständerat hat das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 abschliessend beraten.
Das Resultat ist durchzogen. In einigen Punkten wird der Nationalrat wieder nachbessern müssen. Insbesondere bei der Befristung der Kostendeckenden Einspeisevergütung KEV und beim Umgang mit den bestehenden Atomkraftwerken.


Der Ständerat hat das Instrument der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) klar bestätigt. Er hat richtigerweise den Finanzierungsbeitrag für die saubere Stromproduktion auf 2.3 Rp./kWh erhöht. Dies unter anderem mit der Begründung, dass neu auch Grosswasserkraftwerke, die betriebswirtschaftlich unter Druck geraten, zeitlich limitiert mit KEV-Geldern unterstützt werden sollen. Die AEE SUISSE unterstützt das jetzt skizzierte Modell und dessen Finanzierung mittels 0.2 Rp./kWh. Dass der Ständerat gleichzeitig aber eine Sunset-Klausel einführen will, ist nicht zielführend und wiederspricht der langfristigen Zielsetzung des Umbaus auf Erneuerbare Energien. Eine Befristung macht wenn überhaupt nur dann Sinn, wenn sie an das Erreichen der Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien gekoppelt wird. Die jetzt festgelegte Befristung auf sechs Jahre ist willkürlich und schafft alles andere als Investitionssicherheit. Die AEE SUISSE lehnt sie ab. Auch nicht überzeugend ist das Festhalten am Prinzip der Direktvermarktung von erneuerbaren Energien, insbesondere für Kleinproduzenten. Dass die Abnahmepflicht der dezentral produzierten Energien mengenmässig limitiert wird, muss ebenfalls als ungenügende Rahmenbedingung im Sinne der langfristigen Zielsetzung bemängelt werden. Der Nationalrat ist aufgefordert, diese Fehlkonstruktionen wieder rückgängig zu machen.

Dass der Ständerat am Prinzip der minimalen Vergütungspflicht durch die Netzbetreiber festhalten will, ist richtig. Dass sich Endverbraucher zum Eigenverbrauch zusammenschliessen können, begrüsst die AEE SUISSE als eine zusätzliche Verbesserung für die Produzenten von erneuerbaren Energien. Entscheidend bleibt, ob nach der Beratung des ersten Massnahmenpaketes die willigen Investoren tatsächlich verlässliche Rahmenbedingungen vorfinden oder ob sie wie bisher auf Wartelisten bürokratisch verwaltet werden. Richtig und wichtig ist, dass der Ständerat wie bereits der Bundesrat und der Nationalrat die Nutzung von erneuerbaren Energien zum nationalen Interesse erklärt. Damit ist neu eine Güterabwägung möglich, wenn es um den Bau von Anlagen in Landschaften von nationaler Bedeutung geht. Profitieren werden davon vor allem die vielseits blockierten, aber im Kern umweltverträglichen Windkraftprojekten.

Mutloser Ständerat bei Gebäuden und Atom
Dass der Ständerat die Steuerabzüge für energetische Sanierungen und Ersatzneubauten aus der Energiestrategie 2050 streichen und dass er einer Erhöhung der CO2-Abgabe auf 84 Franken pro Tonne CO2 nicht zustimmen will, ist klimapolitisch wenig überzeugend. Die Hälfte des Energieverbrauchs der Schweiz geht auf das Konto der Gebäude. Hier besteht grösster Handlungsbedarf und hier braucht es griffige Instrumente. Die Entscheide des Ständerates sind ungenügend. Gleiches gilt auch für die Ablehnung eines Langzeitbetriebskonzeptes für die Atomkraftwerke. Der Ausstieg aus der Atomenergie braucht einen Plan und ein Datum.

Webseite: www.aeesuisse.ch
Kontakt: info@aeesuisse.ch

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Die Gebäudetechnik Branche Schweiz

Zur Branche der Gebäudetechnik in vorliegendem Rahmen zählen die Gewerke Heizung - Lüftung - Klima - Kälte - Sanitär - Elektro und Gebäudeautoamtion. Auf der Webseite des Verbandes Suissetec kann man am 1.10.2013 nachlesen, dass die Firmen, die dem Suissetec angeschlossen sind ca. CHF 5,9 Milliarden Umsatz pro Jahr generieren. Die Suissetec umfasst 3'300 Betriebe inklusive den Betrieben der Spenglerei und Gebäudehülle. Wenn von den vorliegenden Zahlen der Branchenumsatz gerechnet wird, kommt man auf ca. CHF 8 Milliarden Umsatz mit rund 45'000 Arbeitskräften.

Wahrscheinlich gibt es in der Schweiz zwischen 30 und 40 Vereine und Verbände, die sich in irgendeiner Weise mit der Gebäudetechnik beschäftigen. Am 28. Juni 2013 haben 28 Vereine und Verbände beschlossen, ihre Aktivitäten im Rahmen der "Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände - KGTV" zu koordinieren.

Die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände koordiniert und unterstützt die einzelnen Verbände und Vereine bei ihren Aktivitäten und bietet insbesondere bei politischen Vorstössen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene Support.

Webseite: www.kgtv.ch
Kontakt: info@kgtv.ch

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Die ersten PelletsExperten sind da

Der PelletsExperte ist DIE kompetente Fachperson im Bereich Pelletheizanlagen. Bauherren, die sich für ein umweltfreundliches Heizsystem interessieren, wird emp-fohlen einen PelletsExperten zu Rate zu ziehen.

Mit der Unterstützung des Bundesamtes für Energie hat der Verein proPellets.ch im ver-gangenen März 68 PelletsExperten ausgebildet. Das Interesse an der Weiterbildung war gross und alle drei Kurse ausgebucht. Unter den Teilnehmenden befanden sich haupt-sächlich Heizungsinstallateure, -techniker, Planer und Kaminfeger, sodass ein reger Aus-tausch stattfand.

Im Kurs wurden Wissen und Fakten über das Produkt, den Markt und den Umgang mit Holzpellets vermittelt. Zudem wurden verschiedene Heizsysteme verglichen und die not-wendigen Anpassungen am Gebäude vorgestellt, zum Beispiel in Sachen Brandschutz. Ein weiterer Fokus richtete sich auf die Optimierung der Lagerinstallation, die unter Einbezug von viel Praxiserfahrung behandelt wurde. Den Abschluss des Tages bildete die Besichtigung eines Pelletwerks. Die angehenden PelletsExperten lernten dabei den ganzen Prozess vom Rohstoff über die Herstellung bis zu lieferfertigen Pellets kennen.

PelletsExperten verfügen über ausgewiesene Kenntnisse mit Pelletheizanlagen und kön-nen für eine kompetente Beratung zum Heizsystem beigezogen werden. Sie sorgen für eine einwandfreie Installation der Anlage und stehen bei bestehenden Anlagen dem Hei-zungsbetreiber mit Rat und Tat zur Seite. Der PelletsExperte kann auf die Unterstützung vom Fachverein proPellets.ch zählen, der ihn über aktuelle Entwicklungen rund ums Thema Pellets informiert.

Auf der Webseite www.pelletsExperte.ch finden interessierte Bauherren PelletsExperten in ihrer Nähe. Die Heizungssanierungs-Saison kann somit losgehen.

Webseite: www.propellets.ch
Kontakt: info@propellets.ch

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Eines der innovativsten Unternehmen

Große Expertenbefragung von brand eins Wissen und Statista

Was macht ein Unternehmen zum Innovator? Und wodurch zeichnen sich Innovationen aus? Das Corporate Publishing Unternehmen brand eins Wissen, eine Tochter der brand eins Medien AG in Hamburg, und Statista, Betreiber des führenden Statistik-Portals Statista.com, wollten es genauer wissen. Sie fragten 2056 Vertreter aus Unternehmen, die mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurden, sowie 4326 Experten von Atheneum Partners, einem weltweiten Netzwerk im Bereich Wissenstransfer und Research, nach den innovativsten Branchenvertretern. Aus einem Vorschlagsverzeichnis mit 1.800 Unternehmen schafften es 256 auf die Bestenliste. Eines dieser Unternehmen ist die Grohe AG, die damit zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands gehört und den Titel Innovator des Jahres 2016 erhält.

Die 256 Unternehmen wurden in den drei Innovationsbereichen Produkte, Prozesse und Unternehmenskultur bewertet und teilen sich auf 20 verschiedene Branchen auf. GROHE zählt zur Kategorie Konsumgüter, in der auch so namhafte Unternehmen wie Henkel AG & Co. KGaA, Samsung Electronics GmbH, adidas AG sowie Miele & Co. KG ausgezeichnet wurden. Michael Rauterkus, CEO der Grohe AG: "Wir sind stolz, dass unsere Innovationskraft von den Experten anerkannt wird und uns einen Platz auf der Bestenliste beschert hat. In diesem Umfeld weltweit bekannter Innovatoren ist es für uns eine besondere Ehre und Auszeichnung, aus der großen Zahl innovativer Unternehmen ausgewählt worden zu sein. Unser Ziel ist es jetzt, unserem Titel als Innovator des Jahres 2016 gerecht zu werden und die Sanitärbranche weiterhin durch innovative Technologien, Designs und Produkte voranzutreiben."

Webseite: www.grohe.com

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Ökobeichtstuhl in der Umwelt Arena

Für alle, die eine Umweltsünde begangen und ein schlechtes Gewissen haben: Der neue Ökobeichtstuhl in der Umwelt Arena Spreitenbach zeigt Möglichkeiten, wie man seine Umweltsünden abgelten kann und sensibilisiert mit einem Augenzwinkern für umweltschonendere Verhaltensweisen im Alltag.

Spreitenbach, 22.3.2016 Mit Charme und einem Augenzwinkern will der Ökobeichtstuhl die Besucher der Umwelt Arena Spreitenbach motivieren, das eigene Tun zu hinterfragen und den Alltag in Zukunft etwas umweltverträglicher zu gestalten. Der Ökobeichtstuhl erhöht die ökologischen Handlungskompetenzen indem er aufzeigt, welche Auswirkungen verschiedene Verhaltensweisen auf die Umwelt haben und wie man diese wieder gut machen kann. Zentrales Element ist eine begehbare "Box", welche zuerst die Neugier wecken soll. Auf humorvolle und unterhaltsame Art lassen sich im Innern dann die begangene Ökosünden beichten. Zur Wiedergutmachung wird eine "gute Tat" empfohlen. Der Ökobeichtstuhl ist nicht moralisierend, sondern gibt spassige Empfehlungen, wie sich ökologische Entscheidungen in den Alltag integrieren lassen.

In der auffälligen, begehbaren Box werden die Besucher von einer Stimme herzlich willkommen geheissen. Im Dialog wird auf einem interaktiven Touchscreen zwischen diversen umweltschädigenden Taten eine passende ausgewählt, worauf verschiedene Möglichkeiten zur Wiedergutmachung angeboten werden. Ein Regler zeigt die Grössenordnung der Umweltbelastung in verschiedenen Bereichen auf. Die Sünden und guten Taten sind mit wissenschaftlich fundierten Quantifizierungen der Umweltauswirkungen (Ökobilanzdaten) hinterlegt.

Der Ökobeichtstuhl ist ein interdisziplinäres Projekt des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen IUNR der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW. Die ZHAW garantiert die gebotene Wissenschaftlichkeit und Sorgfalt in der Berechnung der nötigen Umweltdaten.

Der Ökobeichtstuhl steht ab sofort bis am 10. April 2016 allen Besuchern der Umwelt Arena zur Verfügung.

Die Umwelt Arena ist eine beliebte Erlebniswelt für Familien und Fachleute. Rund 140 Partner informieren in 45 spannend inszenierten Ausstellungen zu Themen der Nachhaltigkeit. Besucher erfahren - alters- und interessensgerecht aufbereitet - viel Neues und Spannendes über Energieeffizienz im Alltag sowie die aktuellen Trends und Innovationen. Besonders beliebt sind Testfahrten auf dem Indoor-/Outdoor Parcours mit Zwei- oder Vierradfahrzeugen wie Tret-Kart, E-Bike, Segway, E-Scooter, Space Scooter (Kickboard), Street Stepper bis hin zu den neusten Elektroautos BMWi3, Nissan E-NV200, Renault Twizy, VW e-up oder Renault Zoe.


Öffnungszeiten:
Ausstellung: Donnerstag/Freitag 10-18 Uhr; Samstag/Sonntag 10-17 Uhr. Events/Führungen: Dienstag bis Sonntag nach Vereinbarung
Aktuelle Öffnungszeiten und Daten Indoor Parcours siehe:

Webseite: www.umweltarena.ch

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Miele erhält Best Practice Label

Deutsche Energieagentur dena lobt "herausragende Energieeffizienzprojekte" des Unternehmens

Der Hausgerätehersteller Miele hat seit der Jahrtausendwende nicht nur Strom- und Wasserverbräuche seiner Produkte um die Hälfte gesenkt, sondern auch den konzernweiten Energiebedarf des Unternehmens durch zahlreiche Maßnahmen stark reduziert. Für sein erfolgreiches Energiemanagement erhielt Miele kürzlich das "Best Practice Label" der Deutschen Energieagentur (dena), das Projekte mit Vorbildcharakter auszeichnet.

Die Zahlen sprechen für sich: Der spezifische Energieverbrauch, also der Verbrauch je Tonne Produkt, sank seit dem Jahr 2000 um 32,7 Prozent - obwohl neue Werke entstanden und die Produktion ausgeweitet wurde. Zusätzlich setzte Miele über alle Standorte hinweg allein zwischen 2012 und 2014 insgesamt über 50 Energieeffizienzmaßnahmen um. Mit 43 Maßnahmen, die sich eindeutig beziffern lassen, konnten über 2,8 Gigawattstunden Strom und damit 481.600 Euro pro Jahr eingespart werden.

Die vorausgehende Ermittlung der Potenziale und die Umsetzung der Maßnahmen wurden maßgeblich durch das Energiemanagementsystem gesteuert, für das Miele bereits 2012 die Zertifizierung erhielt. Schon bei der Einführung wurde das System besonders "schlank" gestaltet und mit einem zentralen Datenbanksystem verbunden, damit es die Akteure unkompliziert und effektiv zur Ermittlung, Dokumentation und Bewertung von Daten nutzen können. Die wesentlichen Elemente sind einheitliche und für alle verständliche Dokumente und "Werkzeuge" (Software), entwickelt von den Energiebeauftragten in den einzelnen Werken - die sich nun besonders über die Auszeichnung freuen.

Webseite: www.miele.de

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Fit für die Zukunft

GROHE steht als modernes Unternehmen für kontinuierliche Weiterentwicklung und nachhaltiges Wachstum. Aufbauend auf einer langen Tradition der Innovationsführerschaft und einer zukunftsorientierten Ausrichtung hat sich die Marke mit einzigartigen Produktneuheiten und fortschrittlichen Technologien einen Namen gemacht. Dank seiner Rolle als zentraler Partner innerhalb von LIXIL Water Technology kann GROHE seine langjährige Erfahrung und sein Wissen in die Marken des globalen Weltmarktführers einbringen. Gleichzeitig profitiert GROHE selbst vom Kompetenzaustausch, zum Beispiel bei der Entwicklung der GROHE Sensia® Dusch-WCs sowie von GROHE SmartControl.

Deutscher Markt als Wirtschaftsfaktor und Kompetenzstandort

Deutschland ist und bleibt für GROHE ein bedeutender Markt - sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch unter technologischen Gesichtspunkten. GROHE konnte hier seinen Marktanteil von 2011 bis 2015 kontinuierlich ausbauen und wächst mit einer Rate von rund sieben Prozent etwa doppelt so stark wie der Markt selbst mit rund vier Prozent. Der Anteil des deutschen Marktes am Gesamtumsatz des Unternehmens liegt bei 20 Prozent. Gleichzeitig ist Deutschland für GROHE der führende Innovationsstandort mit den drei Kompetenzzentren in Hemer (Armaturen), Lahr (Brausen und Duschsysteme) sowie Porta Westfalica (Sanitärsysteme). Zur Stärkung und Förderung der deutschen Standorte investiert GROHE aktuell in ein weiteres Blockheizkraftwerk (BHKW) in Lahr, nachdem bereits im vergangenen Jahr ein BHKW in Hemer an den Start gegangen ist. Zudem plant das Sanitärunternehmen die Weiterentwicklung der Oberflächengalvanik in Lahr.

"Für uns ist es aber auch wichtig, über die deutschen Grenzen hinauszuschauen und Synergien verschiedener Märkte zu bündeln", sagt Andrea Bußmann, Regional Vice President Central Europe. "Wir verstehen Deutschland, die Schweiz und Österreich immer mehr als einen großen Markt und das verschafft uns noch mehr Handlungsspielraum bei einer integrierten, umfassenden und zielgruppenspezifischen Marktbearbeitung - auch hier ganz nach unserem Motto 'Gemeinsam handeln, zusammen wachsen'."

Produkte mit langer Technologiehistorie

GROHE Produkte sind weltweit erfolgreich. In Zentraleuropa verzeichnet GROHE das stärkste Umsatzwachstum in den Segmenten Armaturen, Duschsysteme und Thermostate. Der Bereich Bad und Thermostate ist mit einem Umsatzanteil von etwa 47 Prozent um rund fünf Prozent gewachsen, Brausen und Duschsysteme mit etwa 17 Prozent Umsatzanteil um rund 21 Prozent, Küche mit etwa zehn Prozent Umsatzanteil um rund elf Prozent und Professional mit 18 Prozent Umsatzanteil um rund drei Prozent.

Die Basis für alle GROHE Produkte bilden die vier Markenwerte Technologie, Qualität, Design und Nachhaltigkeit. Die GROHE Mitarbeiter ziehen als "Masters of Technology" Inspiration aus der tief verwurzelten Technologie-DNA des Unternehmens. Mit einer Mischung aus innovativer Handwerkskunst, Teamarbeit und effizienten Prozessen schaffen sie für die Endkunden erlebbare Produktvorteile, die "Moments of Truth". Dabei werden die Produkte nicht nur in Deutschland entwickelt und gestaltet, sondern auch nach den hohen deutschen Qualitätsstandards gefertigt. Dieses Vorgehen ermöglicht es GROHE, bis zu zehn Jahre Garantie auf seine Produkte zu geben. Auch das vielfach preisgekrönte Design aus dem in-house GROHE Design Studio steigert den Wert der innovativen Produkte. Mehr als 200 Auszeichnungen hat GROHE seit 2005 für sein Design bereits gewonnen.

Nachhaltigkeit in vielen Formen

Verantwortungsbewusstsein und Nachhaltigkeit zeigen sich bei GROHE in zahlreichen Facetten. Sie sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur und ebenso eine unverzichtbare Komponente der zukunftsgerichteten Strategie des Unternehmens. Eine wichtige Rolle spielen dabei wasser- und energiesparende Produkte und Technologien. Neueste Innovationen sind unter anderem die GROHE Zero Technologie mit einer Trinkwasserführung aus Kunststoff für absolut sicheren Wassergenuss sowie die Metalllegierung GROHE Light mit maximal 0,9 Prozent Bleianteil und damit einem um 35 Prozent geringeren Bleigehalt als Standardmessing. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch ressourcenschonende Produktion, wie sie beispielsweise durch den Einsatz der Blockheizkraftwerke ermöglicht wird. Diese dienen der nachhaltigen Gewinnung von elektrischer Energie bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme für den Eigengebrauch.

Weiterhin engagiert sich GROHE in Ausbildung und Nachwuchsförderung - und das nicht nur an den eigenen Standorten. In mehr als 25 verschiedenen Berufen bildet GROHE Fachkräfte aus und kann dabei große Erfolge verzeichnen: Bei den Abschlussprüfungen der IHK gewinnen GROHE Azubis jährlich Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene. International bietet GROHE in Kooperation mit Don Bosco Mondo e.V. unter dem Namen GROHE Dual Tech Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Ausbildungsprogrammen für benachteiligte Jugendliche an. Das Projekt, das 2009 in Mumbai, Indien, gestartet ist, wurde 2012 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausgezeichnet. 2015 hat GROHE eine weitere Ausbildungsstätte auf den Philippinen eröffnet, 2016 folgt eine weitere in New Delhi.

Mit seinem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz konnte GROHE 2015 bereits zum zweiten Mal in Folge beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis überzeugen. Das Unternehmen erhielt eine Top 3 Platzierung in der wichtigen Kategorie "Deutschlands nachhaltigste Großunternehmen". Zudem veröffentlichte GROHE 2015 seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht und hat als erstes Sanitärunternehmen eine Entsprechungserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex abgegeben.

Unterstützung durch Maßnahmen und Innovationen

Verantwortung bedeutet für GROHE auch eine enge Partnerschaft mit Handel und Handwerk. Mit einem klaren Teamgedanken, professionellen Lösungen und umfassenden Serviceangeboten unterstützt der Hersteller die Fachpartner im Arbeitsalltag, damit sie gemeinsam die bestmögliche Kundenansprache realisieren können. Insbesondere die zunehmende technische Komplexität der Produktinnovationen erfordert ein gutes Zusammenspiel aller Vertriebsstufen. So sind Showroom-Personal und Installateure bestens mit den technischen Besonderheiten vertraut und können die zahlreichen Vorteile dem Endkunden vermitteln. Zu den aktuellen Maßnahmen des Herstellers gehören das GROHE Smart Partnerprogramm, ein professionelles Seminarangebot, die Fachpartner-Website und -App sowie Endverbraucheraktionen.

"Wir sind aktuell bestens aufgestellt", so Andrea Bußmann, "und wir sind fit für die Zukunft. Dank unserer Pionierrolle in der Sanitärbranche im Bereich der digitalen Kompetenz können wir unseren Kunden smarte Lösungen für ein intelligentes Zuhause bieten. Dabei setzen wir den Fokus insbesondere auf die Steigerung des Komforts, das individuelle Wohlbefinden und personalisierte Wassererlebnisse." Zu den mit Spannung erwarteten Produkteinführungen im Jahr 2016 zählen das Dusch-WC GROHE Sensia® Arena, das Duschsystem GROHE Rainshower® SmartControl und die Deckenbrause GROHE Rainshower® F-Series 40" Aquasymphony. Bei den Armaturen erwecken die neue Eurostyle und Eurocube Joy mit FeatherControl die Aufmerksamkeit, in der Küche präsentiert GROHE mit GROHE FootControl und GROHE EasyTouch eine neue Generation moderner Küchentechnologien.

Durch Innovationen und Kompetenz erfolgreich am Markt und fit für die Zukunft: die Weltmarke GROHE 2016.

Webseite: www.grohe.ch
Kontakt: info@grohe.ch

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Sonnenenergie für Brauchwasser

Wer würde nicht sofort zugreifen, wenn ein Energielieferant seine Energie gratis zur Verfügung stellt? Bei der Sonne ist dies heute schon möglich. Wirtschaftlich besonders interessant ist die Nutzung der solaren Wärme für Warmwasser bei Mehrfamilienhäusern. Vor allem im Sanierungsbereich wird hier die Solarwärme in einigen Jahren zum Standard gehören. Auch aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften ab dem Jahr 2020.

Mehrfamilienhäuser sind geradezu prädestiniert für die Nutzung solarer Wärme für Warmwasser. Durch den regelmässigen Warmwasserverbrauch steht die Anlage häufig im Einsatz. Dabei verbessern tiefere Deckungsgrade von 30 bis 50 Prozent die Bilanz der Wirtschaftlichkeit zusätzlich. Und neben der besseren Nutzung der Kollektorfläche kann der Speicher auch besser bewirtschaftet werden, wodurch sich Spitzenbezugs- wie auch Niedrigproduktionszeiten einfacher ausgleichen lassen und die Heizung seltener einspringen muss. Ebenfalls werden die spezifischen Kosten kleiner, je grösser die Anlage ist, können die Installationskosten doch auf eine grössere Fläche verteilt werden. Mit Energiegestehungskosten zwischen 15 bis 25 Rappen pro Kilowattstunde übertreffen thermische Anlagen für Brauchwasser bei Mehrfamilienhäusern aber nicht nur Solarthermie-Lösungen bei Einfamilienhäusern (ab 30 Rp./kWh), sondern sind auch konkurrenzfähig mit Photovoltaik-Anlagen, bei denen die Energiegestehungskosten bei 20 bis 25 Rp./kWh zu liegen kommen.

Mit Solarwärme ist man unabhängig von schwankenden Preisen
Die Vorteile der Solarwärme bei Brauchwasseranlagen in Mehrfamilienhäusern gehen aber weit über die einfachere Amortisation hinaus. So bedeutet der Einsatz der Solarthermie beispielsweise auch ein grosses Mass an Unabhängigkeit. Während man bei vielen Energiearten auf Dritte angewiesen ist, steht die Sonne jedem kostenlos zur Verfügung. Die Abhängigkeit von schwankenden Preisen fossiler Energieträger und politischen Einflüssen fällt bei Solar grundsätzlich weg. Die somit einfachere Budgetierung ist für Investoren besonders wichtig. Hinzu kommt eine entscheidende Attraktivitätssteigerung des Objektes. Der Umweltgedanke spielt bei potentiellen Mietern eine immer wichtigere Rolle, umso beliebter sind Wohnungen, bei denen man auf erneuerbare Energie setzt. Investitionen in erneuerbare Energien sind bei Sanierungen ausserdem teilweise wertvermehrend, in der Regel rund 50 bis 70 Prozent der Investition. Dieser Anteil kann in der Schweiz nach Mietrecht auf die Mieten übertragen werden. Für Mieter bedeutet dies zwar eine Mietzinssteigerung, gleichzeitig entfällt aber ein grosser Teil der Nebenkosten für Warmwasser. Dieser Wegfall zeigt sich am Schluss der Abrechnungsperiode in den tieferen Heizkosten. Die Arbeit einer Mehrfamilienhaus-Verwaltung wird dadurch auch nicht komplizierter. Der nicht wertvermehrende Anteil wiederum gilt als Werterhalt und ist als Liegenschaftsunterhalt steuerlich abziehbar.

Ab 2020 sind 10 Prozent erneuerbare Energie auch bei Sanierungen obligatorisch
Trotz all dieser Vorteile: Nur rund 30 Prozent der verkauften Solarwärme-Fläche im Zeitraum von 2002 bis 2013 wurden auf Mehrfamilienhäusern installiert, so eine Markterhebung des Schweizerischen Fachverbandes für Sonnenenergie. Immerhin: Während in anderen Segmenten die Stückzahlen sinken, steigen die Mehrfamilienhausanlagen tendenziell an. Ein positives Signal sind auch die Rückmeldungen jener, die bereits ein entsprechendes Projekt realisiert haben: "Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht mit der Solarthermie-Anlage auf dem Mehrfamilienhaus", bestätigt beispielsweise Margrit Fierz, die bis 2014 in Bauherren-Vertretung für den Bau eines Mehrfamilienhauses mit sieben Eigentumswohnungen in Ebikon verantwortlich war. Als Heizsystem wurde ein Gas-Brennwertgerät kondensierend für die Beheizung sowie ein Solarsystem für die Aufbereitung des Brauchwarmwassers gewählt. Den Ausschlag für die Solarwärme hätten damals ganz praktische Überlegungen gegeben. "Die bereits vorhandene Gasleitung verläuft durch das Grundstück, weshalb eine Gasheizung die idealste Lösung war. Die bestehende Vorgabe, dass der Anteil nichterneuerbarer Energien bei Neubauten höchstens 80 Prozent betragen darf, erfüllte man am einfachsten mit Solarwärme für das Brauchwasser", erklärt Margrit Fierz.

Solche Vorschriften existieren in den meisten Kantonen für Neubauten im Mehrfamilienhausbereich bereits heute. Bald schon werden aber auch Sanierungsobjekte miteinbezogen. Ab 2020 nämlich treten die neusten Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) in Kraft, eine Art harmonisierte Energievorschriften aller Kantone. Erstmals geben diese vor, dass auch bei Sanierungen nicht mehr nur rein auf fossile Heizung gesetzt werden darf. Mindestens 10 Prozent muss erneuerbare Energie sein. Eine Herausforderung für den Schweizer Immobilienmarkt. Denn fossile Brennstoffe gehören hierzulande längst nicht der Vergangenheit an. Noch immer werden rund 1,1 Millionen Wohnbauten mit Heizöl oder Erdgas beheizt, schreibt GebäudeKlima Schweiz, der Schweizerische Verband für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Und von 50'000 neuen Wärmeerzeugern pro Jahr sind rund 80 Prozent Ersatz alter Heizkessel durch neue.

Am einfachsten erfüllt man die Vorschriften mit der Solarwärme
"Wenn man auch zukünftig noch auf das bestehende fossile Heizsystem setzen will, werden ab 2020 wohl tatsächlich viele auch im Sanierungsbereich Solarwärme für Brauchwasser nutzen, um die Vorschriften zu erfüllen. Denn dies ist oft die einfachste Lösung", ist sich Solarthermie-Fachmann Björn Zittra sicher. So könnte bereits mit geringen Investitionen viel erreicht werden, ohne grosse bauliche Anpassungen vornehmen zu müssen. Meist würden schon wenige Module ausreichen, um einen grossen Teil des Brauchwasserbedarfs abzudecken. "Solarthermie-Module haben einen sehr guten Wirkungsgrad, deshalb kann schon mit kleinen Flächen viel erreicht werden", führt Zittra an. Dabei hält Solarwärme auch hier dem direkten Vergleich zu Photovoltaikanlagen durchaus Stand. Während man mit durchschnittlichen Modulen zur Stromproduktion auf einen Wirkungsgrad von 14 bis 16 Prozent kommt, liegt dieser bei der direkten Wärmenutzung bei bis zu 80 Prozent. Der Grund dafür ist, dass die Wärmeeinstrahlung direkt genutzt wird und kein Umwandlungsprozess in elektrische Energie stattfindet. Im Vergleich zu anderen Technologien sind Solarwärme-Anlagen dann auch eine der effizientesten Massnahmen um CO2 zu reduzieren.

In Ebikon hat man sich für eine Kollektorfläche von rund 15 Quadratmetern entschieden, womit sich die Vorschriften zum Mindestanteil erneuerbarer Energien gut erfüllen liessen.
Allgemein geht man bei Mehrfamilienhäusern davon aus, dass 0,5 bis 1 Quadratmeter Kollektorfläche pro Bewohner am wirtschaftlichsten sind. Damit lassen sich erfahrungsgemäss rund 30 bis 50 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs decken. "Vor allem bei grösseren Anlagen ist es aber enorm wichtig, dass sie genau auf die Situation vor Ort angepasst sind, was eine Beratung eines Fachmannes voraussetzt", erklärt Björn Zittra. Denn je nach Region, Neigung und Ausrichtung macht auch eine grössere Fläche Sinn. Hier spielt die jährliche Sonneneinstrahlung eine entscheidende Rolle. "Auch im Mittelland mit weniger Sonnentagen kann besonders in den Sommermonaten aber der Grossteil des Warmwasserbedarfs mit Solarwärme gedeckt werden", so Zittra.

Je höher der angestrebte Deckungsgrad, desto grösser das Speichervolumen
Bei modernen Solarwärme-Anlagen kommunizieren intelligente, vernetzte Regelungen ständig mit dem Wärmeerzeuger und reduzieren den Sollwert der Nachheizung während der Solarladung automatisch, um zusätzlich Energie zu sparen. An einzelnen Tagen kann die Heizung so sogar ganz ausgeschaltet werden und muss nicht für das Warmwasser aktiviert werden, was die Energieeinsparung nochmals verstärkt und die Verluste des Wärmeerzeugers reduziert. Dabei spielt auch die Wahl der Warmwasserspeicher eine grosse Rolle. "Ideal ist, wenn man Platz für eine Vergrösserung des Speichervolumens hat", weiss Zittra. Denn da sich die Sonnenenergie selten mit dem Verbrauch decke, sei eine Speicherung absolut notwendig. Die Grösse des Speichers hängt primär vom angestrebten solaren Deckungsgrad ab, also welchen Energieanteil durch die Solaranlage gedeckt werden soll. Je höher der Deckungsgrad, desto grösser auch das notwendige Speichervolumen. So könnten im Sommer auch kurze Schlechtwetterphasen überwunden werden. Im Mehrfamilienhaus in Ebikon hat man sich für zwei Speicher mit einem Volumen von insgesamt 1'820 Liter entschieden. Bisher hätten sie immer genügend Warmwasser gehabt, betont eine Stockwerkeigentümerin. Man sei sehr zufrieden mit der Anlage. Für die Bauherren-Vertreterin Margrit Fierz ist dann auch klar: "Wir würden sofort wieder diese Lösung wählen, wenn es die Situation anbietet auch bei anderen Objekten."

Webseite: www.gebaeudeklima-schweiz.ch
Kontakt: info@gebaeudeklima-schweiz.ch

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Lenz Sachverständige & Ingenieure

Die LSI - Lenz Sachverständige & Ingenieure GmbH ist Ihr kompetenter Partner für Expertisen, Analysen, Ursachendetermination und Sanierungskonzepten zu Baumängeln + Bauschäden aller Art.

Durch die laufende technische Weiterentwicklung und die bestehenden erhöhten Anforderungen an schnelle + exakte reproduzierbare Messwerte am Objekt sowie Ursachenanalysen vor Ort erweitern wir ständig unsere Geräteausrüstung.

Aktuell verfügen wir über folgende ausschliesslich zerstörungsfreie Mess- + Untersuchungsgerätschaften auf Basis modernster optischer Gerätschaften + Sensorik im Infrarot-, Ultraschall- und Mikrowellenbereich:

- Zerstörungsfreie Messungen von Oberflächen- + Tiefenfeuchten bis 30 [cm] Bauteiltiefe unabhängig vom Versalzungsgrad
- Zerstörungsfreie + berührungslose Messungen von Oberflächen- +Bauteil- temperaturen mit hochgenauen IR-Pyrometern und IR-Wärmebildkameras bis +1'200 [°C]
- Langzeit-Protokollierung von (Raum-) Klimadaten mit autarken Miniaturdatenloggern für je bis zu 2 Mio. Messwerten bei Feuchtigkeitsschäden + Schimmelpilz- schädigungen
- Dichtigkeitsuntersuchungen mit Ultraschallsignalgeber + -Empfänger
- Zerstörungsfreie Messung, Durchmesserbestimmung und Ortung von Stahlbeton-Bewehrungen
- Zerstörungsfreie CM-Feuchte-Messung zur Bestimmung der Belagsreife von zementgebundenen Untergründen
- Zerstörungsfreie Messungen der Belegreife von Beton-, Gips oder Holzuntergründen für Nachfolgegewerke

- Weiterhin führen wir reproduzierbare und genormte Prüfungen der Oberflächenhärteprüfungen von Belagsuntergründen
nach EN ISO 2409, ASTM 3359, ISO 1518, AS 3894-4, EN 43-2, SIS 184188, DIN 18365 mit reproduzierbaren Gitterschnittprüfungen
durch.
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Rasen-Fassade in Zürich

Rasen-Fassade in Zürich erregt AUFSEHEN
Die Fassade des Vegi-Restaurants "HAUS Hiltl" wird mit Kunstrasen begrünt - und erregt Aufsehen der Cityvereinigung Zürich

Kurzum

Über 900m² Kunstrasen umhüllen die Restaurant HILTL-Fassade, nur wenige Meter von der berühmten Einkaufsmeile Bahnhofstrasse in Zürich entfernt. Verwunderte Passanten und Touristen verfolgten den aufwändigen Aufbau, welcher die Firmen Vintage-Village GmbH, Hittnau und die Kunstrasenprofi Schweiz AG aus Tagelswangen ausführten.

Ein Jahr Planung

Die Planung für die Begrünung dauerte über ein Jahr. Neben technischen Herausforderungen mussten auch alle zuständigen Behörden und Immobilienbesitzer von der Aktion überzeugt, sowie Sponsoren gefunden werden. Feuerpolizei, City Vereinigung Zürich, Stadtpolizei, Verkehrspolizei, Heimatschutz, Mieter um nur einige zu nennen. Die schwierigste Aufgabe war allerdings die technische Umsetzung, da es sich nur um eine temporäre Aktion handelt, konnten keine Kleber oder standartmässige Montagevarianten angewendet werden.

Der Künstler / Die Umsetzer

Die Cityvereinigung Zürich hat die Aktion ins Leben gerufen und diese unter AUFSEHEN ZÜRICH überhaupt erst möglich gemacht. Künstler wurden eingeladen, die Fassaden von Gebäuden im Zentrum der Stadt Zürich zu gestalten.

Der 1977 geborene Künstler Marco D. Jakob und seine Firma Vintage-Village GmbH hat in intensiver Zusammenarbeit mit Rolf Hiltl und seinem Team die Begrünung des ältesten vegetarischen Restaurants Europas entwickelt.

Für die Umsetzung zog man die national bekannten Spezialisten für Kunstrasen, die Firma Kunstrasenprofi Schweiz AG aus Tagelswangen zu. Der Zürcher Oberländer Marco D. Jakob ist bekannt für seine Kreativität und Vielseitigkeit gepaart mit der der Fähigkeit, die z.T. sehr herausfordernden Ideen auch professionell um zusetzten. Durch die umfangreiche Umsetzungsplanung mit Marco Erb der Kunstrasenprofi Schweiz AG gelang es, ein geniales über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Projekt zu realisieren.

Das Material / Die Fakten

Man entschied sich für eine nicht sichtbare und sehr fassadenschonende Klemmfixierung welche auch den Anforderungen von Wind und Wetter stand hält.
Zusätzlich zur Fassade wurden echte kleine Gärten im Boulevardbereich angelegt, sodass neben dem Auge auch die Geruchssinne angeregt werden. Isst man auf der schönen Terrasse oder schreitet man am HILTL entlang, fühlt man sich wie in einer grünen Oase - es duftet nach frischen Kräutern und das Auge kann vom Boden bis in 14m Höhe das Grün von Gras erblicken - und dies mitten in der grössten Stadt der Schweiz.

Einige Zahlen verdeutlichen den Aufwand der dieses Projekt zu einem Kraftakt werden liess:
Ein Jahr Planungszeit für 90 Tage Präsentationszeit ( Die Fassade ist noch bis Ende Sept. zu bewundern)
Die Aufbauzeit war auf nur 4 Tage beschränkt
Der Betrieb des Restaurants und der Terrasse musste jederzeit gewährleistet sein
Der Verkehrs- und Fussgängerfluss musste immer gewährleistet sein (mitten im Zentrum der Stadt Zürich)
Umfassende, städtische Sicherheitsmassnahmen mussten eingehalten werden
12 Montage-Spezialisten arbeiteten in verschiedenen Teams von 05.00 bis 23.00 Uhr, 18 Stunden pro Tag
Über 900 m² Kunstrasen aus Holland wurden verarbeitet
Ca, 6000 Heftklammern wurden von Hand mit Elektrotacker verarbeitet
-Mehrere hundert Spezialdübel fixieren den Kunstrasen
Die Montageteams arbeiteten zu zweit in kleinen Skyworker-Gondeln bis zu 16m Höhe während 18 Stunden
Über einen halben Kilometer Klemmlatten wurden für die Fixierung benötigt
Ca 500 Messerklingen wurden für den Zuschnitt der Kunstrasenfläche benötigt


Informationsquellen

Künstler: Marco D. Jakob aus Hittnau ZH

Ausführende Unternehmungen: Kunstrasenprofi Schweiz AG, Marco Erb
Hinterrietstrasse 1, 8317 Tagelswangen / ZH, Schweiz


Webseite: www.kunstrasenprofi.ch
Kontakt: info@kunstrasenprofi.ch

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stilhaus- Effizienz unter einem Dach

Wer sich ein Haus baut, eine Wohnung oder Arbeitsräume einrichtet, muss aus einer Vielzahl von Optionen den richtigen Entscheid fällen. Eine Wahl, die für viele zur Qual wird. Das Angebot ist breit und die Anbieter in alle Himmelsrichtungen verteilt. Sich einen Überblick zu verschaffen und die richtige Beratung herbeizuziehen, wird so zum zeitaufwendigen Kraftakt.

Als Bauherr fühlt man sich oft völlig überfordert und mit den Entscheidungen alleingelassen.

Über Monate hinweg werden Materialmuster, Pläne und Offerten dutzender Unternehmen eingeholt. Während der Umsetzung steht man dem Generalunternehmer, Architekten und einer Vielzahl weiterer Anbieter für Küche, Bad, Parkett etc. gegenüber. Im Nachhinein stellt man dann fest: Die Absprache zwischen den Gewerken fand nicht statt, der Generalunternehmer war nicht wirklich ein Bauherrenvertreter und was die Handwerker ablieferten, entspricht nicht dem, was besprochen wurde.

Effizienz unter einem Dach

Es besteht deshalb ein echtes Bedürfnis nach einem Ort, an dem man schnell eine gezielte Vorauswahl an hochstehenden Anbietern vorfindet. Einen Ort, an dem eingemietete Fachgeschäfte und Hersteller viele Bedürfnisse für Bauen, Wohnen und Geniessen abdecken. Dieser Ort ist das stilhaus.

Wir von stilhaus sind überzeugt, dass die immer umfassenderen Wohn- und Lebenskonzepte vielschichtige Kompetenzen erfordern. Viele Entscheidungen werden nicht rational oder aus Kostengründen getroffen, sondern ergeben sich schlicht aus Überforderung und Zeitdruck. Oft ist man im Nachhinein mit den gefällten Entscheidungen unzufrieden. Deswegen ist die Selektion an qualitativen Mietern das wichtigste Stichwort in unserem Konzept.

Ausgesuchte Hersteller und Einzelhändler

Wissen und Know-how sind der einzige Weg, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen und ihn emotional an einen Anbieter zu binden. Bei stilhaus suchen wir deshalb führende Hersteller und Einzelhändler für Hausbau, Innenausbau und Einrichtung, die ihren Schwerpunkt auf Beratung setzen. In dieser Selektion gehen wir keine Kompromisse ein und garantieren so die Qualität. Denn der Preis ist nur ein Kriterium neben anderen wichtigen Aspekten wie Beratung, Problemlösung, Produktangebot und Kompetenzvermittlung.


Webseite: www.stilhaus.ch
Kontakt: Info@stilhaus.ch

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Energiestrategie 2050 nachgebessert

Bedeutung von Erdgas für die Stromproduktion erkannt - entsprechende Rahmenbedingungen fehlen

Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Bund bei der Energiestrategie 2050 nachgebessert hat und insbesondere die Bedeutung der Gasnetze erkannt hat. Der Bundesrat hat die Bedeutung von Erdgas für die Stromproduktion bestärkt. Es bleibt aber weiterer Handlungsbedarf, insbesondere im Bereich der Wärmekraftkopplung.

"Wir stellen befriedigt fest, dass der Bund die Bedeutung der Gasnetze endlich erkannt hat", sagt VSG-Präsident Hajo Leutenegger in einer ersten Reaktion. Im Vernehmlassungsentwurf waren sie noch komplett vergessen gegangen. Inzwischen hat der Bund das Thema aufgenommen und anerkennt, dass die Gasnetze eine zentrale Rolle bei der Lösung der Speicherproblematik übernehmen können, die sich aus dem Umbau des Energiesystems hin zur verstärkten Nutzung von Sonne und Wind ergeben. Eine Hochdruckleitung kann zehnmal mehr Energie mit weniger Verlusten transportieren als eine Hochspannungsleitung. Und das rund 18'500 Kilometer lange Gasnetz kann im Unterschied zum Stromnetz auch Energie speichern. Schon heute gibt es breit erprobte Technologien, die es ermöglichen, zum falschen Zeitpunkt anfallenden Wind- und Solarstrom in erneuerbares Gas umzuwandeln und via Erdgas-Netz zu nutzen. In Fachkreisen ist von Power to Gas die Rede.

Gasnetz als Speicher von überschüssigem Strom

Die Schweizer Gaswirtschaft geht dabei als Pionierin voran. Vor einer Woche wurde im norddeutschen Falkenhagen zusammen mit dem deutschen Energiekonzern E.ON eine erste entsprechende Pilotanlage in Betrieb genommen. Dabei wird überschüssige Windenergie in Wasserstoff umgewandelt und im Erdgas-Netz gespeichert. So kann sie für Wärme, Prozessenergie in der Industrie, Mobilität oder auch für die Erzeugung von Strom genutzt werden. Bundesbern war bei der Eröffnung ebenfalls prominent vertreten. Die Förderung erneuerbarer Gase in der Schweizer Gaswirtschaft hat Tradition. Sie hat bereits beim Biogas mit der ersten Einspeisung 1997 und der Schaffung eines Förderfonds bedeutende Anstrengungen in diese Richtung unternommen.

Weitere Schwachstellen bereinigen

Gleichzeitig besteht hinsichtlich verschiedener Fragen noch Verbesserungs- und Klärungsbedarf. Die Botschaft des Bundesrates anerkennt die Bedeutung der Wärmekraftkopplung. Durch die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme mit Erdgas können Nutzungsgrade von über 90 Prozent erreicht werden, was mit Grosskraftwerken nicht möglich ist. Das wäre aber vor allem deshalb zentral, weil WKK-Anlagen insbesondere in den Wintermonaten notwendig sein werden. Dementsprechend sind Ansätze für bessere Rahmenbedingungen enthalten. Die Frage, inwieweit die vorgeschlagenen Massnahmen praktikabel sind, muss vertieft geprüft werden. Das Prinzip der Vergütung nach dem Marktpreis im Zeitpunkt der Einspeisung würde übermässigen Aufwand zur Folge haben. Der Anwendungsbereich der Teilbefreiung von der CO2-Abgabe sollte zudem breiter sein.

Aus Sicht der Gaswirtschaft wird nach wie vor zu wenig nach Energieträgern differenziert: So werden Öl und Gas in einen Topf geworfen. Durch die fast ausschliessliche Fokussierung auf erneuerbare Energien im Bereich neuer Gebäude wird verkannt, dass sich mit dem Ersatz einer Öl- durch eine Gasheizung 25 Prozent CO2 einsparen lassen.

Es ist leicht absehbar, dass noch mindestens für eine Heizungsgeneration zu wenig erneuerbare Elektrizität zur Verfügung steht. Deshalb wären zusätzliche elektrische Wärmepumpen im Winterhalbjahr gänzlich mit Importstrom zu versorgen. Dies ist auch klimapolitisch fragwürdig, da dieser zusätzliche Importstrom vornehmlich aus Kohlekraftwerken stammt.

Kontaktperson für weitere Auskünfte:
Daniela Decurtins, Direktorin VSG, 044 288 31 31, decurtins@erdgas.ch

Weitere Infos unter:

Webseite: www.erdgas.ch

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